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Vergessen Sie‘s! Oder: so baut man sich jetzt eine Zukunft!

Es geistern derzeit alle möglichen Sprichworte, Durchhalteparolen und Visionen durchs Netz. Eins ist sicher: Corona hat uns alle angesteckt! Nein, hoffentlich „so“ nicht, intellektuell und in unseren täglichen Abläufen aber ganz sicher. Wenn es ein Szenario für die Zukunft gibt, egal wie positiv oder negativ, dann werden wir es in diesen Tagen kennenlernen. Nahezu jeder Mensch fühlt sich derzeit berufen, etwas zu diesem Thema an die Luft zu setzen. Und damit meine ich jetzt nicht die „Ich habe einen Freund, der kennt einen der Ärzte aus …“. Nein, die nicht. Ich meine schon die, die ernsthaft versuchen Lösungen anzubieten. 

Da sind unzählige Verbände die ich derer Tage kennengelernt habe, Rechtsanwaltskanzleien, Virologen, Philosophen, auch Politiker, Krankenschwestern, Pfleger, Coachinganbieter, Soziologen, Werber, Unternehmen, Privatpersonen und ja auch Futurologen, Zukunfts- und Trendforscher. Da waren ein paar bessere Szenarien dabei und ein paar schlechtere. Einige haben mir für meine persönliche Zukunft gefallen, andere nicht. Meine Favoriten waren Kollege Matthias Horx, und zwar sein Artikel mit dem schönen Wort Re-Gnose (statt Prognose) (https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/) und Frank Dopheide, der sich in Gabor Steingarts Podcast „der achte Tag“, in wunderbarer Art über unser fälschlicher Weise zu sehr auf den finanziellen Fokus ausgerichtetes Wirtschaftssystem, und den Manager an sich, ausgelassen hat – großartig (http://mediapioneer.com/der-achte-tag)! 

Nutzen Sie Szenarien um Ihre Zukunft zu entwickeln.

Solche Szenarien sind wichtig gerade. Sie spornen nämlich die eigene Kreativität an. Denn, bei allen Stufen möglicher Langfristfolgen, eins ist jetzt wichtig: wir müssen uns damit beschäftigen wie es weitergeht. Ein Patentrezept gibt es übrigens nicht. Und die eine Wahrheit auch nicht. Das wird schon deutlich, wenn wir in den verschiedenen globalen Kulturkreisen nach der Gestaltung der Zukunft schauen. 

Aber wie zum Teufel bringe ich jetzt mein Leben, meine Familie, mein Unternehmen, meine Region, mein Nation weiter? Was ist der nächste richtige Schritt? Was kommt in der Zukunft? Die vielleicht positivste Botschaft vorab: die Zukunft „kommt“ nicht, sie wird gemacht. Und zwar von uns. Und im Moment befinden wir uns in einer Phase des nahezu globalen „Resets“. Alles fährt runter auf Null. Aber bitte lasst uns einen echten Reset machen. Denn viele sind versucht, sobald es wieder besser wird, zurück zum Gewohnten zu gehen. Das wird es aber nicht mehr geben. Wenn, nur noch in Teilen und nicht mehr lange. Jetzt ist ein echter Reset gefragt. Und was ist der Kern eines „Resets“? Das Vergessen!

Vergessen Sie‘s – jetzt!

Wir müssen jetzt Vergessen lernen! Und zwar schnell und gründlich! Wenn Sie ein fehlerhaftes System auf einem Computer resetten, ist es nicht hilfreich, wenn noch alter Code übrig bleibt. Vergessen ist aber gar nicht einfach, vor allem nicht, da wir in unserer gesamten Bildung gelernt haben, das „Wissen Macht ist“ und wir „weise“ werden, je weniger wir vergessen. 

Wir haben aber nicht nur Corona in diesen Tagen. Wir haben auch Digitalisierung. Und die kommt jetzt durch. Und zwar nahezu ebenso exponentiell, wie das Virus selbst. Das ist aber keine Bedrohung. Das ist eine Chance. Eine riesengroße. Wir dürfen nur den einen Fehler nicht machen, den wir schon die ganze Zeit machen: digitale Technologie und deren Möglichkeiten mit industriellem Denken zusammen bringen. Das ist dann in etwa so, als wenn Sie das Auto erfinden, spannen zwei Pferde davor und wundern sich, dass es nicht wirklich schneller ist. Wir müssen also vergessen was wir wissen, vergessen wie wir unseren Alltag bisher strukturiert haben. Wissen ist eine tolle Sache. Jetzt aber kann es im Wege stehen. Denn wir werden in den nächsten Monaten nicht einfach wieder zu alten Strukturen zurück können. 

Das weiße Blatt Papier hat einen schwarzen Punkt.

Im Moment sind wir allerdings alle noch vollkommen fokussiert auf „Corona“. Das ist als wenn wir auf einem riesengroßen weißen Blatt Papier diesen einen schwarzen Punkt in der Mitte anstarren. Wir schauen auf diesen schwarzen Punkt und versuchen zu sehen wie er sich entwickelt. Das ist verständlich, aber für die meisten von uns nicht hilfreich. Denn wir können daran nichts ändern! Wir haben keine Ahnung von Corona und können die Entwicklung und Ausmaße nicht einschätzen. Das Einzige was wir in dieser Sache tun können ist: Klappe halten und der Handvoll relevanter Experten vertrauen, die sich da gerade wirklich mit beschäftigen. Ich empfehle sogar: machen Sie sich selber frei von jeglichen Mutmaßungen und Spekulationen. Nehmen Sie es hin und fokussieren Sie sich auf das was Sie beeinflussen können: Ihre Zukunft und die Ihres Unternehmens oder Ihrer Region – und damit oft sogar die Zukunft vieler anderer Menschen.

Und diese Zukunft, die finden Sie auf diesem weißen Blatt Papier überall außerhalb des schwarzen Punktes: im „Weiss“! Hier sind die vielen Themen und Möglichkeiten um Corona herum, die wir mitunter direkt mit unserer Handlung beeinflussen können. Und es sind so viel mehr, als dieses eine Problem in der Mitte. Dazu kommt: unser „Wissen aus der Vergangenheit“ nimmt uns die Kreativität, da wir nicht nach Neuem suchen, sondern nach Wegen das Alte wiederzubekommen. Weil wir nicht „vergessen“ und falsch fokussieren, sehen wir die Möglichkeiten, die auf dem weißen Papier vor uns liegen, nicht. Wir benehmen uns wie Erwachsene, statt wie Kinder, die alles möglich machen. Wie aber können wir dieses kreative neue Weiß sichtbar und für uns anfassbar machen? Mit Szenarien der Zukunft. Und zwar nicht mit diesem utopischen oder distopischen Quatsch der gerade grassiert, sondern mit Szenarien die klare und wünschenswerte Lösungen beinhalten.

