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Die Zukunft der Zukunft – im Podcast

Wer auf dieser Welt wie für Menschen Zukunft gestaltet und für mehr Lebens- und Wirtschaftsqualität sorgt.

In diesem Podcast geht es um ganz konkrete Beispiele, aber auch Ideen und Visionen von Menschen die bereits anders denken. Denn anders denken und handeln müssen wir.

Das sind Gespräche mit Menschen die berühmt sind, die gute Ideen haben, die andere Sichtweisen haben, die selbst auch gerne mal anders sind. Und oft kommen sie aus Bereichen in denen wir gar nicht vermuten, dass sie einen wertvollen Beitrag oder eine spannende Sichtweise zur Zukunft haben.

Hier kann man Zukunft neu entdecken – all diese Menschen hier im Podcast helfen uns neue Ideen zur Gestaltung unserer „Zukunft der Zukunft“ zu finden.

Und hier gibts den Link direkt in den Podcast: entweder auf Spotify oder darunter als Link auch direkt zu Apple Podcasts.

https://podcasts.apple.com/de/podcast/future-of-future-zukunft-der-zukunft/id1725716434

Futurneo – das Institut für Zukunftsgestaltung

Machen wir ab heute gemeinsam das Morgen möglich! Mit Futurneo – dem Institut für Zukunftsgestaltung.

Zukunft gestalten! Mit dem Wissen um die Möglichkeiten generell und einer hohen Sensibilität für die individuellen Möglichkeiten in der eigenen Branche, dem Unternehmen, der Region oder Alltag – das alles gleichzeitig zu erkennen und zu beurteilen ist gar nicht so einfach.

Deshalb habe ich mit Thomas Schmidt und anderen Futurneo ins Leben gerufen. Als Futurneo arbeiten wir gemeinnützig und unabhängig. Mit Euch gemeinsam schaffen wir einen Überblick über die eigenen Möglichkeiten einen persönlichen, unternehmerischen, regionalen und immer auch gesellschaftlichen Mehrwert zu entwickeln – immer mit einem Blick auf eine neue Lebens- und Wirtschaftsqualität die auf soliden Werten von Vorstellungen aufbaut und nicht auf Technologie und Trends hinterher läuft.

Gemeinsam überlegen wir uns zuerst was genau wir wollen – und schauen dann welche Möglichkeiten an Technologie, neuen Strukturen und Entwicklungen wir nutzen können, um diese umzusetzen.

Beratungen haben den Anspruch „mehr“ zu wissen. Vielleicht tun sie das sogar – nie aber in dem Bereich zu Beratenden, denn da steckt dieser seit langer Zeit drin. Oft ist es daher eher eine Sensibilisierung die eigenen Möglichkeiten anders zu betrachten und daraus neue Lösungen zu generieren. Denn auch das ist wichtig: alles was verändert werden soll, braucht Menschen die zu 100 Prozent dahinter stehen und das sowohl verstehen, als auch dafür stehen, was hier für die Zukunft gestaltet werden mag. Wir möchten, dass Menschen im Rahmen der Möglichkeiten das Beste rausholen. Das ist weit besser als die theoretisch allerbeste Lösung, die aber niemand umsetzen will. Zumal, und das zeigt der Alltag immer wieder: das Leben bietet so viel mehr Möglichkeiten als man sich von außen vorstellen kann, dass am Ende diese „im Rahmen der Möglichkeiten“-Lösung tatsächlich auch die beste ist.

Bei Futurneo arbeiten heute rund 40 Menschen, mit denen wir gemeinsam bereits aktiv Zukunft gestalten und die in verschiedenen Themen arbeiten, programmieren, recherchieren, vor allem aber umsetzen.

Futurneo arbeitet für nationale und internationale Unternehmen und Organisationen, befähigt dabei deren Strukturen und vor allem die Menschen, selber Zukunft zu gestalten.

Auf diese Weise können wir selbst größten Projekten Unterstützung bieten. Dabei steigen wir nicht, wie eine Beratung, ein und “sagen wir es geht“, sondern nutzen, ganz im Sinne der Futurologie die jeweils individuellen Möglichkeiten ein Projekt für die Zukunft anzugehen. Wir ersetzen dabei keine Strukturen, sondern nutzen immer die vorhandenen und befähigen die Menschen das selbst zu können – dabei ihr gesamtes Wissen über die Branche, mit dem aktuellen Wissen über die zukünftigen Möglichkeiten zu vermengen und daraus neue, einzigartige Lösungen zu entwickeln.

https://www.futurneo.org/home

Wer mag, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen oder einfach mehr zu Futurneo erfahren: thinius@futurneo.org

Zukunft ist positiver als wir denken – SWR1 Leute

Wenn wir die Zukunft gestalten wollen, müssen wir sie positiv denken. In Möglichkeiten, statt pessimistischen Wahrscheinlichkeiten. Und dann stellen wir auf einmal fest, dass der Einzelhandel, das Handwerk und eine neue Ethik in unserer Gesellschaft das #NextBigThing sind.

Wir stellen fest, dass kleine und mittlere Städte und Regionen enorme Wachstumspotenziale haben und dass wir uns unabhängig machen können von heutigen industriellen Normen und statt dessen Geschäfts- und Lebensmodelle neu definieren können.

Mit der Digitalität bekommen wie so viele neue Möglichkeiten unseren Alltag, wie auch unsere Gesellschaft und Wirtschaft zu gestalten. In Europa sind wir bekannt dafür, dass wir nicht die Meta-Technologien wie Elektrizität oder KI entwickeln, unterstützt durch unsere Vielfalt aber die ganzen in den Alltag integrierten Ableitungen davon. Wir sind in Deutschland und Europa also nicht hinten, nur an anderer Stelle im Innovationszyklus. Schwierig wirds nur, wenn wir das nicht sehen, sondern so sein wollen „wie andere“.

Deshalb: lasst uns positiv mit den Möglichkeiten der Digitalität unsere Zukunft gestalten. Neben den Technologien auch die gesellschaftlichen Innovationen entwickeln und ein neues Role-Model für das Leben in einer gemeinsam gedachten Gesellschaft umsetzen.

Wie gesagt: das geht nur mit positiven Szenarien – da steckt die Kreativität für die neue Gestaltung unserer gesamten Gesellschaft drin.

30 Minuten Ideen für eine Zukunft auf die wir uns freuen dürfen in dem Video hier auf dieser Seite – und gerne auch im Vortrag vor Ort! Die Zukunft kommt nicht – wir gestalten sie.

Hier klicken fürs Video:

Zukunftsszenarien gibt es für verschiedene Branchen, Regionen und natürlich für Menschen auch live oder in digitalen Vortragsformaten. Bei Interesse: fragen Sie einfach.

anfragen@maxthinius.de

„Die Veranstaltung hat mir insgesamt gut gefallen. Besonders spannend und interessant war der Vortrag von Herrn Thinius.“

„Die Zukunft denkt anders – super!“

„Der Vortrag über die Zukunft hat mich sehr angesprochen. Die Tatsache, dass sie zum größten Teil davon abhängt, wie wir sie aktiv gestalten und der Mensch wieder mehr im Mittelpunkt stehen wird, spricht uns doch alle an.“

“Besonders gut hat mir der Teil von Herrn Thinius gefallen, er hat mir neuen Mut gegeben, dass die Branche nicht aussterben wird. Ebenso waren seine Sichtweisen sehr interessant und haben mich persönlich zum Nachdenken gebracht.“

SlowFuture – wie wir Zukunft schneller besser gestalten.

Wenn wir zuerst schauen welche Werte wir haben – können wir uns die Technologie aussuchen, die wir zu deren Umsetzung am besten gebrauchen können. Das ist der Kern der SlowFuture Bewegung. Und deutlich schneller als erst jedem Trend und jeder Technologie hinterher zu laufen – investieren wir doch gleich in das, und setzen um, was uns wichtig ist.

