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Wie lernen und arbeiten wir in Zukunft – mein Sohn und ich.

Jeder Menschen sollte das Recht einen eigenen Algorithmus haben!

Wie könnten und müssten wir eigentlich lernen? Heute und in Zukunft! Und wie arbeiten? Was heißt NewWork und wie könnte sich unser Leben insgesamt verändern? Mein Sohn Emilio und ich haben, gemeinsam mit dem Bildungs-Podcast TabulaRasa, ein Experiment gemacht. (Links zum Podcast – ganz unten bitte)

Wir haben über Bildung gesprochen. Aber Eben nicht nur aus der Perspektive von mir, sondern auch aus Perspektive meines Sohnes. Der mittendrin steckt. Zum Zeitpunkt des Podcastes war er 17 und in der 12. Klasse der Evangelischen Schule Berlin Zentrum ESZB in Berlin. Einst von der großartigen Bildungsrevolutionärin Margret Rasfeld aufgebaut, heute immer noch eine super Schule. Trotzdem hat Emilio eine klare Sicht auf das gesamte Schulsystem.

Wer könnte mehr zur Bildung heute sagen, als ein Schüler

Er spürt nämlich, wie viele andere Schüler, dass dieses System hinten und vorne nicht mehr stimmt. Dass da für etwas gelernt wird, was es heute in der Realität nicht mehr braucht. Dass da Lehrmethoden angewandt werden, die veraltet sind. Stoff und Kompetenzen vermittelt werden, die auf den Bedürfnissen des industriellen Zeitalters aufbauen, aber nicht, gar nichts und überhaupt nichts mit den Anforderungen einer digitalen Gesellschaft zu tun haben.

Dazu kommt, und das ist dann mein Teil, dass sich neben den heute schon erkennbaren Veränderungen in der Gesellschaft – und einem Schulsystem das schon weit daneben liegt – noch Vieles im Bereich Technologie, gesellschaftlichen Werten und benötigten Kompetenzen ändern wird. Und dann wird das Schulsystem von heute kaum noch Sinn stiften.

Kinder werden heute weit unter ihrer Begabung in der Schule „gehalten“.

Kinder werden heute schon in der Schule „gefangen“. Sie lernen nicht am Leben, sondern, abgesehen von einigen Grundkompetenzen, einen solch unglaublichen Quatsch, den sie noch dazu nie wieder in ihrem Leben brauchen. Jetzt in der Oberstufe wird das bei Emilio besonders deutlich: da geht es überhaupt nicht mehr um das „Erlernen“ von Kompetenzen oder Inhalten und deren Verzweigung im Kopf. Da geht es vor allen Dingen darum, dass das Abitur mit einer guten Note geschafft wird. Und deshalb werden vor allen Dingen Übungen abgehalten, die Prüfungsrelevant sind. Aber auch nur das! Es werden also Kinder gedrillt, hier Stoff im Kopf zu haben, den sie einmal im Leben, nämlich zum Abitur abrufen können müssen, um dann eine gute Note zu bekommen. Um mit dieser guten Note …

Brauchen wir zukünftig noch ein Abitur?

Ganz ehrlich: wer bitte braucht noch ein Abitur? Und wofür? In Zukunft werden wir vielleicht gar keinen Abschluss von der Schule mehr kennen wie heute, da wir ohnehin ein Leben lang lernen. Wir werden zukünftig in Projekten arbeiten, in einem Arbeitnehmermarkt (es wird mehr Arbeit geben als Arbeitnehmer) und uns zwischen den Projekten, in Abstimmung mit dem Arbeitgeber weiterqualifizieren, für das nächste Projekt. Denn das Wissen und die Anwendung von Wissen werden sich verändern.

Früher haben wir Wissen gesammelt und Erfahrung. Heute ist viel wichtiger grundlegende Kompetenzen zur Anwendung von Wissen zu haben. Wissen und Erfahrung gibt es durch Maschinen viel besser. Das ist vielfach heute schon so, in den nächsten Jahren wird sich das vielfach potenzieren. Und wir doktern dann immer noch auf Humboldts grundlegenden Ideen für ein Bildungssystem herum?

Es geht nicht nur um das Bildungssystem – das ganze Gesellschaftssystem muss angepasst werden.

Ja, wir müssen mehr ändern als das Schulsystem. Auch das universitäre, aber vor allem auch lebenslange Ausbildungssystem. Wir müssen uns immer wieder fit machen. Wir werden dazu technologische Unterstützung in vollkommen neuer Form haben. Das müssen wir zulassen. Wir müssen erkennen, wo Maschinen einen wertvollen Beitrag zu unserem Alltag leisten können und wo wir sie, im Sinne gesellschaftlicher Ethik, besser heraus lassen. Wir brauchen einfach andere Kompetenzen und eine andere Bildungslandschaft.

Jeder Mensch sollte das Recht auf seinen eigenen, persönlichen Algorithmus haben!

Genauso wie wir eigene Algorithmen brauchen! Algorithmen die uns selber gehören. Nicht den großen Plattformen. Stellen Sie sich mal vor, Ihnen gehört ein persönlicher Algorithmus der Sie von Geburt an begleitet und beraten kann … weil er Sie kennt. Sie gehen damit auf eine Shoppingplattform. Heute haben Sie einen Algorithmus des Anbieters, der ihnen in jedem Fall etwas verkaufen will, morgen dann hoffentlich ihren eigenen Algorithmus, der ihnen sagt: „Hey Max, ganz ehrlich, Du bist unausgeschlafen und willst Dich nur glücklich kaufen – lass es besser!“ Wir würden ehrliche Antworten bekommen. Das wäre doch mal was.