Falls Sie sich übrigens für die Potenziale in Sinne kindlichen Denkens interessieren, kann ich Ihnen das neue Buch von Frank Behrendt empfehlen: Von Kindern lernen (https://www.springer.com/de/book/9783658279349 ). Frank ist übrigens auch ein Guru der Glassenheit. Kann man in der derzeitigen Situation auch gut gebrauchen.

So fangen Sie an Ihre Zukunft zu gestalten.

Am besten entwickeln Sie Ihre Wunsch-Szenarien natürlich selber. Allerdings braucht es einiges an Übung dazu. Und die hat kaum ein Mensch. Denn man ist ja Profi in seinem eigenen Beruf und nicht im Beruf des Szenarienbauers. Deshalb ein einfacher Tipp zum Soforteinstieg in dieses spannende Thema: Suchen Sie sich Ihr Lieblingszenario aus. Es gibt ja gerade etliche die durchs Netz flattern – oben nur drei der tausenden von Beispielen. 

Wichtig: ich würde ein bis drei positive Szenarien empfehlen, denn Sie wollen ja auch in einer positiven Zukunft leben. Nehmen Sie diese Szenarien und „legen“ Sie sie auf die weißen Teile Ihres Papier, auf „Ihr Leben“,das Sie verändern können. Dann überlegen Sie als Erstes, wie Sie in Ihrem Szenario der Zukunft leben wollen. Stellen Sie sich Ihr Leben vor. Mit allen schönen Seiten. Übertreiben Sie ruhig. Wie wohnen Sie? Wie arbeiten Sie? Wie entwickelt sich Ihr Leben, Ihre Arbeit, wie stellt sich Ihr Unternehmen auf? Wird es sich vergrößern? Welche Funktion haben Sie darin? Und so weiter. Bauen Sie sich ihre lebenswerte Zukunft. Dabei ist es nicht wichtig, dass alles so eintreffen wird. Es ist wichtig, dass Sie die Vergangenheit vergessen und ein zunehmend klares Bild, und damit kreative Lösungen, für die Zukunft entwickeln.

Und dann überlegen Sie sich im zweiten Schritt, was sie „heute“ und „jetzt“ mit wenig Aufwand ändern können, um diesem Szenario näher zu kommen. Wie müssen Sie ihren Alltag ändern? Wie Ihre Arbeit? Wie ihre sozialen Kontakte? Wie sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern? Kunden? Wie leben sie mit Ihrer Familie und Freunden zusammen? Es ist nicht wichtig, dass Sie das alles perfekt machen. Es ist wichtig, dass Sie das Bisherige vergessen und sich hier neue Wege trauen zu denken. Und dass Sie in kleinen Schritten anfangen. Dafür aber „jetzt“ sofort.

An dieser Stelle sei ein kleiner Einschub erlaubt, denn viele Menschen sagen mir immer: ich kann doch die Zukunft nicht nur positiv sehen, ich muss doch auch alle negativen Aspekte betrachten. Glauben Sie mir, das müssen Sie NICHT! Sie werden bei der Umsetzung der positiven Visionen ohnehin auf Probleme stoßen, aber ich möchte, dass Sie möglichst weit kommen, bevor Sie beginnen Probleme zu sehen. Wenn Sie sich von Anfang an auf Probleme fokussien, werden immer mehr in Ihrem Szenario auftauchen und am Ende setzen Sie nichts mehr um. Warum auch, wollen Sie in einen Haufen Probleme der Zukunft eintauchen? Sie gestalten Ihre Zukunft nur, wenn Sie sie umsetzen. Deshalb sollen Sie auch „vergessen“ bevor Sie anfangen und dann positive Szenarien entwickeln.

Gestalten Sie Ihre positive Zukunft und nehmen Sie andere Menschen mit.

Wenn Sie mit Ihrem eigenen Leben fertig sind, probieren Sie es mit dem ihrer gesamten Familie, mit Ihrem Unternehmen oder (wenn Sie politisch verantwortlich sind) mit ihrer Region oder Ihrem Land. Machen Sie diese Schritte gemeinsam mit anderen Menschen. Treffen Sie sich, meinetwegen online (es werden ja gerade genug Tools empfohlen) und werden Sie kreativ. Aber nochmal: schauen Sie völlig unbefangen auf die vielen Möglichkeiten die da vor ihnen liegen, nicht auf das „wie es sein sollte, weil es bisher immer so war“. Vergessen Sie Ihre Erfahrungen, lassen Sie sich auf das Neue ein.

Wirtschaftswunder 4.0 – warum nicht?

Warum ist das so wichtig? Ein komplett neues System läuft immer besser, als eins an dem in der millionensten Iteration rumgewirkt wurde. Bestehende, einigermaßen laufende Systeme, setzt man aber selten ab. Deshalb ist diese Chance gerade so großartig: Alle bestehenden Systeme sind gerade alle auf nahezu „Null“ gesetzt worden. Übrigens: das berühmte deutsche „Wirtschaftswunder“ wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht bei nahezu Null gestartet wären. Ja, es gab auch Nachholbedarf und einen kompletten Wiederaufbau. Lassen Sie es uns nicht so weit kommen. Aber wir haben damals mit den „aktuellen Möglichkeiten der Zeit“ das optimal mögliche aufgebaut. Heute basteln wir da nur noch dran rum (denken Sie an das Beispiel mit dem Auto oben). Jetzt ist es an der Zeit die neuen, vorhandenen!!! Möglichkeiten zu nutzen und etwas Neues damit zu gestalten. Und die Chancen stehen sogar gut, dass wenn wir den Schwung jetzt nutzen, das Wirtschaftswunder 4.0 für uns alle gestalten können.