Die SlowFuture-Bewegung kommt über die Werte, denn Werte sind beständiger als Technologien oder Trends. Und damit nutzt SlowFuture die neuen Möglichkeiten der Digitalität. Denn im Gegensatz zur Industrialisierung, sind wir in der Digitalität nicht mehr von einzelnen Technologien oder Trends abhängig. Im Gegenteil, wenn wir wissen was wir wollen, können wir uns aus einer Vielfalt an Technologien und Produkten diejenige aussuchen, die uns am Besten bei der Umsetzung helfen.

Mehr Technologien heißt also nicht, dass wir sie alle beherrschen müssen, das war in der Industrialisierung so. Da gab es zentrale Technologien oder Trends denen man folgen musste. Das ist aufgrund der Struktur und möglichen Vielfalt in der Digitalität anders. Hier heißt es zunächst einmal: „mehr“ ist gut für mehr Auswahl zur Umsetzung meiner Vorstellungen.

Gut, eine Vorstellung, Werte, muss ich nun erst mal haben. Denn auch das brauchten wir in der Industrialisierung wenig. Werte und generelle Vorgaben für den Alltag waren zunehmend von großen zentralen Strukturen bestimmt. Je größer, desto effizienter, desto besser – wir haben uns dann in dem vorgegebenen Rahmen angepasst. Und das hat sich tief in uns eingebrannt: wir folgen einer Technologie und schauen was in deren Rahmen möglich ist. Und die Digitalität bietet uns jetzt: wenn Du weißt was Du umsetzen willst, hast Du eine zunehmend große Auswahl an Technologie, die Dich dabei unterstützt.

So komfortabel konnten wir Zukunft noch nie gestalten – wenn wir deren Möglichkeiten kennen und nutzen. Sonst sind wir andersrum leichter in ihr einzubinden, weil andere eben diese Vorteile schneller einfacher nutzen können.

SlowFuture ist eine Bewegung die alle Aspekte des Lebens berücksichtigt, um möglichst schnell eine möglichst positive Lebens- und Wirtschaftsqualität für möglichst viele Menschen herzustellen (und ja, übrigens auch die Natur, Tiere etc. – ganzheitlich eben).

Im Gegensatz zur Nachhaltigkeit setzt sie aber nicht dort an, wo wir am bestehenden System etwas ändern müssen oder verzichten, sondern geht ganz konsequent darauf ein, dass wir bestimmte Werte in der Gesellschaft besprechen und umsetzen wollen.

Werte sind deshalb so wichtig, da jeder Mensch damit etwas anfangen kann. Ganz im Gegensatz zu komplexen Klimaschutzprogrammen (die eigentlich Menschenschutzprogramme heißen müssten, denn dem Klima ist es letzten Endes egal – nur wir … wir können dann nicht mehr so entspannt leben), Gesetzen, Verboten oder komplexen wissenschaftlichen Zusammenhängen.

SlowFuture setzt da an, wo wir als Kernwerte die Lebens- und Wirtschaftsqualität für möglichst viele Menschen verbessern wollen. Das bedingt auch, dass wir dabei das Klima optimieren, dass wir regenerative Energiequellen sichern … aber eben nicht um das Klima zu schützen, sondern um mehr Lebens- und Wirtschaftsqualität für Menschen zu erzeugen – also etwas für jeden Menschen nachvollziehbar Positives!

SlowFuture greift tatsächlich in alle 18 Lebensbereiche die wir heute definieren hinein und bietet auf Basis neuer Möglichkeiten der Digitalität und sozialen Strukturen die sich daraus entwickeln lassen, vielfältige Lösungen an. Das besonders charmante daran: diese Lösungen zur Gestaltung von Zukunft richten sich immer nach den Möglichkeiten vor Ort, also des Unternehmens, der Region oder des Einzelnen. SlowFuture kommt nicht mit dem „das musst jetzt genau so passieren“ Hebel, sondern geht davon aus, dass das Leben, jeder Einzelne vor Ort viel mehr weiß was möglich ist – die vielen Beispiele von SlowFuture mögen dann inspirieren, die Umsetzung erfolgt dann autark aber mit der gesamten intrinsischen Motivation, denn sie kommt ja direkt aus der Unternehmung, der Region oder dem Einzelnen selbst.

SlowFuture sieht also immer alle neuen Strukturen und Denkmuster aller 18 Lebensbereiche und setzt sie mit den lokalen und individuellen Möglichkeiten in neue Role-Model für ein Leben und Arbeiten in der Digitalität um – statt zu versuchen industrielle Normen aufrecht zu halten. Damit denkt sie gewisser Maßen „Next-Level“, berücksichtigt aber Prozesse um möglichst vielen Menschen, Regionen und Unternehmen eine Entwicklung dorthin zu ermöglichen. 

Während führende westliche Wissenschaftler (wer auch immer sich dafür hält) behaupten wir hätten den Anschluss verloren, liegen wir in Wahrheit einfach an einer anderen Stelle des Innovationszyklus: die USA und China können aufgrund ihrer Größe und Monokultur (verglichen mit dem vielfältigeren Europa) sehr gut Meta-Technologien wie Elektrizität oder KI entwickeln. Deren Umsetzung aber in alltagstaugliche Produkte, die in unzähligen Kulturen und Lebensentwürfen umsetztbar sind, das ist uns hier in Europa immer besser gelungen – und es ist auch der langfristig wertvollere Erlösstrom. Denn während in den vorgenannten Ländern Einzelne davon profitieren, entwickeln wir in Europa technologische Innovationen in der Regel mit gesellschaftlichen Innovationen, also neuen Möglichkeiten unseren Alltag in allen Lebensreichen zu gestalten.

SlowFuture macht an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass wir seit ca. 1978 zunehmend nicht mehr diesen eigenen Kompetenzen in Europa folgen, sondern uns zunehmend mit den Kennzahlen aus Kulturen wie den USA vergleichen und auch deren Trends und Themen aufgreifen. Ein bisschen mehr Selbstbewußtsein würde uns nicht schaden – übrigens beiden Seiten nicht. Denn auch diese Monokulturen profitieren von unseren Möglichkeiten, genau wie wir andersrum. Viele der großen Unternehmen dort, lassen zum Beispiel ihre Innovationen in Bezug auf Integration in den Alltag in Europa entwickeln.

Wenn wir das alles im Sinne von SlowFuture mit den gemeinsamen Werten einer lebenswerten Gesellschaft verbinden – na, wer jetzt noch keine Lust hat auf Zukunft 😉 … kurzum: SlowFuture ist eine Bewegung die bei viel unternehmerischem wie gesellschaftlichem Gewinn und Lebensqualität (um mal ein paar gängige industrielle Begriffe einzubinden) die aktuellen Möglichkeiten die das Leben in Form von Technologie, Strukturen, Denkweisen und vielen anderen Faktoren bietet, zu nutzen und eine positive Zukunft daraus zu gestalten.