Nur mit einem eigenen Algorithmus haben wir die Macht uns gegen die globalen Plattformalgorithmen zur Wehr zu setzen. Denn wir brauchen sie heute um die Übersicht zu halten. Wie viel mehr wäre uns geholfen, selber die Übersicht zu halten! Mit unseren eigenen Vorstellungen.

Vor allem aber könnten wir mit einem eigenen Algorithmus auch individuelle Bildungsinhalte erfahren. Wir brauchen nicht mehr, wie in der Industrialisierung, eine weitgehend gleiche Bildung, damit möglichst viele Menschen auf gleiche Art und Weise das industrielle Rad am Laufen erhalten. Wir brauchen heute möglichst individuelle Ausprägungen von Begabung und die vielfältigen und immer wieder neuen Aufgabenstellungen, die im digitalen Gefüge auf uns zukommen, gemeinsam mit anderen, in immer wieder neuen Konstellationen, zu lösen.

TabulaRasa – der Podcast!

Wir müssen nicht nur Bildung umdenken – sondern unser ganzes Leben. Und genau davon handelt der Podcast den Emilio und ich mit TabulaRasa aufgenommen haben. Erst ich – dann Emilio. Erst die grundlegende Basis, dann was heute schon nicht mehr stimmt.

Großen Dank an Jenni und Felix von TabulaRasa für die tolle Umsetzung!

Den Podcast finden Sie ganz einfach im Netz wenn Sie nach „TabulaRasa Max und Emilio Thinius“ suchen oder über einen der folgenden Links

Direkten Kontakt zu Max gibt es via welcome@maxthinius.de

Mehr Hipster für die Zukunft!

Wenn wir heute über Digitalisierung reden, dann vor allen Dingen über Technik. Viel ist gerade von künstlicher Intelligenz die Rede. Davor war es Blockchain. Der 3D Drucker ist schon etwas länger durch. Dafür positionieren sich Algorithmen, die eigentlich überall im Digitalen vorkommen, gerade neu. Niemand redet über Hipster!

Dabei sind gerade Hipster wie einst die Hippies die Treiber des Wandels. Ganz nonkonformistisch zeigen Sie uns wie es anders geht. Sie bringen uns in die Zukunft. Sie probieren aus, nehmen keine Rücksicht auf bestehende Strukturen. Egal ob mit Bart oder ohne – und ja, sie haben den Kaffee neu erfunden (Sie wissen schon, etwas saurer, aromareicher, handbrew und nicht ganz so heiß, dafür garantiert von nachhaltigen Plantagen). Und genau deshalb brauchen wie sie! Um digitale „Lösungen“ in unsere Gesellschaft zu bringen, die zu den neuen Strukturen passen, die durch Digitalisierung möglich werden. Denn die Hipster machen aus Technologie, Lösungen. Anwendungen, die wir Menschen brauchen (oder manchmal auch nicht), die aber in jedem Fall greifbar sind – sie sind die Hippies der Neuzeit, nur anders, digitaler, von leicht anderen Werten getrieben, im Kern aber mit dem Wunsch losgezogen für mehr und neue Lebensqualität zu sorgen.

Ein Bier auf die digitale Zukunft

So werden aus Social Media und neuen Logistik-Konzepten, Craft-Bier-Brauereien. Ja richtig! Ohne die digitalen Verbreitungsmöglichkeiten und ohne die logistische Umgehung des Großhandels, der sie niemals gelistet hätte, würde es viele Bier-Start-Ups nicht geben. Und übrigens auch nicht ohne die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Algorithmen, mit denen die Kolleginnen und Kollegen Hipster sämtliche Prozesse der Herstellung, Logistik und internationalem Austausch optimieren und damit eine Kosteneffizienz erreichen wie einst die Industrie mit riesigen Anlagen – und nicht bloß mit einem kleinen Braukessel im Hinterhof. Dabei gleich noch mit höherer Qualität und einem internationalen Netzwerk an befreundeten Craft-Bierern – Crowd-Beering sozusagen.

Ja liebe Leser, es geht um Digitalisierung, nicht um Bier. Aber gutes Bier ist dank guter Digitalisierung wieder möglich. Und es breitet sich aus, dass wir bald 20% Marktanteil international in wesentlichen Biermärkten haben werden. Vor fünf Jahren gab es das noch gar nicht. Und genau das müssen wir lernen: Lösungen, nicht Technologie bringen uns in der Gesellschaft und in Sachen Lebensqualität weiter. Und das machen die Hipster uns vor. Weil sie nichts akzeptieren was es schon gibt, weil sie Nonkonformismus als oberste Lebensmaxime führen und weil sie ausprobieren. Sie spielen mit der Digitalisierung. Und wenn dabei gutes Bier raus kommt, super!

Das gleich Spiel haben sie übrigens auch schon mit Kaffee gemacht. Und mit Burgern. In den meisten Städten gibt es heute Burger-Maps. Landkarten für den hochgenußvollen Burgerverzehr, nix mehr mit Standard-Platt plus Käse. Auch hier geht die Qualität zu dem Preis mit den Zutaten und der Bekanntheit, nur im digitalen Umfeld.

Hipster können auch „neue Städte“ und „neue gesellschaftliche Formen“!