Dazu muss man natürlich zunächst einmal wissen, was technologisch überhaupt möglich ist! Wo es bereits sinnvolle Lösungen gibt. Und das ist viel mehr, als wir uns heute vorstellen können. Und das überlegen Sie doch bitte einmal: es gibt bereits viel mehr technologische Möglichkeiten, als wir uns vorstellen können!!! Wir müssen also „nur noch“ denken und Lösungen erfinden, die Technologie ist schon da. Das war früher anders: da haben wir erst gedacht und es hat Jahre, oft Jahrzehnte gedauert, bis wir Lösungen hatten. Das ist gerade genau anders herum: die Technologie liegt vor uns, wir müssen Sie „nur“ zu Lösungen verarbeiten – im Rahmen unseres weißen Blattes Papier. Für uns, unsere Familie, unser Unternehmen, unsere Region … die ganze Welt am besten. Aber fangen Sie dort an wo Sie den Überblick haben. 

Vertrauen Sie sich selbst und anderen Menschen.

Noch etwas Wichtiges! Es kommt nicht darauf an, dass alle Menschen exakt dieselben Szenarien entwickeln. Im Gegenteil. Verschiedene Menschen werden verschiedene Lösungen haben. Im Gegensatz zur industriellen Arbeitsweise, ist die digitale aber prädestiniert dafür. Und noch etwas: wir Menschen haben bereits genetisch alle den Wunsch Lebensqualität für uns, und unsere Gesellschaft in der wir leben, zu entwickeln. Wir arbeiten also ohnehin alle mehr oder weniger in dieselbe Richtung. Ja ich weiß, verschiedene Kulturen und so. Aber sehen Sie das als zusätzlichen kreativen Anreiz, es lohnt sich und erhöht ihr persönliches Ergebnis.

Und jetzt lassen Sie sich durch Szenarien inspirieren und schauen was möglich ist. Im Gegensatz zur Beschäftigung mit Technologie an sich, bieten Szenarien nämlich bereits Lösungen im Umgang mit der Technologie. Sie müssen also nicht erst kompliziert die Technologie verstehen, sondern können direkt überlegen, wie Lösungen sich in ihrer „weißen Fläche“ anfühlen. Und dann, wie gesagt, beginnen Sie in kleinen Schritten Ihre Zukunft umzusetzen. 

Hier noch einmal das Rezept für den erfolgreichen Bau Ihrer Zukunft:

  1. Vergessen Sie was Sie bisher über das Leben, Ihre Branche, wussten (keine Sorge, es bleibt genug in Ihrem Kopf über vom Alten).
  2. Schauen Sie sich positive Szenarien der Zukunft an, mit Lösungen, nicht technologischen Beschreibungen.
  3. Fokussieren Sie weg vom schwarzen Punkt auf die weiße Fläche darum herum – den riesengroßen Teil Ihres Lebens oder Unternehmens, den Sie beeinflussen können.
  4. Legen Sie diese Szenarien auf Ihre weiße Fläche (ignorieren Sie den schwarzen Punkt in der Mitte einfach)
  5. Stellen Sie sich Ihr Leben oder das Ihres Unternehmens (Ihrer Region) möglichst konkret vor.
  6. Definieren Sie einfache erste Schritte, die ihnen weiterhelfen Ihre Vision von der Zukunft zu erreichen. 

Und vergessen Sie die Frage: „Woher weiß ich, dass ich das richtige Szenario verwende, mich mit den richten Lösungen zur Zukunft beschäftige?“ Alles was Sie jetzt neu denken und ändern, ist richtiger, als zu versuchen möglichst schnell den alten Status Quo wieder herzustellen. 

Natürlich können Sie sich Hilfe holen – ab einem bestimmten Zeitpunkt ist das sogar eine wirklich gute Idee, auch um den Prozess maßgeblich zu beschleunigen. Holen Sie Menschen hinzu, die geübt sind darin Lösungen der Zukunft in Szenarien umzusetzen und diese auf verschiedene Branchen und Lebensmodelle, Regionen, Politik etc. umzusetzen. Da gibt es verschiedene Fachleute. Suchen Sie sich auch hier die aus, bei denen Sie persönlich das beste Gefühl haben. Genau, wie bei den Szenarien. Aber wie gesagt, das ist ein „Kann“, Sie können auch selber bereits sehr weit kommen. Wichtig ist vor allem: tun Sie es. Und tun Sie es mit Spaß an der Zukunft, nicht mit Angst vor dem schwarzen Punkt. Wenn es Ihnen hilft, meditieren Sie zusätzlich, wenn das nicht Ihr Ding ist, gehen Sie spazieren oder trinken ein Glas ihres Lieblingsgetränkes mit Freunden (vor Ort oder digital) aber: FANGEN SIE AN! JETZT.

Und wenn Sie eine ganz einfache Frage dazu haben, dann fragen Sie einfach. Und zwar hier welcome@maxthinius.de. Wir versuchen Ihnen schnell und unkompliziert zu antworten. Direkt oder wir bündeln einige Fragen und nehmen ein kleines Video dazu auf.

Herzlichen Dank!

Max arbeitet unter anderem zusammen mit den FutureFour (www.futurefour.net) Die FutureFour sind neben Max Thinius noch Dag Piper, Oliver Leisse und Jens Bode und wir haben uns zusammen gefunden, da in diesen Zeiten kaum jemand alleine alles durchdenken kann.

Die Zukunft interviewt anders

Mit dem bisherigen industriellen Denken kommen wir in der digitalen Zukunft nicht weiter. Wir müssen umdenken, neue Bildungsideen anstoßen, uns selber und damit die Welt verändern. Dann können wir eine neue prospektive Zukunft haben. Und wir müssen wieder mehr Humor für unsere Welt und unseren Alltag entwickeln. Im Interview mit Nico Gutjahr in der Webtalkshow.

Wer neue Ideen für die Zukunft sucht:

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Oder via SprachBox +49 30 6130 90 41

Max Thinius gibt es auch über das berühmte London Speaker Bureau

Die Zukunft denkt anders

Max Thinius – Futurologe, Bestsellerautor, Moderator, gilt als einer von Europas führenden Futurologen mit einem Fokus auf Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Handel.

Er redet und schreibt über Digitalisierung, Zukunft, gesellschaftliche Entwicklung, Handel, Politik, Bildung, Lebensqualität, kurzum eine vernetzende generalistische Sicht über alle Aspekte in unserer Gesellschaft, und wie sich darin unser Alltag verändern wird.

Damit wir die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen können, müssen wir anders denken lernen. Das wäre sonst so, als hätte man zu Beginn der Industrialisierung versucht Autos wie Pferdekutschen zu lenken. Geht auch nicht. Heute versuchen wir leider oft digitale Prozesse mit industriellem Denken zu steuern. Deshalb ist es wichtig zu verstehen: die Zukunft denkt anders. Und wie sie denkt, das kann man lernen.