  1. Wir leben in der Digitalität – nicht in der Digitalisierung
  • Digital plus Realität wird zu Digitalität (Digitalisierung wäre nur die Technologie). 
  • Wir lassen die Strukturen der Industrialisierung zunehmend hinter uns. Bereits heute können wir messen, dass täglich mehr digitale als industrielle Strukturen entstehen – ab 2028-2032 rechnen wir in den meisten Branchen mit einer deutlichen Überhand an digitalen Strukturen. Wir akzeptieren diesen Umstand und entwickeln für diese neuen möglichen Strukturen neue Lebens- und Wirtschaftsmodelle. Sozusagen ein neues Role-Model für das Leben in der Digitalität – basierend auf Werten.
  1. Zukunft kommt nicht – wir gestalten sie.
  • Wir denken NICHT „Was muss ich heute tun, um zukunftsfähig zu werden?“, das ist defensiv. Wir denken statt dessen: „Was kann ich heute tun, um die Zukunft von Menschen, Regionen und Unternehmen langfristig positiv zu gestalten?“
  1. Werte vor Technologie und Trends
  • Ohne neue Technologie werden wir die heutigen Herausforderungen nicht lösen können. Wir müssen aber anhand klarer Werte entscheiden können, welche Technologie wichtig und richtig ist. Und wir brauchen auch immer weniger, im Vergleich zur Industrialisierung, Trends, die uns im industriellen noch halfen bestimme äußere Umstände von Entwicklungen vorher zu sagen. In der Digitalität können wir uns sehr viel besser wieder selber eine Idee von der Zukunft entwickeln – und diese dann auch gemeinsam mit anderen gestalten.
  1. Neue Rollenbilder
  • Nicht nur unsere Umwelt muss sich anpassen, auch wir Menschen brauchen neue Rollenbilder, damit wir die Möglichkeiten der Digitalität auch nutzen können. Rollenbilder für Frauen, Männer, aber auch Unternehmer:innen, Briefträger:innen – wir wollen alle Rollenbilder so entwickeln, dass ihr Verhalten die Zukunft anderer positiv gestalten hilft.
  • Neue „offizielle“ Rollenbilder sind wichtig, damit Menschen sich nicht in Bilder gedrängt fühlen, die derzeit vielleicht gelebt werden, aber nicht dabei unterstützen können Zukunft zu gestalten.
  1. Die 5% Veränderungs-Regel
  • Wenn man Veränderungen erzeugen will macht es oft Sinn, nicht schlagartig, sondern konsistent vorzugehen. Das ist als wenn man einmal für neun Stunden Stunden ins Fitnessstudio geht, statt täglich für 20 Minuten.
  • SlowFuture ist es wichtig, dass Veränderungen mit den vorhandenen Strukturen erfolgen, mit den Menschen, Regionen, Kommunen, Unternehmen. Es ist zwar teilweise notwendig schnelle Veränderungen von mehr als 50% auf einen Schlag zu gehen, in der Regel helfen kontinuierlich (jedes Jahr, jeden Monat) 5% aber mehr.
  1. Gemeinsam Kaffee trinken
  • Klingt lustig, ist aber wichtig: das gemeinsame Miteinander in entspannter Atmosphäre und dabei die Themen und Möglichkeiten der Digitalität besprechen. „Kollaborative Kommunikation“ könnten wir es auch nennen. Also eine Kommunikation, in der nicht (wie heute im industriellen) jemand irgendwie gewinnen muss, sondern eine Kommunikation in der wir tatsächlich miteinander positiv versuchen Zukunft für „uns selbst und andere gemeinsam“ zu gestalten.

Ich bitte zur berücksichtigen, dass das hier eine Kurzform der wichtigsten Kernwerte der SlowFuture Bewegung ist. 

Es geht also nicht um eine „langsame“ Zukunft – bei #SlowFood geht es ja auch nicht darum Gemüse möglichst langsam wachsen zu lassen – sondern darum in der Gestaltung der Zukunft möglichst viele Aspekte Auf positive Art mitzunehmen die zu mehr Lebens- und Wirtschaftsqualität für möglichst alle Menschen führt. Vereinfacht könnten wir hier auch schreiben: unsere gesamte Natur. Leider sind viele Begriffe inzwischen stark abgegriffen – in diesem Fall sehen wir Menschen uns oft schon nicht als Teil der Natur, sondern irgendwie derer enthoben. Bei SlowFuture suchen wir daher oft auch nach neuen Begriffen, um damit auch im Kopf andere Denkmuster auszulösen.

Wer mehr über SlowFuture wissen mag oder mitmachen möchte, mag mich gerne kontaktieren.

Natürlich gibt es auch einen sehr spannenden und unterhaltsamen Vortrag wie wir mit SlowFuture unsere Zukunft gestalten können. Auch den gerne bei mir anfragen.

Auf eine #SlowFuture für uns alle!

Was macht ein Futurologe anders als ein Zukunftsforscher?

… und warum ist das vielleicht auch ganz interessant für Ihre Art über Zukunft zu denken.

Max Thinius – Futurologe und Zukunftsgestalter

Max Thinius gilt als Europas führender Futurologe und Zukunftsgestalter. Neben seiner Arbeit als Berater für Unternehmen, Städte, Regionen und Menschen, hält er viele Vorträge, ist Moderator und Bestsellerautor.

Viele Unternehmen, Regionen und Menschen stehen heute vor großen Zukunftsüberlegungen. Irgendwie passt alles nicht mehr zusammen. Gefühlt ändert sich gerade die ganze Welt.

In der Tat ändern sich gerade rund 80% unseres Alltags im privaten wie wirtschaftlichen Umfeld. Diese Veränderungen bestimmen sämtliche Strukturen in der sich neu bildenden gesellschaftlichen Ordnung. Wir werden zukünftig anders leben, anders arbeiten, anders Wirtschaft gestalten.

Futurologen machen Zukunft gestaltbar

Während Zukunftsforscher sich auf Studien beziehen und Zahlen, Daten, Fakten interpretieren, schauen Futurologen vor allem im JETZT nach anwendbaren Möglichkeiten. Sie entwickeln also nicht Szenarien, die „vielleicht“ einmal eintreffen, sondern zeigen ganz konkret auf was wir heute verändern können, damit wir morgen in einer anderen Zukunft leben.

Futurologen entwerfen positive Modelle und Szenarien für die Zukunft – allgemein, wie auch für bestimmte Branchen oder Regionen. Sie lösen sich dazu von rein wissenschaftlichen Vorhersagen, mit denen man Trends nur statistisch fortschreiben kann. Mathematik reicht hier nicht – das Leben bietet eine unendliche Vielzahl an Parametern, die sich noch dazu in einem kontinuierlichen Wandel befinden. Zukunft vorher zu sagen geht daher gar nicht – Zukunft gestalten indes geht schon!

Das doppelt spannend, denn wenn wir Zukunft gestalten, sind wir auch nicht länger von ihr abhängig. Wenn wir sie zudem auf Basis von unseren Werten gestalten, also wie wir in Gesellschaft und Wirtschaft, Bildung, Politik, Kultur und allem anderen leben und handeln wollen, sind wir auch noch unabhängiger von Trends und Technologien. Denn dann können wir das Leben nutzen uns die Möglichkeiten zu zeigen, die wir für unser Vorhaben im Moment am besten nutzen können

Max Thinius forscht und arbeitet zu Themen wie Digitalisierung, gesellschaftliche Entwicklung, Wirtschaft, Finanzmarkt, Stadt- und Regional-Entwicklung, bis hin zu Gesundheit, Ernährung, Bildung und Politik. Aus dieser ganzheitlichen Betrachtung, werden viele Möglichkeiten der Zukunft oft erst sichtbar. Das tut er allein, sowie mit vielen Freunden auf der Welt. Unter anderem in dem von ihm mitgegründeten Futurneo Institut.

Die Art und Weise wie ein Futurologe zu denken zeigt andere Möglichkeiten, andere Muster und bringt vor allem das volle Potenzial an Möglichkeiten des Lebens zum Tragen. Überlegen Sie also einfach mal, ob Sie nicht an der oder anderen Stelle mal ausprobieren wollen wie ein Futurologe zu denken und zu agieren.

Futurologen gehen in der Betrachtung weit über einzelne Branchen hinaus und zeigen die gesamte Perspektive für unternehmerische, regionale oder persönliche Entwicklung in klaren Szenarien. 