So denken sie übrigens auch neue Städte. Gut, sie fangen mit Dörfern an. Co-Dörfern. Oder auch Co-Living. Sie probieren neue Formen des Miteinanders aus, revolutionieren die Kultur unserer Gesellschaft. Alles nur möglich mit digitalen Strukturen im Hintergrund. In Kopenhagen gibt es inzwischen große Wohnkomplexe in denen Menschen dank künstlicher Intelligenz zu einer optimalen Nachbarschaft zusammengeführt werden. Idee ist: in Städten überhaupt mal wieder eine funktionierende Nachbarschaft zu erzeugen. Das gibt es nämlich kaum noch, da Städte nicht für Menschen sondern für Autos gebaut sind. Und jetzt wieder für Menschen. Weil Hipster auf die Hinterbeine gehen und sagen: so will ich das nicht mehr. Jetzt will ich das anders. Weil es geht. Und weil es einfach umzusetzen ist.

Effekt in diesen neuen Nachbarschaften wird nicht nur sein, dass sie überhaupt wieder existiert. Es wird sich für alle mehr Lebensqualität bieten. Man versteht sich besser, passt wieder aufeinander auf, hilft einander, hat Interesse am Anderen, kennt sich. Die Kriminalitätsraten werden sinken, Pakete werden problemlos angenommen und wenn keine Hühnerbrühe mehr im Haus ist, kann man ja mal beim Nachbarn fragen. Klar, gibt es „noch“. Ist aber, gerade in Städten, immer seltener. Deshalb denken die Hipster die ja auch neu. Und die Dörfer übrigens. Denn viele Hipster stellen sich auch die grundsätzliche Frage: warum sollte ich den Studien der Vergangenheit gehorchen und, wie dort angegeben, in der Stadt wohnen wollen? Muss ich doch gar nicht. Geht doch auch (auch, noch nicht immer und überall) auf dem Land. Also los und was Neues ausprobieren. Dank Digitalisierung ist das möglich.

„Kein Respekt“ ist doch eine gute Lösung

So ändert sich unsere Gesellschaft also vorne und hinten, weil Hipster alles mögliche im Alltag ausprobieren. Sie haben keinen Respekt vor Technologie. Entweder sie nutzt ihnen oder sie werfen sie weg. Sie sind auch keine Technik-Süchtigen, nicht einmal Social-Media süchtig. Sie haben für sich vielfach erkannt wann sie nutzt und wann nicht.

Wir „Normalos“ sind da übrigens weit hinten an. Vor allem, weil wir nicht so unverschämt offen mit der ganzen Technik experimentieren. Wir horchen noch auf, wenn von künstlicher Intelligenz die Rede ist, wissend, dass es diese eigentlich noch gar nicht gibt. Wir denken wir müssen Blockchain verstehen, statt einfach nur das Wachstum des Hopfens für unser Craft-Bier besser regulieren zu können. Wir denken noch gar nicht in Lösungen. Sollten wir aber.

Vom Hipster zu Gentlewomen and -men

Aber okay: es ist nicht nur der Hipster alleine. Nonkonformismus ist eine tolle Sache für den Wandel, irgendwann müssen aber auch wieder neue Strukturen geschaffen werden, die auch weniger experimentierfreudige Mitmenschen einbeziehen. Und da kommen wir zu den Gentlewomen and -men. Sie bauen neue Strukturen auf. Auf dem, was die Hipster zuvor zerstört und neu definiert haben. Übrigens, und deshalb nennen wir diese Kategorie Menschen Gentlewomen and – men, bitte auf eine mitmenschliche von hoher Ethik geprägte Art, die ein möglichst breites soziales Spektrum umfasst. Viele Hipster werden übrigens zu Gentlewomen and -men. Das war auch bei den Hippies so. Vielen hat man vorgeworfen ihre Überzeugung über Board geworfen zu haben. Dabei haben sie sich menschlich nur weiterentwickelt und für sich erkannt, dass eine Gesellschaft auch Formen braucht und möglichst alle Menschen einbezogen werden müssen. Den Hipster, wenn man ihnen was ankreiden will, denken zuallererst an die eigene Umgebung … was andererseits aber wichtig ist, damit die kompromisslose und schnelle Umsetzung neuer Ideen gelingt.

Aber wie auch immer: zunächst einmal sollten wir mehr auf die Hipster hören und ihrem Esprit in Sachen „einfach mal machen mit dem digitalen Zeugs“ viele Beispiele folgen lassen. Hören wir auf Respekt vor Digitalem und neuer Technologie zu haben. Spielen wir einfach damit. Wie Hipster (oder wie Kinder, falls Sie partout kein Hipster sein wollen). Und dann nutzen wir unsere Potenziale zur Entwicklung neuer gesellschaftlicher Exzellenz und werden zu Gentlewomen and -men und ziehen das durch. Damit haben wir die Chance eine Gesellschaft aufzubauen, die nicht nur von Technologie und wirtschaftlichen Einflüssen geprägt ist, sondern die möglichst eine Gesellschaft für mehr Lebensqualität wird. Und das wäre doch toll: wenn Digitalisierung als Begriff nicht mehr für den erklärten technologischen Wahnsinn, sondern für Lebensqualität stehen würde. Dann hätten wir doch gleich alle viel mehr Spaß und würden der gesamten Zukunft positiv ins Auge blicken.

Der nonkonforme Podcast – für Hipster und Gentlewomen and -men!

Und wer jetzt noch etwas „hören“ mag zum Thema, dem empfehle ich den wundervollen Podcast von Helena Stelzer und Lotti Cobler: Springender Punkt, der WBS Akademie. Die Zwei haben mit mir sehr kurzweilig über das Thema gesprochen. Kann ich nur empfehlen!

Zum Springenden Punkt – von Helena Stelzer und Lotti Cobler / WBS Akademie

Direkt zum Podcast geht es auf allen relevanten Plattformen. Hier exemplarisch der Link zu Spotify!