Als Berater zeigt Max Menschen, Unternehmen und Regionen neu denken zu lernen. Damit die eigenen Zukunftspotentiale zu erkennen, Innovationen zu entwickeln und die eigene Ausrichtung auf die Zukunft voranzutreiben.

Er publiziert in vielen öffentlichen Medien und moderiert im Rahmen seiner Tätigkeit für verschiedene Verbände (bevh, Bitkom, BDI) das Zusammenspiel aus politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Interessengruppen. Darüber hinaus ist er Gast im “Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung” und erläutert die Umsetzung von Digitalisierung und gesellschaftlichen Zukunftsmodellen für eine langfristig prospektive Entwicklung.

Mit seinen Vorträgen und Publikationen beschreibt Max in unterhaltsamen Stories die Entwicklung der Gesellschaft und baut Szenarien, wie diese sich in den nächsten Jahren 2-15 Jahren entwickeln wird. Dabei entmystifiziert er viele der gängigen Vorurteile, klärt stattdessen über die tatsächlichen Chancen auf. Unsere Zukunft wird mit Sicherheit prospektiv sein – wir müssen allerdings unser Denken ändern und wissen, dass wir sie selbst beeinflussen können.

Max ist neben seiner eigentlichen Berufung ausgebildeter Schauspieler, Moderator, Comedian und hat 10 Jahre den Lehrstuhl für Konzeption und Innovation am IMK in Berlin und Wiesbaden geleitet.

Er hat sich 1988 von Anita Roddick (Gründerin des Body-Shop) begeistern lassen und gelernt, wie man oft mit kleinem Umdenken die Zukunft Vieler positiv verändern kann. Später hat er für Agenturen und Medienhäuser gearbeitet, immer mit dem Ziel „Zukunft zu machen“. Dabei hat er auch ein nachhaltiges Investmenthaus mit aufgebaut, die erste international nachhaltige Ratingagentur für Finanzprodukte mitentwickelt sowie ein Institut für Strategiebewertung – im Hinblick auf deren Zukunftsfähigkeit.

Für die Deutsche Post hatte Max acht Jahre das Mandat den Lebensmittel-Onlinehandel aufzubauen und revolutioniert als Verbandssprecher (bevh, bitkom) und Lobbyist den Lebensmittelmarkt. Er ist Co-Veranstalter der Next-Generation-Food – als Deutschlands Branchen-Think-Tank, hat gemeinsam mit Millennial Hendrik Haase (Food ist Pop) das erste Comedy-Sach Format zum Thema „Küche 4.0, wie wir in Zukunft leben“ auf die Bühne gebracht und in TheGentlePack (www.thegentlepack.com) geht er, gemeinsam mit dem Neffen von Kofi Annan, Ato Yankah jr., das Thema gesamtgesellschaftliche Lebensqualität aus Sicht der neuen Gentlemen und Gentlewomen 4.0 an.

Heute arbeiten Max und sein Team für verschiedene Unternehmen im DAX wie Mittelstand, Regionen, politische Parteien und Handels-Verbände.

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Referenzen Max Thinius

Wirtschaft: Axel Springer, AllyouneedFresh, BioCompany, Burda, Chupa-Chups, Coca-Cola, Christ Juweliere, Diageo, Deutsche Post, Douglas Holding, Dow, Heineken, GASAG, Lufthansa, MAMA AG, Mercedes Benz, Merck Pharma, MLP, PWC, STEAG, Sparkassen, Togal-Werk-AG, Vattenfall, Voeslauer, Volkswagen.

Politik: Bitkom, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Deutscher Bauernverband, Forum nachhaltige Geldanlagen, BMWi, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung, UVWM – Unternehmensverband Westfalen Mitte, Konzernrepräsentanz der Deutschen Post, VFI – Verband der Fertigwarenimporteure.

Institutionen: Schule im Aufbruch, Rock it Biz – Stiftungsgesellschaft für Unternehmertum, Deutsche Umweltstiftung, Earthrise Foundation, IMK – Institut für Marketing und Kommunikation, Freie Universität Berlin, Universität St. Gallen, Die Tafel, Miami Ad School, Wirtschaftsförderung Brandenburg, Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Mitglied im Rat der Gesellschaft.

Stimmen zu Max Vorträgen

“Das war der beste, umfassendste und verständlichste Vortrag den ich zum Thema Zukunft je gehört habe.”

Dr. Luling Lo / Uni Bremen, Lehrstuhl Logistik

“Er ist einer von Deutschlands bekanntesten Futurologen.”

BILD online

„Ziemlich coole Performance gestern – Merci!”

Ute Welty / Moderatorin, Journalistin

“Endlich mal ein fundierter und positiver Beitrag zum Thema Digitalisierung und Zukunft.”

Petra Ohlmeyer / Wesco

“Super Vortrag!”

Uwe Riechel / Regional Director Fashion Europe bei Hellmann Worldwide Logistics

“Das reicht von Begeisterung bis Euphorie!”

Dr. Michael Arretz / VFI – Verband der Fertigwarenimporteure

“Vielen Dank – Ihr Vortrag gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft.”

Hans Martin Pleiss / ABN AMRO

“Ihr Vortrag hat mir im positiven Sinne sehr viel zu denken gegeben.”

Jens Kaß / Geschäftsführer C. Mackprang jr. GmbH & CO. KG

“Das ist jedes Mal wieder beeindruckend zuzuhören!”

Julia Miosga / Bitkom

Foto by Hendrik Haase

Angst vor digitalem Geld?

Die meisten Menschen in Deutschland lieben Bargeld. 88% um genau zu sein zahlen lieber Bar als mit Karte. Erst ab Beträgen von 50€ wird die bargeldlose Zahlungsbereitschaft größer. Aber werden wir in Zukunft überhaupt noch sinnvoll mit Bargeld zahlen können? Oder braucht es sogar eine digitale Währung (umgangssprachlich Kryptowährung)?

Schweden hat sich zum Ziel gesetzt ab den 2030er Jahren kein Bargeld mehr zu akzeptieren. Digitales Geld ist das dann noch nicht, nur die bargeldlose Form der heutigen Währung. Echtes digitales Geld funktioniert ganz anders. Und hier haben die meisten Menschen heute noch Angst. Mindestens Sorge oder Unverständnis.

Dabei könnte digitale Währung neue Perspektiven für ein faires globales Miteinander bieten. Sie müsste übrigens noch nicht einmal nachverfolgbar sein, was ja die größte Sorge der Bargeldfans ist.