Zusätzlich betrachtet Max Thinius die verschiedenen Sichtweisen auf Zukunft international. Viele Perspektiven aus dem asiatischen, eurasischen, afrikanischen Raum fließen zusätzlich zu den europäischen und amerikanischen Sichtweisen ein. Das ist wichtig, um globale Entwicklungen in Bezug auf die regionalen Märkte beurteilen zu können.

Den Begriff des Futurologen hat Max aus dem angelsächsischen Raum übernommen und für Deutschland geprägt, da ihm die bestehenden Möglichkeiten zu kurz greifen und zumeist einen technologischen Fokus haben – dabei ist der Mensch derjenige der unsere Zukunft gestaltet – nicht die Technik.

Max lebt in Berlin und Dänemark, publiziert in vielen öffentlichen Medien, war oft Gast im wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung, berät Unternehmen (von DAX bis Mittelstand), Regionen, Städte, Organisationen und Menschen, in der aktiven Gestaltung der eigenen Zukunft.

Und wer eine ganz besonders fröhliche Interpretation des Unterschiedes zwischen Futurologe und Zukunftsforscher haben mag, der schaut einfach mal Fernsehen: in diesem Fall das Dritte Programm des SWR – in der Unterhaltungsshow: Sag die Wahrheit!

Anfragen zu Vorträgen, Szenarien bitte via:

anfragen@maxthinius.de 

Oder via Voice-Box: +49 30 6130 90 41

Referenzen Max Thinius

Wirtschaft: Allianz, AktivBo, Apollo Optiker, Apotheker-Verband, AOK, Axel Springer, BauerVerlag, BerlinHyp, BioCompany, BioFach Nürnberg, BPD Immobilien, Burda, Carestone Immobilien, Chupa-Chups, Coca-Cola, Covestro, Christ Juweliere, Dematic, Diageo, Deutsche Bahn, Deutsche Leasing, Deutsche Post, Deutsche Sparkassen Vereinigung, Deutsche Telekom, Deilmann Gruppe, Douglas Holding, Dow, Draeger, European Sperm Bank, Feldhoff & Cie, Finance Forum Liechtenstein, Flowers-Hotels, FoodActive, Heineken, Fleuroselect, GASAG, Garbe Immobilien, HDI, IBM, ITB Berlin, Juniper, Kirchhoff-Gruppe, Landesbank Baden-Württemberg LBB, Lavazza Europe, Lufthansa, MAMA AG, Microsoft, McKinsey, Mercedes Benz, Merck Pharma, MLP, Messe Köln, Messe Nürnberg, Müller-Milch, Nonconform, Noweda, Österreichischer Handelsverband, ODDO BHF, Ottakringer, Pantera Immobilien, PPG, PWC, Quantrefy, Regal Verlag, Salzgitter AG, Seidl PR, Serviceplan, Roland Berger, STEAG, Sparkassen-Gruppe, Spoga+Gafa Messe Köln, Thomas Henry, Togal-Werk-AG, Unilever, Union Investment, Vattenfall, V.E.R.D.I., Voeslauer, Volks- und Raiffeisenbanken, Volkswagen.

Politik: Berliner Senat, Bundesministerium für Wirtschaft, Land Baden-Württemberg, Bundesministerium für Ernährung und Lebensmittel, Bundesministerium für Arbeit, BDA – Bundesverband der Arbeitgeber, Bitkom, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), CDU, Deutscher Bauernverband, FDP, Forum nachhaltige Geldanlagen, Region Fresach, Gesellschaft für Marketing der deutschen Arbeitgeber GDA, IHK Arnsberg, IHK Lübeck, Stadt Iserlohn, Land Liechtenstein, Stadt Kassel, Stadt Kiel, KGSt, Mannheim Innomake, Österreichischer Handelsverband, Stadt Paderborn, Stadt Ravensburg, Land Schleswig-Holstein, Land NRW, Stadt Mannheim, UVWM – Unternehmensverband Westfalen Mitte, Konzernrepräsentanz der Deutschen Post, VFI – Verband der Fertigwarenimporteure, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung.

Institutionen: Bioterra CH, Campus Symposium, StBiBa – Stiftung Bildung in Bayern, Schule im Aufbruch, Rock it Biz – Stiftungsgesellschaft für Unternehmertum, Deutsche Umweltstiftung, Earthrise Foundation, Element-i, Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen e.V. GGS, Verein der Hochschulkanzler, IMK – Institut für Marketing und Kommunikation, Industrieverband Garten IVG, Freie Universität Berlin, Life-Stiftung Hamburg, Nordostdeutsche Sparkassen-Akademie NOSA, Plattform Ländliche Räume, Fachhochschule Südwestfalen, Smart Country Convention, Universität St. Gallen, Südwestfalen Agentur, Die Tafel Deutschland e.V., Miami Ad School, Die Stadtretter, Wirtschaftsförderung Brandenburg, Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Mitglied im Rat der Gesellschaft, Wunderkammer der Zukunft Lüdenscheid.

Stimmen zu Max Vorträgen

“Genau das brauchen wir jetzt.”

Maja Göpel, Generalsekretärin Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung

“Das war der beste, umfassendste und verständlichste Vortrag den ich zum Thema Zukunft je gehört habe.”

Dr. Luling Lo / Uni Bremen, Lehrstuhl Logistik

“Er ist einer von Deutschlands bekanntesten Futurologen.”

BILD online

„Ziemlich coole Performance gestern – Merci!”

Ute Welty / Moderatorin, Journalistin

“Endlich mal ein fundierter und positiver Beitrag zum Thema Digitalisierung und Zukunft.”

Petra Ohlmeyer / Wesco

“Super Vortrag!”

Uwe Riechel / Regional Director Fashion Europe bei Hellmann Worldwide Logistics

“Das reicht von Begeisterung bis Euphorie!”

Dr. Michael Arretz / VFI – Verband der Fertigwarenimporteure

“Vielen Dank – Ihr Vortrag gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft.”

Hans Martin Pleiss / ABN AMRO

“Ihr Vortrag hat mir im positiven Sinne sehr viel zu denken gegeben.”

Jens Kaß / Geschäftsführer C. Mackprang jr. GmbH & CO. KG

“Das ist jedes Mal wieder beeindruckend zuzuhören!”

Julia Miosga / Bitkom

18 Lebensbereiche – 18 Chancen Zukunft zu verbessern.

Natürlich, wir haben noch viel mehr Optionen Zukunft zu gestalten – aber all die Möglichkeiten auf unsere 18 Lebensbereiche zu verteilen, schafft uns eine bessere Übersicht und wir sehen, wie die verschiedenen Bereiche zusammenhängen und sich ergänzen.

Das ist nämlich so ein Ding das wir in der Industrialisierung gelernt haben: der spezialisierte vertikale Blick in unsere Branche oder einen bestimmten Themenbereich. Dabei finden oft erst mehrere Bereiche gemeinsam eine Lösung. Das ist umso „wahrer“ je mehr wir uns in einem transformativen Prozess befinden.

Wenn wir nur in einem Bereich oder nur in unserer Branche denken, kommen wir auf die Lösungen die wir mehr oder weniger kennen, denn wir kennen unsere Branche. Erkunden wir die neue Welt aber darüber hinaus, sehen wir unendlich viel mehr Möglichkeiten. Gerade in Zeiten der Transformation, in der sich viele Bereiche parallel neu aufstellen, ist so ein generalistischer Blick wichtig. Damit wir andererseits nicht ins Unendliche schauen müssen, haben wir die Welt aufgeteilt in 18 Lebensbereiche. Das ist den meisten gar nicht bewußt, hilft aber ungemein bei der Strukturierung.