Anfragen an Max bitte direkt an welcome@maxthinius.de

Helena Stelzer, Max Thinius, Lotti Cobler – Podcast „Springender Punkt„ der WBS Akademie

Mit der Deutschen Bahn in die Zukunft

Ich gebe es gerne zu: ich fahre Bahn. Viel. Und gerne. Jetzt gerade zum Beispiel: kurz vor Hannover, mit einem wunderbaren Blick auf eine Allee zwischen Feldern. Da kann ich gut denken. Zur Zukunft, zu unserem Leben 4.0. Und immer wieder fällt mir auf, wie groß der Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit bei diesem Thema ist.

Was wichtig ist: wir müssen reden über die Zukunft. Und zwar über die Möglichkeiten die darin stecken. Die Chancen. Die Perspektiven. Das sind weit mehr, als es Risiken gibt. Dennoch dominieren sie die Diskussion. Dabei ist die Vielfalt der positiven Möglichkeiten groß: im Alltag, Gesundheit, Älterwerden, Wirtschaft, Gerechtigkeit – wir können all diese großartigen Möglichkeiten aber nur nutzen, wenn wir uns damit beschäftigen. Sonst tun es andere. Und die servieren uns fertige Lösungen. Ob die uns dann passen oder nicht.

Also lieber selber denken und positiv in die Zukunft schauen – und machen. Einfach machen. Ein paar kurze Inspirationen habe ich nicht nur „in“ der Bahn, sondern auch „für“ die Bahn gedacht. Positive, mit Perspektive – natürlich. Viel Spaß.

Für die ganz Ungeduldigen: ab Sekunde 60 geht´s los.

Die Zukunft denkt anders

Max Thinius – Futurologe, Autor, Moderator, Unternehmenssprecher, Entrepreneur, Speaker, Entertainer, Lobbyist, gilt als einer von Europas führenden Futurologen mit einem Fokus auf Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Handel.

Er redet und schreibt über Digitalisierung, Zukunft, gesellschaftliche Entwicklung, Handel, Politik, Bildung, Lebensqualität, kurzum eine vernetzende generalistische Sicht über alle Aspekte in unserer Gesellschaft, und wie sich darin unser Alltag verändern wird.

Damit wir die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen können, müssen wir anders denken lernen. Das wäre sonst so, als hätte man zu Beginn der Industrialisierung versucht Autos wie Pferdekutschen zu lenken. Geht auch nicht. Heute versuchen wir leider oft digitale Prozesse mit industriellem Denken zu steuern. Deshalb ist es wichtig zu verstehen: die Zukunft denkt anders. Und wie sie denkt, das kann man lernen.

Als Berater zeigt Max Menschen, Unternehmen und Regionen neu denken zu lernen. Damit die eigenen Zukunftspotentiale zu erkennen, Innovationen zu entwickeln und die eigene Ausrichtung auf die Zukunft voranzutreiben.

Er publiziert in vielen öffentlichen Medien und moderiert im Rahmen seiner Tätigkeit für verschiedene Verbände (bevh, Bitkom, BDI) das Zusammenspiel aus politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Interessengruppen. Darüber hinaus ist er Gast im “Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung” und erläutert die Umsetzung von Digitalisierung und gesellschaftlichen Zukunftsmodellen für eine langfristig prospektive Entwicklung.

Mit seinen Vorträgen und Publikationen beschreibt Max in unterhaltsamen Stories die Entwicklung der Gesellschaft und baut Szenarien, wie diese sich in den nächsten Jahren 2-15 Jahren entwickeln wird. Dabei entmystifiziert er viele der gängigen Vorurteile, klärt stattdessen über die tatsächlichen Chancen auf. Unsere Zukunft wird mit Sicherheit prospektiv sein – wir müssen allerdings unser Denken ändern und wissen, dass wir sie selbst beeinflussen können.

Max ist neben seiner eigentlichen Berufung ausgebildeter Schauspieler, Moderator, Comedian und hat 10 Jahre den Lehrstuhl für Konzeption und Innovation am IMK in Berlin und Wiesbaden geleitet.

Er hat sich 1988 von Anita Roddick (Gründerin des Body-Shop) begeistern lassen und gelernt, wie man oft mit kleinem Umdenken die Zukunft Vieler positiv verändern kann. Später hat er für Agenturen und Medienhäuser gearbeitet, immer mit dem Ziel „Zukunft zu machen“. Dabei hat er auch ein nachhaltiges Investmenthaus mit aufgebaut, die erste international nachhaltige Ratingagentur für Finanzprodukte mitentwickelt sowie ein Institut für Strategiebewertung – im Hinblick auf deren Zukunftsfähigkeit.

Für die Deutsche Post hatte Max acht Jahre das Mandat den Lebensmittel-Onlinehandel aufzubauen und revolutioniert als Verbandssprecher (bevh, bitkom) und Lobbyist den Lebensmittelmarkt. Er ist Co-Veranstalter der Next-Generation-Food – als Deutschlands Branchen-Think-Tank, hat gemeinsam mit Millennial Hendrik Haase (Food ist Pop) das erste Comedy-Sach Format zum Thema „Küche 4.0, wie wir in Zukunft leben“ auf die Bühne gebracht und in TheGentlePack (www.thegentlepack.com) geht er, gemeinsam mit dem Neffen von Kofi Annan, Ato Yankah jr., das Thema gesamtgesellschaftliche Lebensqualität aus Sicht der neuen Gentlemen und Gentlewomen 4.0 an.

Heute arbeiten Max und sein Team für verschiedene Unternehmen im DAX wie Mittelstand, Regionen, politische Parteien und Handels-Verbände.