Die Frage einmal andersrum: KANN es überhaupt eine Zukunft für Wirtschaft und Gesellschaft ohne digitales Geld geben? Im Interview mit der Wirtschaftswerkstatt finden Sie ein paar Gedanken, die die verschiedenen Perspektiven und Chancen beleuchten.

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Küche 4.0 – wie essen und leben wir in Zukunft?

Küche 4.0
Wie schmeckt unsere Zukunft?

Ein Food-Aktivist und ein Futurist reden über die Zukunft auf unserem Teller … und darüber hinaus. Das erste Comedy-Sach-Format zum Thema Zukunft auf der Bühne!

Wie essen wir morgen und was ist davon heute schon zu schmecken? In verdaubaren Häppchen sprechen Food-Aktivist Hendrik und Futurologe Max über die Esswelten der Zukunft zwischen Acker und Teller, Supermarkt und Restaurant, Blockchain und neuer Arbeitswelt. Wie und was  kaufen wir morgen ein? Wie laufen die Dinge? Stehen bald Roboter oder immer noch wir hinterm Herd? Liefern bald Drohnen oder die Bauern direkt den Einkauf nach Hause? Und wie wird unser Alltag sich insgesamt verändern. So viel Spaß hatten Sie mit der Zukunft noch nie!

Die Themen der Küche 4.0 sind geprägt vom Wandel in unseren Töpfen und Einkaufswägen, denn Essen wird nicht nur immer mehr zum Lifestyle sondern auch immer politischer, bunter und digitaler. Und unser Alltag drum herum passt sich an. Das war schon immer so in der Geschichte – aber noch nie so unterhaltsam!

Für zusätzliche Würze sorgen bei den Menüs immer mal wieder Gäste aus jungen Food-Startups, der Politik der Lebensmittelwirtschaft und aus unser aller Alltag.

Guten Appetit!

Show // 60-90min // 

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Foto by Hendrik Haase

Über mich (Max) gibt es auf dieser Seite, und ganz besonders HIER, ja schon viel zu lesen. Deshalb hier noch ein paar Worte zu meinem Partner in „Future-Kitchen“ Hendrik Haase – einer der wenigen Menschen die noch öfter einen Hut tragen als ich!

VITA Hendrik

Hendrik Haase *1984 ist Diplom Kommunikationsdesigner, Autor, Speaker, Entrepreneur und wird von vielen als Foodaktivist bezeichnet.

Er redet und schreibt über Lebens-Mittel, Esskultur und die Herkunft unserer täglichen Nahrung. Als Berater unterstützt er Institutionen, die Politik und Unternehmen auf ihrem Weg zu erfolgreicher Kommunikation und Innovation, wenn es um die Zukunft des Essens geht.

Er publiziert u.a. im Gestalten Verlag, Mairisch Verlag, Psychiatrie Verlag, Handwerk Magazin, enorm Magazin und anderen online Formaten.

Als Protagonist und Moderator tritt er in Formaten des öffentlich rechtlichen Rundfunks auf (Arte, ZDF, Funk).

Mit seinen Publikationen und Vorträgen an Universitäten, in der Wirtschaft und der Politik versucht er beständig neue Brücken zwischen Acker und Teller, Konsument und Produzent zu bauen.

Hendrik Haase ist Fellow des Kompetenzzentrums für Kultur und Kreativwirtschaft des Bundes, Gewinner des Leaders Club Awards 2017 und Alumni der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Zusammen mit engagierten Handwerksmetzgern und Köchen revolutioniert er seit 2015 das Metzgerhandwerk und betreibt mit einem bunten Team die gläserne Metzgerei Kumpel & Keule sowie die angeschlossene Speisewirtschaft in Berlin Kreuzberg.

Referenzen

Wirtschaft: KPMG, ECE, EDEKA, BVMW, Thüringer Zentrum für Unternehmertum, Wirtschaftsförderung Sachsen, Transgourmet, Mercedes Bank, Bio Company

Politik: Bundesanstalt für Ernährung, Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Botschaft Prag, Senatsverwaltung für Justiz & Verbraucherschutz Berlin

Forschung & Wissenschaft: Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Bauhaus Universität, Stockholm School of Economics, Hochschule Anhalt, FH Münster, HU Berlin, Justus-Liebig-Universität Gießen

Institutionen: Stiftung Preußischer Kulturbesitz/Altes Museum Berlin, Junges Staatstheater Berlin, Bühnen Halle, Kulturstiftung des Bundes, Slow Food Deutschland e.V.

Pressestimmen:

„Einer der derzeit wichtigsten Zukunfts-Foodisten.“
Zukunftsinstitut

„In den Augen der Lebensmittelindustrie sind Quereinsteiger wie Hendrik Haase die neuen Partisanen im Kampf um den Konsumenten.“
FAZ

„Es ist nicht leicht, eine Bezeichnung für das zu finden, was Hendrik Haase macht. Er selbst nennt sich kulinarischer Aktivist. Er ist 31, hat Kommunikationsdesign studiert und sich früh für Slow Food engagiert; auch weil ihn, den Jungen vom Dorf an der Nordsee, der noch mit Wurstkesseln und der „Ahle Wurscht“ seiner Selbstversorger-Oma aufwuchs, eine Frage sehr beschäftigt hat, als er nach Berlin kam: „Warum ist von dieser Welt, in der sich nachvollziehen ließ, wo unsere Lebensmittel herkommen, so wenig übrig geblieben?“

„Heute lebt Haase in Neukölln, ist aber Teilhaber an einem Landwirtschaftsprojekt. Er baut an, wurstet, organisiert Foodhappenings, bringt Leute zusammen, hält Vorträge, fotografiert, malt und ist Autor.“
Süddeutsche Zeitung

„Anstoßen, überraschen, irritieren — so lässt sich vielleicht am ehesten das Grundmotiv allen Wirkens des Food-Aktivisten beschreiben. Und das ist nicht wenig. Geht es ihm doch um nichts Geringeres als um die Rettung des „kulinarischen Weltkulturerbes“, wie er sagt.“
GLS Magazin

welcome@maxthinius.de

The future is gentle!

Warum Gentleman und Gentlewoman so wichtig sind für die Gestaltung unserer Zukunft.

Der Gentleman & die Gentlewoman von heute und ihre neuen Kompetenzen um die Zukunft der digitalen Ära in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu gestalten.

Ein 90 Minuten-Erlebnis nach dem Sie der Welt, der Zukunft, der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit anderen Augen, anderer Haltung und anderen Ideen begegnen.