Denken wir nur an die Industrialisierung: damit diese sich durchsetzen konnte, brauchten wir nicht nur die Dampfmaschine (aka Internet heute) und Innovationen in dieser Technologie. Wir brauchten zusätzlich Gewerkschaften die für Sozialgesetze kämpften, für Krankenversicherungen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Wir brauchten neue Wohnungen, Supermärkte, eine neue Idee von Geld (das Bankgeld) und sogar eine neue Definition von Familie: vier Personen waren jetzt das „Optimale“ statt der Großfamilie zuvor. Wir haben all diese Innovationen parallel mit der Einführung der Dampfmaschine „erfunden“.

Und erst mit diesen Innovationen in der Gesellschaft und anderen Teilbereichen von Wirtschaft, Finanzen, Gesundheit, Energie, Bildung etc. konnten wir die neue Technologie so wertvoll machen.

Europa ist ein großartiger Standort solche „integrierten Innovationen“ zu entwickeln. Dabei hilft uns unsere Vielfalt der Kulturen und Denkweisen. Das ist unser eigener Innovations-Zyklus – und nicht der von großer Mono-Kulturen wie den USA oder China. Dort ist man aufgrund der schieren Größe besser in der Lage Meta-Innovationen zu entwickeln wie das Internet oder Künstliche Intelligenz. Die Integration in die Gesellschaft aber, und damit übrigens auch die langfristigen Innovationsketten, gelingt oft besser im europäischen Raum. Wir sind also nicht hinten, wir haben bloß einen anderen Innovationszyklus. Nur machen wir leider oft den Fehler uns mit dem Zyklus großer Mono-Länder zu vergleichen. Dabei fallen wir natürlich ab – und es ist auch ein Fehler, der uns allerdings mit den seit Ende der 1970er Jahre eingeführten amerikanischen Managementsysteme und Bewertungen immer öfter passiert.

Mit der Digitalität verlassen wir die großen zentralen Strukturen der Industrialisierung. Der alte Satz „je größer, desto effizienter“ trägt nicht mehr. Statt dessen geht es mehr wieder darum sichtbare Werte durch lokale bis globale Innovationen zu erzeugen.

Polyzentrale Strukturen setzen sich in der Digitalität zunehmend durch: autarke, kleine Strukturen, die sich schnell zu jeder Form und Größe vernetzen können. Dabei definieren wir die 18 Lebensbereiche neu und müssen uns ganz neue Fragen stellen:

  • Arbeitszeit, Freizeit, dass sind Begriffe die sich erst mit der Industrialisierung durchgesetzt haben, welche Begriffe brauchen wir heute?
  • Und wie werden sich Städte strukturieren, wie wird Arbeit sich verändern?
  • Warum arbeiten wir überhaupt?
  • Brauchen wir noch Bildungsabschlüsse, wenn wir doch lebenslanges Lernen propagieren?
  • Wie werden wir zukünftige Energie erzeugen, wenn immer mehr „Balkonkraftwerke“ auch in industriellen Dimensionen in Unternehmen entstehen (nicht nur, dass alle Rechnenzentren zukünftig unabhängig betrieben werden, auch Produktion – da wird viel Energie abfallen die auch für private Haushalte genutzt werden kann).
  • Wir brauchten auch neues Geld, das einerseits sicherer im Prozess ist, andererseits aber auch die private Anonymität sicher stellt.
  • Daten – sie müssen souverän sein, also jedem einzelnen Menschen in einer Gesellschaft selbst gehören – inklusive persönlicher Algorithmen zu so etwas wie künstlicher Intelligenz. Die zentralistische industrielle Idee ist hier sogar gefährlich für eine weitere friedliche Entwicklung.
  • Familie – was ist das in Zukunft? Für die Industrialisierung haben wir die 4-Personen Familie erfunden. Erfinden wir heute eine neue Form der „freien“ Großfamilie.
  • Fakt ist, dass wir zunehmend immer weniger um- bzw. wegziehen werden. Nur mal temporär. Langfristig aber werden Familienverbünde wieder zunehmend entstehen sowie eine regionale Bindung bei gleichzeitig globaler Orientierung.
  • … welche Regulierungen, Voraussetzungen, Versicherungen, Gesetze, Verständnis von Arbeit, Werten, Familie etc. braucht es hier, damit diese Prozesse möglichst optimal für alle Mitglieder einer Gesellschaft umgesetzt werden können?

Dabei können Branchen auf einmal eine ganz neue Wertigkeit erlangen. Hier am Beispiel der Garten und Landschaftsbauer:

Garten- und Landschaftsbauer:innen haben bisher „nur“ die Aufgabe Städte zu verschönern, zu begrünen. Mit Hilfe neuem Denken und Daten sind sie mit Gardening-as-a-Service jetzt dabei Städten zu helfen klimaneutral zu werden. Sie haben den Auftrag einzelne Straßezüge klimatisch zu regulieren und das zu garantieren. Dazu kommen weitere Daten die zeigen, wie Grün in Städten auch das innovative Klima verändert, es kann soziale Strukturen festigen und Städte sicherer machen, Bildung kann nach oben schnellen … nicht überall alles: aber wir haben in vielen Regionen und Städten weltweit beobachtet, wie die Auswirkungen von Grün sind.

Es sind auch die neuen Agrarwirt:innen die statt Produkten zunehmend auch Daten verkaufen über Nährwerte, die gemeinsam mit unseren Gesundheitsdaten aus den Apps unserer Smartphones und Patientendaten eine neue Form der Vorsorge bieten können.

Es sind die Hausmeister:innen, die auf einmal als zentrale Ansprechpartner im Viertel helfen das Stadtleben auf ein neues Niveau der Lebensqualität zu bringen.

Es sind aber auch die Politik, die Wirtschaft allgemein, die Energiebranche, das Finanzsystem mit dem wir wesentliche Strukturen unserer Zukunft innovieren können. Gerade beim Finanzsystem sind wir in Deutschland übrigens besonders vielfältig, durch einerseits ein klassisch geprägtes Finanzsystem, andererseits durch die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken, die neben dem „Finanzauftrag“ auch einen gesellschaftlichen und lokalen Auftrag haben. Einer der vielen Gründe, warum wir in Deutschland schon in der Vergangenheit immer wieder schneller und optimaler Zukunft gestalten können, selbst wenn wir nicht immer die Ersten sind.

Was uns klar sein muss: die Digitalität die in unser Leben einzieht wird es verändern. Wir können das jetzt neugierig anschauen und „Ja“ sagen zu dem Neuen, damit experimentieren und „Ja“ sagen zu ersten Erfolgen, mit anderen Menschen, Branchen, Unternehmen oder Regionen kollaborieren und wieder „Ja“ sagen zu neuen Möglichkeiten. Zunehmend werden sich aus diesen „Ja“s neue Möglichkeiten entwickeln. Sagen wir von Anfang an „Nein“ ist nur sicher, dass sich nichts Neues entwickeln wird.

Suchen Sie sich aus, aus welcher Perspektive Sie die Zukunft betrachten und gestalten wollen: aus Sicht einer Branche, einer Region, einer gesellschaftlichen Idee … alles ist möglich und zeigt, wie sich Zukunft generell entwickelt, aber eben auch in Bezug zu einer (oder mehreren) konkreten Ausgangspunkten.

Auf diese Weise bekommen Sie sehr schnell ein besonders integratives Bild der Möglichkeiten von Zukunft und eine eigene Sensibilität dafür, diese Möglichkeiten in Ihrem eigenen Umfeld zu entdecken. Sie brauchen also im Anschluss keine Beratung, sondern Freiraum Ideen auszuprobieren – was ebenfalls meist einfach ist im Digitalen als bislang im Industriellen.