Anfragen an Max als Speaker oder Moderator bitte an: London Speaker Bureau, Frau Birgit Stock birgit@londonspeakerbureau.de, Telefon +49 721 920 982 24

Oder via welcome@maxthinius.de

Referenzen Max Thinius

Wirtschaft: Axel Springer, AllyouneedFresh, BioCompany, Burda, Chupa-Chups, Coca-Cola, Christ Juweliere, Diageo, Deutsche Post, Douglas Holding, Dow, Heineken, GASAG, Lufthansa, MAMA AG, Mercedes Benz, Merck Pharma, MLP, PWC, STEAG, Sparkassen, Togal-Werk-AG, Vattenfall, Voeslauer, Volkswagen.

Politik: Bitkom, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Deutscher Bauernverband, Forum nachhaltige Geldanlagen, BMWi, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung, UVWM – Unternehmensverband Westfalen Mitte, Konzernrepräsentanz der Deutschen Post, VFI – Verband der Fertigwarenimporteure.

Institutionen: Schule im Aufbruch, Rock it Biz – Stiftungsgesellschaft für Unternehmertum, Deutsche Umweltstiftung, Earthrise Foundation, IMK – Institut für Marketing und Kommunikation, Freie Universität Berlin, Universität St. Gallen, Die Tafel, Miami Ad School, Wirtschaftsförderung Brandenburg, Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Mitglied im Rat der Gesellschaft.

Stimmen zu Max Vorträgen

“Das war der beste, umfassendste und verständlichste Vortrag den ich zum Thema Zukunft je gehört habe.”

Dr. Luling Lo / Uni Bremen, Lehrstuhl Logistik

“Er ist einer von Deutschlands bekanntesten Futurologen.”

BILD online

„Ziemlich coole Performance gestern – Merci!”

Ute Welty / Moderatorin, Journalistin

“Endlich mal ein fundierter und positiver Beitrag zum Thema Digitalisierung und Zukunft.”

Petra Ohlmeyer / Wesco

“Super Vortrag!”

Uwe Riechel / Regional Director Fashion Europe bei Hellmann Worldwide Logistics

“Das reicht von Begeisterung bis Euphorie!”

Dr. Michael Arretz / VFI – Verband der Fertigwarenimporteure

“Vielen Dank – Ihr Vortrag gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft.”

Hans Martin Pleiss / ABN AMRO

“Ihr Vortrag hat mir im positiven Sinne sehr viel zu denken gegeben.”

Jens Kaß / Geschäftsführer C. Mackprang jr. GmbH & CO. KG

“Das ist jedes Mal wieder beeindruckend zuzuhören!”

Julia Miosga / Bitkom

Foto by Hendrik Haase

Wegweiser 4.0 – Wie funktioniert die Gesellschaft der Zukunft – und wie machst Du das Beste draus.

Der Moderator Nico Gutjahr und der Futurologe Max Thinius reden über (und mit) Menschen. Und über die Zukunft. Und wie das zusammen kommt. Der erste Wegweiser der klar sagt, was kommt, wie es wird und wie man wirklich die Zukunft für sich gestalten kann. 

Und die Beiden geben Antworten auf die brennendsten Fragen, die sonst niemand beantwortet: Wie wird unsere Gesellschaft morgen leben und was müssen wir wissen? Was passiert mit Arbeit, Leben, Liebe und unserem Alltag? Wie wird die Zukunft und Digitalisierung unser Denken verändern? Was müssen wir neu lernen? Schaffen wir das überhaupt? Oder wird das alles künstliche Intelligenz für uns schaffen? Uns was habe ich dann noch vom Leben?

Viel! Sehr viel! Das ist die kurze und positive Antwort. 

Einen genauen Wegweiser 4.0 geben Nico und Max mit klaren Szenarien der Zukunft in ihrem Vortrag. „Endlich mal Zwei die Klartext reden mit uns Menschen!“ Kein technisches Fach-Bla-Bla oder künstlich aufgeblasene Horrorszenarien. Sondern sagen was ist, was wird und was jeder von uns tun kann, um die vielen positiven Möglichkeiten der Zukunft für sich zu nutzten (und die möglichen kleinen Hindernisse zu umschiffen).

Motivation für die Zukunft – schon beim Zuhören!

Auf welche Kompetenzen muss ich mich konzentrieren, wie kann ich denken, damit „ich die Zukunft“ und „die Zukunft mich“ versteht. Ein paar einfache Tipps und die Zukunft kommt nicht einfach, sondern kann von jedem selbst mitgestaltet werden.

„Wir können in Zukunft mehr und selbstbestimmter das Leben genießen, egal in welchem Alter. Wir werden spannende neue Aufgaben haben, uns auf unsere Arbeit freuen und mit Menschen zusammen leben, mit denen wir den Alltag neu entdecken. Wir müssen nur wissen wie wir mit den Möglichkeiten der Zukunft umgehen – ein Wegweiser 4.0.“

Hier geht‘s lang!

Show // 60-70min // Anfragen via welcome@maxthinius.de

Foto by Nico Gutjahr

Über mich (Max) gibt es auf dieser Seite, und ganz besonders HIER, ja schon viel zu lesen. Deshalb hier noch ein paar Worte zu meinem wegweisenden Partner Nico Gutjahr – einer der wenigen Menschen die Menschen verstehen!