Es ist die vielleicht unterhaltsamste Möglichkeit die Neuordnung der Welt zu verstehen: Ato & Max „The gentle Pack“ erklären, wie der digitale Kulturwandel nicht nur unseren Alltag, Arbeit, Wirtschaft und Politik verändert, sondern auch wie wir Menschen neu denken und neue Werte entwickeln müssen, um die Möglichkeiten der neuen Zeit im Sinne von uns und der Gesellschaft nutzen zu können. Der Gentleman steht dabei im Mittelpunkt – und ja, er geht einher mit der Gentlewoman. Sie werden es sein, die neue Perspektiven schaffen. Die Bildungssysteme, Gesetzgebung und gesellschaftliche Strukturen neu beschreiben und leben. Und jeder Mensch kann Gentleman oder Gentlewoman werden!

Gemeinsam mit Ato C. Yankah jr, Neffe eines der größten Gentleman aller Zeiten, dem ehemaligen UN-Generalsekretär, Kofi Annan. 



Ato & Max treten als „The gentle Pack“ für eine Welt ein, die von Exzellenz und globalen Werten getragen wird. Die Technologie nicht la pour la, sondern im Sinne der Menschheit nutzt. Und sie beschreiben ganz konkrete Szenarien der Zukunft und der Werte die in diesem neuen Zeitalter nötig sein werden. Jeder Zuhörer wird hinterher eine klare Perspektive für sein Leben oder das seines Unternehmens entwickeln können. Dass Ato und Max dabei ihren eigenen schwarz/weißen Humor einsetzen, hilft dem guten Gefühl und dem nachdrücklichen Verständnis – oder anders gefragt: an wieviele wissenschaftliche Vorträge können Sie sich erinnern? 

(90 Min unterhaltsame Show)

Anfragen an Max oder TheGentlePack

Bitte an die zentrale Email: anfragen@maxthinius.de

Oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf der SprachBox: +49 30 6130 90 41

welcome@maxthinius.de


Wegweiser 4.0 – So machst Du das Beste aus Deiner Zukunft.

Der Moderator Nico Gutjahr und der Futurologe Max Thinius reden über (und mit) Menschen. Und über die Zukunft. Und wie das zusammen kommt. Der erste Wegweiser der klar sagt, was kommt, wie es wird und wie man wirklich die Zukunft für sich gestalten kann. 

Und die Beiden geben Antworten auf die brennendsten Fragen, die sonst niemand beantwortet: Wie wird unsere Gesellschaft morgen leben und was müssen wir wissen? Was passiert mit Arbeit, Leben, Liebe und unserem Alltag? Wie wird die Zukunft und Digitalisierung unser Denken verändern? Was müssen wir neu lernen? Schaffen wir das überhaupt? Oder wird das alles künstliche Intelligenz für uns schaffen? Uns was habe ich dann noch vom Leben?

Viel! Sehr viel! Das ist die kurze und positive Antwort. 

Einen genauen Wegweiser 4.0 geben Nico und Max mit klaren Szenarien der Zukunft in ihrem Vortrag. „Endlich mal Zwei die Klartext reden mit uns Menschen!“ Kein technisches Fach-Bla-Bla oder künstlich aufgeblasene Horrorszenarien. Sondern sagen was ist, was wird und was jeder von uns tun kann, um die vielen positiven Möglichkeiten der Zukunft für sich zu nutzten (und die möglichen kleinen Hindernisse zu umschiffen).

Motivation für die Zukunft – schon beim Zuhören!

Auf welche Kompetenzen muss ich mich konzentrieren, wie kann ich denken, damit „ich die Zukunft“ und „die Zukunft mich“ versteht. Ein paar einfache Tipps und die Zukunft kommt nicht einfach, sondern kann von jedem selbst mitgestaltet werden.

„Wir können in Zukunft mehr und selbstbestimmter das Leben genießen, egal in welchem Alter. Wir werden spannende neue Aufgaben haben, uns auf unsere Arbeit freuen und mit Menschen zusammen leben, mit denen wir den Alltag neu entdecken. Wir müssen nur wissen wie wir mit den Möglichkeiten der Zukunft umgehen – ein Wegweiser 4.0.“

Hier geht‘s lang!

Anfragen an Max & Nico und die Show:

Show // 60-70min // Anfragen via welcome@maxthinius.de

Foto by Nico Gutjahr

Über mich (Max) gibt es auf dieser Seite, und ganz besonders HIER, ja schon viel zu lesen. Deshalb hier noch ein paar Worte zu meinem wegweisenden Partner Nico Gutjahr – einer der wenigen Menschen die Menschen verstehen!

VITA Nico

Normale Kinder stellen bis zu 400 Fragen am Tag, doch Nicos Neugier hob den Schnitt auf 1000! Das Ziel des Moderators und Motivators: Menschen verstehen, voran bringen, die richtigen Fragen stellen, eine unglaubliche Positivität versprühen und eine klare Haltung haben! Aktuell sieht man das 3x die Woche in seiner erfolgreichen Webtalkshow. Über 200 gedrehte Folgen mit mehr als 1,5 Mio. Klicks auf YouTube sprechen eine klare Sprache. Zukunftsmacher und Prominente von Karoline Herfurth bis Gregor Gysi, Sebastian Fitzek zu Vera Int-Veen öffnen sich bei Nico Gutjahr. Alle Folgen gibt es auf www.webtalkshow.de 

Die Zukunft lebt anders!

Wohnst Du noch im Heute oder schon in der Zukunft? Wie wohnen wir in Zukunft, wie sind wir mobil, wie werden sich urbane und ländliche Strukturen entwickeln, ganze Regionen und die Gewohnheiten der Menschen darin? Ja, wie werden wir leben? Wie strukturiert sich unser Leben, unsere Bildung unser Alltag?