Wenn Sie also Lust auf einen Vortrag haben, der Sie unabhängiger Macht in der Art und Weise wie Sie selber Zukunft gestalten möchten, sind sie hier richtig. Nehmen Sie die Möglichkeiten wahr, die die Welt Ihnen aktuell bietet und setzen Sie diese mit den Möglichkeiten um, die sie bereits haben. Die Hebel sind größer und naheliegender als man denken kann. Denn die Zukunft kommt nicht, sie wird gestaltet!

Sie haben Interesse an Ihrer Zukunft? Dann: anfragen@maxthinius.de

Die Zukunft denkt anders.

Die Zukunft scheint uns zu überholen, immer mehr Technologie will uns immer mehr beherrschen. Gerade Unternehmen, aber auch in Regionen und im Privaten merken wir diesen Druck von Technologie. Wir leben also gefühlt in einer „Fast Future“ und drohen den Anschluss zu verlieren. Dazu kommen viele aktuelle Nachrichten die uns irritieren. Besonders in der Arbeit fühlen wir uns zunehmend wie ein „Homo Obsoletus“. 

Digitalität wird ab heute in den nächsten 5-15 Jahren unseren gesamten Alltag umkrempeln. Innenstädte werden anders aussehen. Dörfer und kleinere Städte haben die Chance wieder zu wachsen, denn es werden zunehmend mehr Menschen in ländliche Regionen ziehen wollen. Neue digitale Metropolen können an Orten entstehen, die niemand für möglich gehalten hat. Das alles funktioniert natürlich nicht automatisch, sondern nur dann, wenn man auch etwas dafür tut.

Mit unseren industriellen Denkweisen, kommen wir nur bedingt weiter, vor allem lassen wir viele Chancen und Möglichkeiten von vornherein außen vor. Das ist umso wichtiger, als dass sich unser Alltag zu über 80% verändern wird. Das sind wiederum über 80% Chancen ihn zu verbessern. Das schafft man nicht mit dem Kopf im Sand. Aber mit Vernetzung von Möglichkeiten, von Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und deren gemeinsamer Innovation.

Beschäftigen wir uns also mit neuer Lebens- und Wirtschaftsqualität, die durch Digitalität in unserem Alltag entstehen kann. Nicht mit Metaverse und Künstlicher Intelligenz als Solches, sondern mit sinnvollen Lösungen auf dieser Basis, die im Alltag von uns Menschen auch tatsächlich eine Relevanz haben.

Das ist übrigens eine Kompetenz, diese individuellen Lösungen zu „erfinden“, für die Europa und besonders Deutschland weltweit berühmt sind. Also nicht für die Metatechnologien wie die Elektrizität oder das Internet, sondern eher für sinnvolle in den Alltag integrierte Umsetzungen – die noch dazu viel länger einen Wert für die Hersteller und gleichzeitig die Gesellschaft abwerfen. Wir sind also auch nicht hinten (auch hier müssen wir anders denken) wir sind einfach an einer anderen Stelle des Innovationszyklus. Dieses andere Denken hilft uns sehr – denn aktuell neigen wir dazu uns mit Volkswirtschaften zu vergleichen, was dem berühmten Äpfel mit Birnen Vergleich gleichkommt (es sind übrigens beide genauso wertvoll für die Ernährung … nur isst man sie selten zusammen).

Die Zukunft kommt nicht einfach – sie wird gestaltet. Und zwar von uns! Je mehr wir klare Vorstellungen davon haben, wohin wir wollen, desto mehr können wir heute in Gang bringen um dahin zu kommen. Und vielleicht stehen wir deshalb gerade in unserer Branche, Region oder Alltag vor der größten Zukunft aller Zeiten!

Anfragen an Max als Sprecher oder Moderator

Bitte an die zentrale Email: anfragen@maxthinius.de

Oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf der SprachBox: +49 30 6130 90 41

Foto by Hendrik Haase

Zukunft braucht eine große Bühne! Extra Webseite zur Extra-Show!

// Zukunft unplugged – die Show!

Viele schreiben ein Buch, ich mache neben den Fachvorträgen und der Arbeit vor Ort auch eine Bühnenshow. Und übrigens auch für Sie: gerne lässt sich Beides kombinieren. Die fachlichen Themen, individuell auf Ihre Branche, Region oder Situation, aber mit Elementen purer Unterhaltung.

Ich glaube fest daran: Zukunft braucht positive und humorvolle Motivation, dann lässt sie sich gestalten. Dann haben wir die Lust und den Mut die neuen Möglichkeiten der Digitalität zu nutzen.

Wenn Sie alle Möglichkeiten zur Show kennenlernen wollen und ein bisschen in den Inhalten stöbern, dann klicken sie hier auf den Link:

https://www.zukunft-unplugged.de

Zukunft unplugged – darum gehts!

Wir alle merken, dass sich die Welt verändert. Aber wie genau? Wie werden wir in Zukunft unseren Alltag erleben? Mit Beginn der Industrialisierung haben wir eine neue Form der Arbeit erfunden, Sozialgesetze, Versicherungen, Supermärkte, Banken und das Bankgeld, Begriffe wie Freizeit und Urlaub sind in unseren Alltag gekommen.

Viele Menschen haben nicht die Möglichkeit sich ausreichend mit Zukunft und deren Möglichkeiten auseinander zu setzen. Wir sind da, im Verständnis wie wir Zukunft gestalten können, auf einem Level wie das Thema Gesundheit in den 60er Jahren. Es gibt viele Missverständnisse, Falschaussagen und viel zu viel Negatives zu berichten.

Gemeinsam mit Bochum Veranstaltungen und der Bochumer Jahrhunderthalle habe ich eine Show konzipiert in der ich die Möglichkeiten der Zukunft aufzeigen möchte: für unsere Gesellschaft, für Unternehmen, vor allem aber jeden einzelnen Menschen. Und mit diesem Format möchte ich dazu beitragen, dass zukünftig mehr Menschen an den neuen Möglichkeiten teilhaben und wir eine ausgeglichenere Gesellschaft bekommen.

Dieses Format kann man buchen: für die Stadt, Region, große Unternehmen, Hochschulen, um Menschen aller Art einzuladen sich mit denen neuen Möglichkeiten der Zukunft zu beschäftigen – und dabei gut unterhalten zu werden (ganz nebenbei: dann kann man es sich auch besser merken).

Aber moment mal: Zukunft? Unterhaltsam?

Stellt Euch das gerne wie Eckhard von Hirschhausen vor, der es geschafft hat uns das Thema Gesundheit mit viel Charme und Unterhaltung näher zu bringen – dafür meine große Hochachtung! Mit Humor und guten Geschichten geht es viel besser als mit reiner (und oft viel zu trockener) Wissenschaft.

Es ist ein neues Format. Das hat noch niemals jemand so gemacht auf einer öffentlich zugänglichen Bühne! Umso spannender wenn wir es gemeinsam ausprobieren. 

Was ich in jedem Fall garantieren kann: wir werden eine spannende, unterhaltsame Zeit haben! Und hinterher die Sensibilität den Alltag der Zukunft neu zu betrachten und zu gestalten.

Ich freue mich auf Euch – und auf unsere gemeinsam gestaltete Zukunft.

Max

Zukunft kommt nicht.

Wir gestalten Sie.

So kann es aussehen auf der Bühne. Hier in der großen Bochumer Jahrhunderthalle.

Hier ein kurzes Interview dazu:

Max, warum eine Show?

Viele Menschen schreiben ein Buch. Ich fand das zu langweilig und habe deshalb diese Show konzipiert, die größte Show zur Zukunft aller Zeiten. Das kann ich so entspannt sagen, da es noch keine andere gibt (lacht). In diesem Fall sind das 90 Minuten beste Unterhaltung (2×45 Minuten) in der großartigen Jahrhunderthalle in Bochum mit deren grandiosem Team die Show entstand. Unser Lichttechniker hat sogar mit Pina Bausch zusammen gearbeitet. Aber jeder ist hier einzigartig und ohne diese wundervolle gegenseitige Motivation und Inspiration ist so ein großes Thema auch nicht zu rocken!