VITA Nico

Normale Kinder stellen bis zu 400 Fragen am Tag, doch Nicos Neugier hob den Schnitt auf 1000! Das Ziel des Moderators und Motivators: Menschen verstehen, voran bringen, die richtigen Fragen stellen, eine unglaubliche Positivität versprühen und eine klare Haltung haben! Aktuell sieht man das 3x die Woche in seiner erfolgreichen Webtalkshow. Über 200 gedrehte Folgen mit mehr als 1,5 Mio. Klicks auf YouTube sprechen eine klare Sprache. Zukunftsmacher und Prominente von Karoline Herfurth bis Gregor Gysi, Sebastian Fitzek zu Vera Int-Veen öffnen sich bei Nico Gutjahr. Alle Folgen gibt es auf www.webtalkshow.de 

Ein Tag in der Zukunft

Mal ganz konkret: wie sieht ein Tag in der Zukunft aus? In 7-15 Jahren. Vom Aufstehen, über den Tag, bis hinein ins Bett. Was erlebt ein Mensch? Welche Technologie wird er nutzen? Welche Kompetenzen wird er brauchen? Wie ändern sich gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen?

Konkreter kann man nicht in die Zukunft eintauchen: vor allem nicht so vergleichbar. Denn da alles an einem konkreten Tagesablauf strukturiert ist, kann man direkt alle neuen Erkenntnisse mit seinem eigenen Alltag vergleichen und Rückschlüsse ziehen.

Und damit das noch einfacher ist, kann man diesen Vortrag mit verschiedenen Schwerpunkten erleben. Allen liegt ein grundsätzliches Szenario der gesellschaftlichen Entwicklung zu Grunde.

Branchenschwerpunkte können sein:

Allgemeiner Alltag, Agrarwirtschaft, Automotive, Bildung, Finanzwirtschaft, Gesellschaft, Handel allgemein (online, offline), Immbilienwirtschaft, Konsumgüterindustrie, Lebensmittel, Ministerien, Mode/Fashion, NewWork, Politik, Regionen, Stadtentwicklung, Telekommunikation, Unternehmertum, Wirtschaft allgemein, und weitere sind möglich.

Vortrags-Show – 60 min

Anfragen an Max als Speaker oder Moderator bitte an: London Speaker Bureau, Frau Birgit Stock birgit@londonspeakerbureau.de, Telefon +49 721 920 982 24

Oder via welcome@maxthinius.de

The future is gentle!

Warum Gentleman und Gentlewoman so wichtig sind für die Gestaltung unserer Zukunft.

Der Gentleman & die Gentlewoman von heute und ihre neuen Kompetenzen um die Zukunft der digitalen Ära in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu gestalten.

Ein 90 Minuten-Erlebnis nach dem Sie der Welt, der Zukunft, der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit anderen Augen, anderer Haltung und anderen Ideen begegnen.

Es ist die vielleicht unterhaltsamste Möglichkeit die Neuordnung der Welt zu verstehen: Ato & Max „The gentle Pack“ erklären, wie der digitale Kulturwandel nicht nur unseren Alltag, Arbeit, Wirtschaft und Politik verändert, sondern auch wie wir Menschen neu denken und neue Werte entwickeln müssen, um die Möglichkeiten der neuen Zeit im Sinne von uns und der Gesellschaft nutzen zu können. Der Gentleman steht dabei im Mittelpunkt – und ja, er geht einher mit der Gentlewoman. Sie werden es sein, die neue Perspektiven schaffen. Die Bildungssysteme, Gesetzgebung und gesellschaftliche Strukturen neu beschreiben und leben. Und jeder Mensch kann Gentleman oder Gentlewoman werden!

Gemeinsam mit Ato C. Yankah jr, Neffe eines der größten Gentleman aller Zeiten, dem ehemaligen UN-Generalsekretär, Kofi Annan. 



Ato & Max treten als „The gentle Pack“ für eine Welt ein, die von Exzellenz und globalen Werten getragen wird. Die Technologie nicht la pour la, sondern im Sinne der Menschheit nutzt. Und sie beschreiben ganz konkrete Szenarien der Zukunft und der Werte die in diesem neuen Zeitalter nötig sein werden. Jeder Zuhörer wird hinterher eine klare Perspektive für sein Leben oder das seines Unternehmens entwickeln können. Dass Ato und Max dabei ihren eigenen schwarz/weißen Humor einsetzen, hilft dem guten Gefühl und dem nachdrücklichen Verständnis – oder anders gefragt: an wieviele wissenschaftliche Vorträge können Sie sich erinnern? 

(90 Min unterhaltsame Show)

Buchungen bitte via: London Speaker Bureau, Frau Birgit Stock birgit@londonspeakerbureau.de, Telefon +49 721 920 982 24

Oder via welcome@maxthinius.de


Keine Angst vor der Zukunft!

Keine Angst vor der Zukunft! Der vermutlich unterhaltsamste Einblick in die Zukunft, verständlich für jedermann. Max erklärt darin wie Zukunft eigentlich funktioniert, warum wir manchmal Panik haben (aber nicht haben müssen) und wer denn unsere Zukunft eigentlich gestaltet. Er macht einen Ausflug in die Welt der intelligenten Kühlschränke, neuen Gesundheitssystemen, smarten Technologien, selbstfahrende Autos in smarten Städten und wundersame Entwicklungen die uns für unseren smarten Alltag versprochen werden. All die ganze „Smartness“ bringt er verständlich zusammen und zeigt uns warum die digitale Revolution uns am Ende doch nicht überrollen wird, sondern vielmehr prospektive Chancen für uns alle darin liegen.

Vortrags-Show – 45/90 min

Anfragen an Max als Speaker oder Moderator bitte an: London Speaker Bureau, Frau Birgit Stock birgit@londonspeakerbureau.de, Telefon +49 721 920 982 24

Oder via welcome@maxthinius.de

Foto by Hendrik Haase

 

Küche 4.0 – wie essen und leben wir in Zukunft?

Küche 4.0
Wie schmeckt unsere Zukunft?

Ein Food-Aktivist und ein Futurist reden über die Zukunft auf unserem Teller … und darüber hinaus. Das erste Comedy-Sach-Format zum Thema Zukunft auf der Bühne!