Co-Working ist zu einer Art Mode geworden. Man stellt sich darunter Räume vor, die man temporär mietet. Und klar einen Kicker und guten Kaffee gibts auch. Aber es ist eigentlich viel mehr. Hinter gutem Co-Working steht eine tief entwickelte Struktur. Und das nicht nur mit mannigfaltigen Büro-Dienstleistungen. Es gibt Co-Working-Spaces für bestimmte Branchen. Da siedeln sich zum Beispiel Food-Start-Ups in einem Space an … bis hin zur anwaltlichen Beratung und Vermittlung von Investoren, gehört inzwischen auch die Unterstützung im Company-Building mit dazu. Auf diese Weise entstehen vollkommen neue Konstrukte, die in ihrer Gesamtheit auf einmal größer sind als bestehende Marktgrößen. Und wir reden hier nicht nur vom sogenannten „Westen“. Asien, Afrika, Indien, hier entstehen riesige Strukturen auf dieser Basis – und das extrem schnell und perfekt angepasst an die jeweiligen Bedarfe von Konsumenten. Übrigens auch Orte, an denen sogenannte Krypto-Währungen längst kein Fremdwort mehr sind, denn sie sind in vielen Regionen der Welt stabiler oder sicherer als regionale konventionelle Währungen. Sogar die Vereinten Nationen zahlen damit Mikro-Farmer und holen sie so zurück in, nein, nicht unseres, sondern in ein neues globales Wirtschaftssystem das zunehmend neue Strukturen und Wege aufweist.

Aber wir kamen ja vom Co-Working. Was ist mit Co-Living? Ein Markt der an sich viel größer ist. Und dabei denken wir nicht nur an temporär vermietete Appartements wie es sie heute bereits gibt. Familien werden sich zukünftig nicht mehr die Neubau-Reihenhaussiedlung teilen, sondern Wohnflächen in urbanen oder suburbanen Regionen. Sie werden es genießen, dass ihre Kinder dort andere Kinder finden, dass es aber auch Ruhezonen gibt, dass jeder mal mit, mal ohne Kinder sein kann, dass Bildungsangebote teilweise in Co-Living-Spaces Einzug halten, dass ärztliche Versorgung vor Ort ist. Es bilden sich neue Infrastrukturen, die möglich sind, da durch digitale Technologie auch ein Arzt mit einem Smartphone mal eben die Haut fotografieren und durch künstliche Intelligenz checken kann welche Hautkrankheit hier vorliegen könnte. Natürlich werden auch alte Menschen von Co-Living profitieren – ganz nebenbei werden sie nicht mehr wie heute in die Rente und damit in die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit abgeschoben, sondern bleiben, auf ihre Möglichkeiten hin, ein wertvoller Teil der Gesellschaft. Es bildet sich durch diese neuen digitalen Strukturen und Möglichkeiten auch in breiten Bereichen eine neue gesellschaftliche Ethik.

Es entstehen auf diese Weise gigantische neue „Systeme“. Da ändern sich nicht einfach mal eben ein paar Lebensgewohnheiten. Kopenhagen ist da mit seiner weitgehend neuen urbanen Infrastruktur in Europa weit vorne. Über 60% des täglichen Verkehrs werden auf dem Fahrrad erledigt. Fahrradwege sind teils mit industrieller Abwärme beheizt damit sie auch bei schlechtem Wetter (dazu gehört auch die Spritzwasservermeidung bei Regen) befahren werden können. U-Bahnen fahren im 2 Minuten-Takt und das autonom und damit quasi vollkommen Verspätungsfrei … all das bewirkt, dass jegliche weitere Abläufe in unserem Alltag sich schneller verändern werden können! Aber selbst Kopenhagen ist nur der Anfang.

„80% unseres Alltags verändern sich – das sind 80% Chancen ihn besser zu machen.“

Eins der größten Problem stellt tatsächlich der urbane Wohnraum dar, denn dieser ist am langsamsten entwickelbar. Städte sind in über 100 Jahren für die industriellen Prozesse optimiert worden. Effiziente Strukturen für industrielle Abläufe. Menschen sollten nah an die Arbeitsstätten gebracht werden, Familien gründen. Dafür ist der Wohnraum entwickelt und im städtischen Raster angelegt. Das alles wird jetzt in Frage gestellt, denn die digitalen Prozesse brauchen diese Strukturen nicht mehr. Verkehrssysteme kann man noch umbauen, aber Immobilien? Auch hier geht Kopenhagen voran. Hat das Ziel sein Zentrum zu verlegen. Ein Stück weit nach rechts unten, Richtung Nordhafen. Hier entstehen neue Wohnkonzepte, teilweise bereits in Co-Living-Struktur, aber auch schon mit künstlicher Intelligenz, die beim Einzug die optimale Nachbarschaft vorschlägt und Menschen miteinander verbindet. Auf diese Weise entstehen neue soziale Strukturen in urbanen Räumen die zu mehr Miteinander, einer deutlich geringeren Kriminalitätsrate und mehr sozialer Interaktion und Ausgeglichenheit führen. Und zu einer unendlichen Vielzahl an neuen Geschäfts- und Sozialmodellen die daran anknüpfen.

Die Zukunft lebt anders! Wir können sie aber nicht in der Zukunft, sondern nur heute gestalten. Das heißt: nur das was wir heute tun, wird Auswirkungen auf die Zukunft haben und sie entsprechend positiv (so hoffe ich doch) beeinflussen. Wir dürfen also nicht auf die Zukunft warten, sondern müssen verstehen, dass unsere Zukunft jetzt in diesem Moment gestaltet wird. Von jedem von uns, von jeder Organisation, jedem Unternehmen, jeder politischen Institution und vielen mehr. Wir brauchen daher klare Szenarien wohin wir wollen. 

Holen Sie sich ihren Teil klarer Szenarien für die Zukunft Ihrer Organisation und fangen Sie an zu gestalten. Die Wachstumsmöglichkeiten sind unendlich.

Vortrags-Show ca. 60 Minuten

Wer seine Perspektiven für die Zukunft live erleben will:

anfragen@maxthinius.de

Oder auf die SprachBox +49 30 6130 90 42

(Auch als Ein-Tages Seminar buchbar mit vielen Übungen die eigene Zukunft selbst erfolgreich zu gestalten)

Max Thinius gibt es auch über das berühmte London Speaker Bureau

Max Thinius

Max Thinius – Futurologe, Bestsellerautor, Moderator, gilt als einer von Europas führenden Futurologen mit einem Fokus auf Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Handel.

Warum es mir wichtig war am neuen Buch von Friedrich & Weik mitzuschreiben!

Wir brauchen eine positive Sicht auf die Zukunft – dringend!

Wissen Sie was? Es stört mich, wenn wir in der Gegenwart heute alle Themen nur noch negativ besprechen. Wo sind unsere positiven Ziele hin? Als ich aufwuchs hatte man Ziele wie: die Gesellschaft positiv zu revolutionieren, die Ost-West-Spannungen zu reduzieren, die Wiedervereinigung herbeizuführen, gesellschaftliche Gleichberechtigung … heute richten wir unsere Aufmerksamkeit vornehmlich auf Krisen. Da ist die Flüchtlingskrise, da ist die Klimakrise, da ist die Wirtschaftskrise, da ist die Gesellschaftskrise, die populistische Krise. Nicht, dass das alles nicht da wäre, aber es wird sich nicht auf die positiven Lösungen fokussiert, sondern auf die Probleme.