Warum Zukunft als Thema?

Meine Idee ist es, ähnlich wie einst Jamie Oliver das Kochen, mit dem Thema Zukunft Menschen auf eine neue Art zu begeistern. Alle Menschen, entspannt, fröhlich, mit wirklich gutem Entertainment. Deshalb auch eine Unterhaltungs-Show. Da werden wir gemeinsam lachen und viele dieser ganzen Angst-Szenarien die es zur Zukunft gibt auf die Schippe nehmen – schon auch, da die meisten davon wirklich Quatsch sind. Zukunft ist positiv und das kann jeder in dieser Show erleben!

Und Dein Ziel mit dieser Show?

Ich möchte Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft, Unternehmen und Regionen motivieren ihre Zukunft positiv zu sehen, zeigen wie unser gesamter Alltag sich verändern wird. Dabei die Möglichkeiten  aufzeigen die jeder Einzelne, Unternehmen oder Regionen haben die eigene Zukunft zu gestalten. Und das geht! In der Digitalität, also der Kombination von Technologie und Gesellschaft, mehr denn je in der Geschichte der Menschheit. Wir müssen dazu allerdings unsere industriellen Denkmuster ablegen, mit denen wir nun mal groß geworden sind und die digitalen für uns entdecken. Wir brauchen im Digitalen weniger große und zentrale Strukturen. Wir könnten unsere Daten zum Beispiel selbst besitzen, verwalten und bewußt teilen. Wir bestimmen was mit unseren Daten und uns passiert. Im Moment treten wir diese Möglichkeiten, und damit zum Beispiel auch Geld zu verdienen, an wenige große Strukturen ab.

Sind wir nicht abhängig von der Technologie?

Wir reduzieren das Digitale gerne auf Technologie, reden deshalb auch gerne von Digitalisierung. Es geht aber tatsächlich um die Gestaltung der Digitalität, also der sinnvollen Integration von Technologie in die Gesellschaft. Dabei ist das Technologische gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger sind intelligente Strukturen die unsere 17 Lebensbereiche miteinander verbinden und unsere Lebens- und Wirtschaftsqualität definieren. Übrigens ist Deutschland in dieser Beziehung ganz weit vorne. Wir haben das schon einmal geschafft. Mit Beginn der Industrialisierung waren wir nicht die technologisch führenden, sondern diejenigen, die die besten Arbeitsbedingungen geschaffen haben, das beste gesellschaftliche System damals. Das kann uns auch jetzt wieder gelingen. Verrückter Weise unterstützen uns die globalen Krisen gerade dabei.

Was sind die 17 Lebensbereiche und wie verändern diese sich?

Unser Alltag teilt sich in 17 Bereiche auf wie: Gesundheit, Wohnen, Arbeit, Mobilität, Bildung, Freizeit, aber auch Themen wie Konsum & Produktion, Ernährung, das Finanzwesen, Wirtschaft, Politik und natürlich Klima, Kultur und auch das ganz Persönliche in uns selbst. All diese und ein paar mehr Bereiche ändern sich gerade. Am Ende werden es rund 80% neuer Strukturen in unserem Alltag sein. Das gute daran: das passiert nicht einfach, das wird von uns selbst geändert. Zumindest haben wir die Möglichkeit dazu.

Was genau können Menschen, Unternehmen und Regionen ändern?

Alles! Sie können die Zukunft komplett gestalten. Das war zum Übergang in die Industrialisierung schon einmal so. Nur ein Beispiel: viele der Internet-Konzerne die heute mit Daten reich geworden sind, nutzen zwar digitale Technologien, wenden diese aber in industriellen Strukturen an. Das macht sie so stark, denn wir gewähren ihnen quasi das zentrale Sammeln von Daten und damit die Macht sie zu nutzen – wir sind es so gewohnt. Zu Beginn der Industrialisierung gab es auch solche Missverständnisse. Dazu mussten damals Gewerkschaften gegründet werden, wir brauchten neue Sozialgesetze, das Bankgeld, Renten für alle – einen neuen Alltag mit neuen Abläufen, neue Einkaufsmöglichkeiten, Betreuung und Lerninhalte (Schulen) für Kinder. Ähnlich gewichtige Veränderungen brauchen wir auch jetzt: der digitale Euro kommt 2026, neue Sozialgesetze rücken zunehmend in den Fokus, das Steuersystem, die Art wie und wo wie arbeiten. Wie müssen wir zukünftig lernen – und was? Brauchen wir Schulen in der bestehenden Form? Was bedeutet Arbeit zukünftig in unserem Leben. Wie wird sie bezahlt. Kann ein digitaler Euro ein gerechteres Steuersystem schaffen und vielleicht auch einen Ausgleich verschiedener Regionen? Wir können all das ändern – wenn wir es uns bewußt machen. Vieles davon ist bereits auch angestoßen. Ich möchte gerne noch mehr Menschen, Unternehmen und Regionen dazu bringen hier aktiv zu werden und die individuellen Möglichkeiten die sich JEDEM bieten zu nutzen. In der Show geht es mit vielen Beispielen und sehr unterhaltsam darum welche Möglichkeiten einzelne Menschen, Unternehmen und Regionen haben, diese ganzen Strukturen zu bilden und sinnvolle Lebens- und Wirtschaftsqualität für alle Menschen herzustellen – wie sie die scheinbar großen Hebel mit kleinem Aufwand in die richtige Richtung bewegen.

Dazu gibt es diese Show: Menschen für die Zukunft begeistern und ihnen zeigen wie sie diese tatsächlich selber gestalten können – gemeinsam mit anderen.

So kann es aussehen auf der Bühne. Hier in der großen Bochumer Jahrhunderthalle.

Fotos: © Marian Margraf

#jahrhunderthallebochum

#bochumveranstaltungen

Was gute Bildung so wertlos macht!

Schulen und Hochschulen alleine werden für gute Bildung nicht mehr reichen.

Die Vorstellung, dass wir gute Bildung gestalten und kontrollieren können ist vorbei. Das werden wir weder über die Institutionen der Schulen und Hochschulen schaffen, schon gar nicht über die Ministerien. Daten, Informationen und Eindrücke sind überall und können schon längst nicht mehr kanalisiert werden. Dazu ist das Tempo und die Menge der Informationen viel zu groß.

Bildung zu gestalten und zu kontrollieren ist ein tiefe industrielle Idee. Für die in dieser Erzählung genormten Prozesse und Strukturen macht es Sinn Menschen „zu schaffen“ die in dieses Ideal hinein passen. Sprich: wenn einer mit BWL-Wissen aus dem System heraus fällt, macht es Sinn jemanden mit möglichst identischem Wissen, mit einem kleinen aktuellen Update, schnell nachzuschieben. Sich ständig wiederholende Abläufe, eine recht langsame Innovationskurve und große zentrale Strukturen sind optimal für solch ein industrielles System und die dazu gehörige Bildung. Auch Noten machen darin Sinn, findet die Bewertung des Menschen doch immer in Bezug auf die mögliche System-Leistung für die Industrialisierung statt: „Du schaffst Wert, also bist Du was wert!“ Wir haben diese Idee der Industrialisierung so tief in unserer Gesellschaft verinnerlicht, dass wir sogar schon denken Industrialisierung ist gleich Gesellschaft. Ein meiner Meinung nach großes Missverständnis, denn Gesellschaft ist so viel mehr als ein in Werte zu packendes industrielles System.