Wie essen wir morgen und was ist davon heute schon zu schmecken? In verdaubaren Häppchen sprechen Food-Aktivist Hendrik und Futurologe Max über die Esswelten der Zukunft zwischen Acker und Teller, Supermarkt und Restaurant, Blockchain und neuer Arbeitswelt. Wie und was  kaufen wir morgen ein? Wie laufen die Dinge? Stehen bald Roboter oder immer noch wir hinterm Herd? Liefern bald Drohnen oder die Bauern direkt den Einkauf nach Hause? Und wie wird unser Alltag sich insgesamt verändern. So viel Spaß hatten Sie mit der Zukunft noch nie!

Die Themen der Küche 4.0 sind geprägt vom Wandel in unseren Töpfen und Einkaufswägen, denn Essen wird nicht nur immer mehr zum Lifestyle sondern auch immer politischer, bunter und digitaler. Und unser Alltag drum herum passt sich an. Das war schon immer so in der Geschichte – aber noch nie so unterhaltsam!

Für zusätzliche Würze sorgen bei den Menüs immer mal wieder Gäste aus jungen Food-Startups, der Politik der Lebensmittelwirtschaft und aus unser aller Alltag.

Guten Appetit!

Show // 60-90min // Anfragen via welcome@maxthinius.de 

Foto by Hendrik Haase

Über mich (Max) gibt es auf dieser Seite, und ganz besonders HIER, ja schon viel zu lesen. Deshalb hier noch ein paar Worte zu meinem Partner in „Future-Kitchen“ Hendrik Haase – einer der wenigen Menschen die noch öfter einen Hut tragen als ich!

VITA Hendrik

Hendrik Haase *1984 ist Diplom Kommunikationsdesigner, Autor, Speaker, Entrepreneur und wird von vielen als Foodaktivist bezeichnet.

Er redet und schreibt über Lebens-Mittel, Esskultur und die Herkunft unserer täglichen Nahrung. Als Berater unterstützt er Institutionen, die Politik und Unternehmen auf ihrem Weg zu erfolgreicher Kommunikation und Innovation, wenn es um die Zukunft des Essens geht.

Er publiziert u.a. im Gestalten Verlag, Mairisch Verlag, Psychiatrie Verlag, Handwerk Magazin, enorm Magazin und anderen online Formaten.

Als Protagonist und Moderator tritt er in Formaten des öffentlich rechtlichen Rundfunks auf (Arte, ZDF, Funk).

Mit seinen Publikationen und Vorträgen an Universitäten, in der Wirtschaft und der Politik versucht er beständig neue Brücken zwischen Acker und Teller, Konsument und Produzent zu bauen.

Hendrik Haase ist Fellow des Kompetenzzentrums für Kultur und Kreativwirtschaft des Bundes, Gewinner des Leaders Club Awards 2017 und Alumni der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Zusammen mit engagierten Handwerksmetzgern und Köchen revolutioniert er seit 2015 das Metzgerhandwerk und betreibt mit einem bunten Team die gläserne Metzgerei Kumpel & Keule sowie die angeschlossene Speisewirtschaft in Berlin Kreuzberg.

Referenzen

Wirtschaft: KPMG, ECE, EDEKA, BVMW, Thüringer Zentrum für Unternehmertum, Wirtschaftsförderung Sachsen, Transgourmet, Mercedes Bank, Bio Company

Politik: Bundesanstalt für Ernährung, Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Botschaft Prag, Senatsverwaltung für Justiz & Verbraucherschutz Berlin

Forschung & Wissenschaft: Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Bauhaus Universität, Stockholm School of Economics, Hochschule Anhalt, FH Münster, HU Berlin, Justus-Liebig-Universität Gießen

Institutionen: Stiftung Preußischer Kulturbesitz/Altes Museum Berlin, Junges Staatstheater Berlin, Bühnen Halle, Kulturstiftung des Bundes, Slow Food Deutschland e.V.

Pressestimmen:

„Einer der derzeit wichtigsten Zukunfts-Foodisten.“
Zukunftsinstitut

„In den Augen der Lebensmittelindustrie sind Quereinsteiger wie Hendrik Haase die neuen Partisanen im Kampf um den Konsumenten.“
FAZ

„Es ist nicht leicht, eine Bezeichnung für das zu finden, was Hendrik Haase macht. Er selbst nennt sich kulinarischer Aktivist. Er ist 31, hat Kommunikationsdesign studiert und sich früh für Slow Food engagiert; auch weil ihn, den Jungen vom Dorf an der Nordsee, der noch mit Wurstkesseln und der „Ahle Wurscht“ seiner Selbstversorger-Oma aufwuchs, eine Frage sehr beschäftigt hat, als er nach Berlin kam: „Warum ist von dieser Welt, in der sich nachvollziehen ließ, wo unsere Lebensmittel herkommen, so wenig übrig geblieben?“

„Heute lebt Haase in Neukölln, ist aber Teilhaber an einem Landwirtschaftsprojekt. Er baut an, wurstet, organisiert Foodhappenings, bringt Leute zusammen, hält Vorträge, fotografiert, malt und ist Autor.“
Süddeutsche Zeitung

„Anstoßen, überraschen, irritieren — so lässt sich vielleicht am ehesten das Grundmotiv allen Wirkens des Food-Aktivisten beschreiben. Und das ist nicht wenig. Geht es ihm doch um nichts Geringeres als um die Rettung des „kulinarischen Weltkulturerbes“, wie er sagt.“
GLS Magazin

Vom Hipster zum Gentleman/woman – die Zukunft wird gentle.

