Vortrags-Show

ZUKUNFT unplugged! Die große Show in der Bochumer Jahrhunderthalle.

// Zukunft unplugged – die größte Show zur Zukunft aller Zeiten! Max Thinius, Europas führender Futurologe, tritt in der Bochumer Jahrhunderthalle auf.

Max, warum eine Show?

Viele Menschen schreiben ein Buch. Ich fand das zu langweilig und habe deshalb diese Show konzipiert, die größte Show zur Zukunft aller Zeiten. Das kann ich so entspannt sagen, da es noch keine andere gibt (lacht). In diesem Fall sind das 90 Minuten beste Unterhaltung (2×45 Minuten) in der großartigen Jahrhunderthalle in Bochum mit deren grandiosem Team die Show entstand. Unser Lichttechniker hat sogar mit Pina Bausch zusammen gearbeitet. Aber jeder ist hier einzigartig und ohne diese wundervolle gegenseitige Motivation und Inspiration ist so ein großes Thema auch nicht zu rocken!

Warum Zukunft als Thema?

Meine Idee ist es, ähnlich wie einst Jamie Oliver das Kochen, mit dem Thema Zukunft Menschen auf eine neue Art zu begeistern. Alle Menschen, entspannt, fröhlich, mit wirklich gutem Entertainment. Deshalb auch eine Unterhaltungs-Show. Da werden wir gemeinsam lachen und viele dieser ganzen Angst-Szenarien die es zur Zukunft gibt auf die Schippe nehmen – schon auch, da die meisten davon wirklich Quatsch sind. Zukunft ist positiv und das kann jeder in dieser Show erleben!

Und Dein Ziel mit dieser Show?

Ich möchte Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft, Unternehmen und Regionen motivieren ihre Zukunft positiv zu sehen, zeigen wie unser gesamter Alltag sich verändern wird. Dabei die Möglichkeiten  aufzeigen die jeder Einzelne, Unternehmen oder Regionen haben die eigene Zukunft zu gestalten. Und das geht! In der Digitalität, also der Kombination von Technologie und Gesellschaft, mehr denn je in der Geschichte der Menschheit. Wir müssen dazu allerdings unsere industriellen Denkmuster ablegen, mit denen wir nun mal groß geworden sind und die digitalen für uns entdecken. Wir brauchen im Digitalen weniger große und zentrale Strukturen. Wir könnten unsere Daten zum Beispiel selbst besitzen, verwalten und bewußt teilen. Wir bestimmen was mit unseren Daten und uns passiert. Im Moment treten wir diese Möglichkeiten, und damit zum Beispiel auch Geld zu verdienen, an wenige große Strukturen ab.

Sind wir nicht abhängig von der Technologie?

Wir reduzieren das Digitale gerne auf Technologie, reden deshalb auch gerne von Digitalisierung. Es geht aber tatsächlich um die Gestaltung der Digitalität, also der sinnvollen Integration von Technologie in die Gesellschaft. Dabei ist das Technologische gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger sind intelligente Strukturen die unsere 17 Lebensbereiche miteinander verbinden und unsere Lebens- und Wirtschaftsqualität definieren. Übrigens ist Deutschland in dieser Beziehung ganz weit vorne. Wir haben das schon einmal geschafft. Mit Beginn der Industrialisierung waren wir nicht die technologisch führenden, sondern diejenigen, die die besten Arbeitsbedingungen geschaffen haben, das beste gesellschaftliche System damals. Das kann uns auch jetzt wieder gelingen. Verrückter Weise unterstützen uns die globalen Krisen gerade dabei.

Was sind die 17 Lebensbereiche und wie verändern diese sich?

Unser Alltag teilt sich in 17 Bereiche auf wie: Gesundheit, Wohnen, Arbeit, Mobilität, Bildung, Freizeit, aber auch Themen wie Konsum & Produktion, Ernährung, das Finanzwesen, Wirtschaft, Politik und natürlich Klima, Kultur und auch das ganz Persönliche in uns selbst. All diese und ein paar mehr Bereiche ändern sich gerade. Am Ende werden es rund 80% neuer Strukturen in unserem Alltag sein. Das gute daran: das passiert nicht einfach, das wird von uns selbst geändert. Zumindest haben wir die Möglichkeit dazu.

Was genau können Menschen, Unternehmen und Regionen ändern?

Alles! Sie können die Zukunft komplett gestalten. Das war zum Übergang in die Industrialisierung schon einmal so. Nur ein Beispiel: viele der Internet-Konzerne die heute mit Daten reich geworden sind, nutzen zwar digitale Technologien, wenden diese aber in industriellen Strukturen an. Das macht sie so stark, denn wir gewähren ihnen quasi das zentrale Sammeln von Daten und damit die Macht sie zu nutzen – wir sind es so gewohnt. Zu Beginn der Industrialisierung gab es auch solche Missverständnisse. Dazu mussten damals Gewerkschaften gegründet werden, wir brauchten neue Sozialgesetze, das Bankgeld, Renten für alle – einen neuen Alltag mit neuen Abläufen, neue Einkaufsmöglichkeiten, Betreuung und Lerninhalte (Schulen) für Kinder. Ähnlich gewichtige Veränderungen brauchen wir auch jetzt: der digitale Euro kommt 2026, neue Sozialgesetze rücken zunehmend in den Fokus, das Steuersystem, die Art wie und wo wie arbeiten. Wie müssen wir zukünftig lernen – und was? Brauchen wir Schulen in der bestehenden Form? Was bedeutet Arbeit zukünftig in unserem Leben. Wie wird sie bezahlt. Kann ein digitaler Euro ein gerechteres Steuersystem schaffen und vielleicht auch einen Ausgleich verschiedener Regionen? Wir können all das ändern – wenn wir es uns bewußt machen. Vieles davon ist bereits auch angestoßen. Ich möchte gerne noch mehr Menschen, Unternehmen und Regionen dazu bringen hier aktiv zu werden und die individuellen Möglichkeiten die sich JEDEM bieten zu nutzen. In der Show geht es mit vielen Beispielen und sehr unterhaltsam darum welche Möglichkeiten einzelne Menschen, Unternehmen und Regionen haben, diese ganzen Strukturen zu bilden und sinnvolle Lebens- und Wirtschaftsqualität für alle Menschen herzustellen – wie sie die scheinbar großen Hebel mit kleinem Aufwand in die richtige Richtung bewegen.

Dazu gibt es diese Show: Menschen für die Zukunft begeistern und ihnen zeigen wie sie diese tatsächlich selber gestalten können – gemeinsam mit anderen.

Tickets für die Show – sobald verfügbar – über diese Plattform.

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