Warum also reden wir nicht von einem gesellschaftlichen Entwicklungs- und Förderungsprogramm zur Entwicklung neuer Perspektiven (statt Flüchtlingskrise), warum nicht von Förderung der nachhaltigen Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur (statt Klimakrise), warum nicht von Chancen durch Digitalisierung statt Risiken zur Wirtschaftskrise). Wir könnten uns zur Abwechslung sogar mal positiv mit den Themen beschäftigen.

Je mehr Menschen sich positiv mit der Zukunft beschäftigen, desto positiver wird sie werden!

Menschen brauchen Perspektiven – positive! Sonst sehen sie keinen Sinn sich weiterzuentwickeln und auf neue Situationen einzulassen. Im Gegenteil: Menschen ohne Perspektive sind gefährlich! Sie denken nur an sich und raffen selbst in aggressiver Tonalität alles an sich.

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht positive Szenarien für die Zukunft zu entwickeln. Das sind beileibe keine schillernden Einhörner. Die Zukunft IST POSITIV. Und ganz ehrlich, dass können wir aus den Entwicklungen der letzten Jahrtausenden immer wieder sehen. Es gibt manchmal Einschnitte, aber dank digitaler Technologien können wir selbst diese heute recht verträglich halten.

Ich zeige Menschen, Unternehmen, Regionen, Organisationen wie sie allerdings anders denken lernen müssen. Die Digitalisierung funktioniert anders als die Industrialisierung. Sie sieht in einigen Teilen ähnlich aus, doch ist sie ganz anders. Es lassen sich neue Lebens- und Arbeitsmodelle damit entwickeln. Die bestehenden Strukturen stehen oft im Weg. Nehmen wir alleine den Euro: zu Beginn eine wohltuende Errungenschaft, inzwischen eher im Weg, da er Ungerechtigkeiten zwischen den Nationen forciert. Und die wehren sich. Mit digitaler Währung und neuen Formen der Geldmarktsteuerung über zum Beispiel Token (Teil von Kryptowährung) könnte man ideale Systeme schaffen. Aber wir müssen gar nicht so weit gehen. Das ist ein großer Schritt. Dennoch könnten wir heute, und das auf sehr verträgliche Weise, mit künstlicher Intelligenz, intelligente Steuerungsstrukturen schaffen, die unsere Gesellschaft in Europa und darüber hinaus recht zügig zu neuer Lebensqualität befördern könnte.

Im neuen Bestseller, „Der größte Crash aller Zeiten“ gemeinsam geschrieben mit Marc Friedrich und Matthias Weik.

Deshalb habe ich mich schnell für das Buch von Marc Friedrich & Matthias Weik „Der größte Crash aller Zeiten“ Als Gastautor Begeistern lassen. Und ich freue mich, dass wir nach nur 4 Tagen die in diesem SPIEGEL Bestsellerliste im Bereich Sachbuch mit Platz 1 erobert haben.

Die zwei Jungs zeigen sehr genau die Probleme der heutigen Welt auf, mit einem Fokus auf unsere direkte Umwelt, hier in Europa. Sie zeigen wo es knirscht und knackt und wo Systeme einfach überholt sind. Und: sie bieten Lösungen. Nicht nur für die eigene Vermögenssicherung, sondern auch für die gesellschaftliche Neuorganisation. Wichtige Lösungen, die jeder einmal gelesen haben sollte. Es lohnt sich darüber nachzudenken. Und genau dazu rufen die Zwei auch auf.

Mein Teil beschreibt sehr klar, wie wir auch „Maschinen“ zu einem Teil der Lösung machen können. Wir müssen aufhören industriell zu denken und immer noch anzunehmen, Maschinen existieren in der verlängerten Form der Dampfmaschine. Maschinen sind heute so viel mehr. Und das ist keine Bedrohung, sondern eine einzigartige Chance die Welt neu aufzustellen, eine neue Form von Lebensqualität zu definieren, neue Definitionen von Ethik zu erleben und gesellschaftlicher Gemeinsamkeit. Dabei dürfen wir uns ruhig daran gewöhnen, dass Politik, Finanzwelt und sonstige Elitenpositionen auch gut mal ohne Menschen auskommen. Werden sie aber dadurch überflüssig? Eher nicht. Aber wir Menschen können dann vielleicht mal wieder was Sinnvolles tun zur Abwechselung wenn wir konventionelles Machtdenken ablegen. „Maschinen an die Macht!“, ein Kapitel die Zukunft anders zu denken.

Überall wo es Bücher gibt!

Hier noch der Link zur Seite von Friedrich und Weik

Max live!

Max live sowie meine Szenarien und Lösungen für „Die größte Zukunft aller Zeiten!“ gibt es unter anfragen@maxthinius.de

Ein Tag in der Zukunft

Mal ganz konkret: wie sieht ein Tag in der Zukunft aus? In 7-15 Jahren. Vom Aufstehen, über den Tag, bis hinein ins Bett. Was erlebt ein Mensch? Welche Technologie wird er nutzen? Welche Kompetenzen wird er brauchen? Wie ändern sich gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen?

Konkreter kann man nicht in die Zukunft eintauchen: vor allem nicht so vergleichbar. Denn da alles an einem konkreten Tagesablauf strukturiert ist, kann man direkt alle neuen Erkenntnisse mit seinem eigenen Alltag vergleichen und Rückschlüsse ziehen.

Und damit das noch einfacher ist, kann man diesen Vortrag mit verschiedenen Schwerpunkten erleben. Allen liegt ein grundsätzliches Szenario der gesellschaftlichen Entwicklung zu Grunde.

Branchenschwerpunkte können sein:

Allgemeiner Alltag, Agrarwirtschaft, Automotive, Bildung, Finanzwirtschaft, Gesellschaft, Handel allgemein (online, offline), Immbilienwirtschaft, Konsumgüterindustrie, Lebensmittel, Ministerien, Mode/Fashion, NewWork, Politik, Regionen, Stadtentwicklung, Telekommunikation, Unternehmertum, Wirtschaft allgemein, und weitere sind möglich.

Vortrags-Show – 60 min

Anfragen an Max als Sprecher oder Moderator

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