Wir werden uns weiterentwickeln. Vom Hipster zum Gentleman und zur Gentlewoman. Sicherlich auch zu Gentledivers, aber die Diskussion machen wir hier mal nicht auf!

Noch mehr zum Thema Gentleman: TheGentlePack

Hipster haben die Welt verändert – Gentleman/woman werden sie neu strukturieren

Hipster haben zum Ende der industriellen Ära eine wichtige Aufgabe: Durch ihre unkonventionellen Sichtweisen, experimentelle neue Strukturen in Arbeit und privatem Umfeld, sowie meist hohen Werte, haben sie den Übergang von der Industrialisierung in die Digitalisierung moderiert. Dazu gehört auch ein neues Denken. Denn die digitalen Strukturen sind andere als in der Industrialisierung. Die Industrialisierung basierte auf Effizienz, daher sind auch Metropolen und große Firmen und Produktionsprozesse entstanden. Die digitale Welt bietet vielmehr Trial-and-Error Möglichkeiten, da man mit einem kleinen Hebel oft sehr schnell etwas ausprobieren kann. Hierfür braucht es ein neues Denken und vor allem ein Aufbrechen alter Denkstrukturen. Da haben wir dem absoluten Nonkonformismus der Hipster viel zu Verdanken. 

Nur wenn wir neu denken, werden wir die Zukunft neu gestalten.

Sie haben uns gezeigt, wie es „anders“ geht. Insbesondere im Thema New-Work und New-Living werden uns Hipster noch eine Weile begleiten. Sie sind ja nicht zuletzt auch für die Craft- und Maker-Bewegungen verantwortlich und bringen uns mit neuen Banken- und Währungssystemen in Kontakt.

Neue Strukturen brauchen Menschen, die diese mit neuem Denken etablieren

Auf der anderen Seite braucht aber auch die digitale Ära eine Struktur. Wir brauchen eine Art „Verkehrsregeln“. Wie beim Auto, das zu Beginn der Industrialisierung eingeführt wurde und ohne Regeln die auf Seiten des Fahrers wie des Fußgängers bekannt waren, mehr für Aufruhr denn Fortschritt gesorgt hat. Hier ist der Nonkonformismus der Hipster kontraproduktiv. Hier kommt jetzt der Gentleman und die Gentlewoman ins Spiel. Allerdings nicht in der klassischen Version im englischen Tweed, sondern in der Version 4.0.

Nachhaltigkeit, Werte, Ethik und Wertschätzung – die wichtigsten Zutaten für die Zukunft.

Die klassischen „gentle Werte“ bleiben dabei erhalten: eine hohe Ethik, aufmerksames, freundliches Interagieren mit der Umwelt, Verbindlichkeit, Ritterlichkeit, nachhaltige Überlegungen, heute sprechen wir eher von „Folgenbewußtsein“ und Freundlichkeit im Allgemeinen. Natürlich eingepasst in die moderne Zeit. So geht es heute nicht mehr um Tontaubenschießen und luxuriöse Autos, sondern um Yoga, entspanntes Joggen und den Umbau der Städte zu lebenswerten Ökosystemen. Der Gentleman und die Gentlewoman von heute fahren Fahrrad, E-Bike und vertreten alternative Verkehrskonzepte. 

Im Gegensatz zum Hipsten bauen sie aber auf nachhaltige Strukturen, die sie innovieren, aber nicht kontinuierlich disruptieren, also sie zerstören sie nicht um sie neu wieder aufzubauen, sie entwickeln möglichst organisch. Sie bringen in die schnellen digitalen Zeiten Ruhe und Vernunft sowie Augenmaß in der Umsetzung. Ihr Innovationsfokus liegt weniger im neuen Technologischen, als in der Lebensqualität aller Menschen, dem gesamtgesellschaftlichen Wohlstand. 

Wir brauchen neue Perspektiven für Menschen – ohne Perspektive wird niemand die Zukunft gestalten.

So werden Gentleman und Gentlewoman dafür sorgen, dass die Unruhe und Verängstigung aus der Gesellschaft langsam wieder verschwinden, dass aus rechten Tendenzen wieder gemäßigte Strukturen werden. Sie sorgen dafür, dass Menschen wieder eine Perspektive erhalten. Denn klar, ohne eine solche, achten sie nur noch auf sich. Erst mit einer Perspektive können Menschen wieder in die gesamtgesellschaftliche Entwicklung einsteigen und sich für etwas anderes engagieren als nur für sich selbst.

Wir stehen also gerade im Übergang von der Hipster- in die Gentleman und Gentlewoman Ära. Dabei arbeiten beide Hand in Hand und ergänzen sich gut. Und es ist auch nicht auszuschließen, dass aus Hipstern Gentleman und Gentlewoman werden. Dabei werden sie auch einen neuen Stil entwickeln. Auch modisch. Es wird sich also etwas ändern in den nächsten Jahren, die öffentliche Szenerie wird sich verändern.

Was übrigens nichts grundsätzlich Neues ist: die beiden grundsätzlichen Typen von Hipster und Gentleman wechseln sich historisch immer wieder ab. So waren die Hipster früher die Hippies. Wichtig ist zu verstehen, dass unsere Gesellschaft von dem Wechselspiel der beiden Typen profitiert, sich erneuert und wieder Beständigkeit und Wohlstand aufbaut. Am Beginn dieser Wohlstandsphase, angeregt durch die Hipster und zunehmend ausgebaut durch Gentleman und Gentlewoman, stehen wir jetzt.

Das Foto zeigt Ato C. Yankah jr., Gentlemanblogger und Neffe von Kofi Annan, zusammen mit mir, Max. Geschossen hat es der unglaubliche Leon Bijelic