Jetzt leben wir ohnehin in der Digitalität. Die großen zentralen Strukturen, die noch auf der Idee der Dampfmaschine basieren, fallen zunehmend auseinander. Wir erkennen, dass wir Städte in der heutigen Form nicht mehr brauchen und wir haben schmerzhaft gelernt, dass Informationen überall liegen. Schmerzhaft, weil wir wenigen Unternehmen gestattet haben diese Informationen zu sammeln, zu Daten zu transformieren und sie uns dann wieder zurück zu verkaufen. Das sind klassische Anfängerfehler im Umgang mit den Möglichkeiten einer neuen Epoche: wir erkennen zwar die neue Technologie, setzen sie aber im altbekannten Umfeld um. Wir vergessen die Strukturen zu ändern und sie den neuen möglichen Lebensmustern anzupassen.

Wir können also nicht ernsthaft glauben, dass wir mit einer industriellen Idee von Bildung irgendetwas in der Digitalität erreichen können! Wir steuern gerade in eine Welt, in der sich rund 80% unserer alltäglichen Strukturen ändern werden. Schon heute merken wir einen kulturellen Wandel – gerade bei den jüngeren Zielgruppen X, Y und Z. Sie glauben dem industriellen Modell nicht mehr. Mehr als Hälfte der unter 45-jährigen möchte nicht mehr für ein Unternehmen arbeiten, dass keinen positiven Einfluss auf die Gesellschaft hat. Die industrielle Gewinnmaximierung interessiert diese Menschen nicht mehr. Sie fragen immer auch nach dem gesellschaftlichen Nutzen. Sämtliche Statussymbole und Verhaltensmuster werden in Frage gestellt. Auch haben diese Zielgruppen längst begriffen, dass weder für Ihre Altersvorsorge, Ihre Rente, Pflege, was auch immer gesorgt ist – schlichtweg, weil sie spüren, dass die bestehenden Systeme in der neuen Ordnung der Digitalität nicht mehr funktionieren.

So wie wir uns damals mit Beginn der Industrialisierung in Gewerkschaften organisiert haben um für Sozialgesetze zur Arbeit an der Dampfmaschine zu kämpfen, wie wir Versicherungen erfunden haben, das Bankgeld und sogar Marken, da wir nicht mehr sahen wie auf Nachbars Feld die Produkte wuchsen, so suchen gerade die jungen Zielgruppen heute danach wie sie die Möglichkeiten der neuen Welt mit Ihrem Alltag vernetzen müssen – in allen Lebensbereichen. 

Ihr Wissen ziehen sie längst auch aus unterschiedlichen Quellen. Eine Schüler:in zieh heute schon mehr als 50% ihres Wissens aus anderen Quellen als der Schule. Das ist nicht nur das Internet. Praktisches Lernen im Leben ist genauso wichtig. Und „eigene Lehrer:innen“ finden diese Zielgruppen überall. Sie nennen sie Mentori:innen. Und dabei geht es nicht einmal um die reine Wissensaneignung, sondern den Austausch darüber wie man Zukunft überhaupt gestalten kann. Das dazu notwendige Wissen kommt aus unterschiedlichsten Datenquellen. Und richtig: sogenannten künstliche Intelligenz wie ChatGPT hilft dieses Wissen zusammen zu stellen. Denn bei den neuen Datenmaschinen handelt es sich um sogenannte Large-Language Modelle. Die können halt alle Sprachen: also nicht nur Englisch, Deutsch etc. sondern auch DNA, verschiedene genetische Codes, Sensoranalysen, Blutwertdaten, WiFi-Protokolle, Wirtschaftsdaten etc. und geben sie einfach in der Sprache aus, die dem Anwender gerade am nächsten ist.

Es geht also überhaupt nicht mehr um Wissensvermittlung in der Digitalität. Es geht auch nicht mehr darum, dass wir Wissen im Kopf speichern müssen. Ja klar, einige Grundlagen natürlich, aber Wissen an sich hat sich verändert. Es gibt immer weniger allgemeines Wissen, dafür umso mehr Situation bezogenes Wissen. Das braucht man vielleicht nur ein mal, vielleicht öfter, dann macht man sich einen Marker oder merkt es sich. Aber das ist von Mensch zu Mensch vollkommen unterschiedlich. Wir leben einfach nicht mehr in einem großen zentralen System, sondern in einem System aus polyzentralen Einheiten, die sich nach Bedarf und sehr flexibel miteinander vernetzen können. Dabei wissen die jungen Zielgruppen, dass sie selbst nicht alles wissen können und müssen. Viel wichtiger ist ihnen dafür eine klare Idee. Die macht vielleicht 20 Prozent aus. Das weitere notwendige Wissen lassen sie sich aktuell vom Leben liefern, weil sie erkannt haben, dass hier viel mehr aktuelle Informationen lagern, als sie selbst vorhersehen könnten. Warum sollten sie sich also damit beschäftigen in immer gleichen Strukturen Wissen anzueignen.

Die Welt ist voller Informationen. Technologien wie ChatGPT (und viele andere) helfen uns diese Informationen zu nutzen. Die Deutungshoheit dürfen wir nicht einzelnen Unternehmen überlassen – das ist industrielles Denken und Struktur. Vielmehr müssen wir ein Bildungssystem – nein, der Begriff ist schon falsch – einen Bildungsgedanken formulieren, der Menschen dazu befähigt ihren Zugang zu Informationen einzuschätzen, sich selber Ziele zu stecken, kollaborativ mit anderen zu vernetzen. Der heutige Beruf der/des Lehrer:in ist damit in vielen Teilen der persönlichen Entwicklung perdu. Wir brauchen Sie um Grundlagen zu vermitteln. Später braucht es zunehmend Mentor:innen die individuelle Möglichkeiten und Erkenntnisse fördern und helfen sie umzusetzen. 

Damit lernen wir wieder mehr vom Leben, von den Möglichkeiten die sich uns bieten, statt das wir versuchen (wie in der Industrialisierung) bestimmte Situationen zu erschaffen in denen wir unser Erlerntes zur Geltung bringen zu können. Wir brauchen selber eine aktive Idee davon was wir wollen und dann die Fähigkeit die zur Umsetzung notwendigen Menschen, Mittel, Strukturen im Leben zu erkennen, zu moderieren und zu modellieren. 

„Gute Bildung“ wie wir sie heute definieren ist in der Digitalität komplett wertlos. Ebenso die Strukturen dahinter die sich dafür einsetzen, dass sie so bleibt wie wir sie kennen. Einfach, weil es zukünftig keine Industrialisierung mehr gibt. Aber: es gibt gerade bei den Hochschulen (weniger bei den Universitäten) viele neue Ideen wie Bildung aussehen könnte. Auch einige Schulen sind schon weiter. Am weitesten sind die, die sich überlegen: was braucht es für Kompetenzen um in der Digitalität erfolgreich sein Leben gestalten zu können. Das hat NICHTS mit iPads in Schulen zu tun. Dieses Wissen können wir meinetwegen auch auf Schiefertafeln vermitteln. Die Technologie brauchen wir erst, wenn wir eine Idee haben, was wir eigentlich wollen vom Leben, was uns wichtig ist. Dann kann sie uns helfen Gedanken zu vernetzen und Informationen in Form von Daten bereit zu stellen. Was wir heute noch als Bildungsinstitutionen kennen werden zukünftig Mentoren sein. Lernen werden wir überall, dabei helfen werden uns Schulen und Hochschulen – aber eher als Räume in denen wir die verschiedenen Eindrücke diskutieren und viele individuelle Wege finden. Denn es gibt nicht nur „die eine“ Zukunft. Das ist sehr individuell und kann sich jederzeit neu vernetzen. Schon deshalb müssen wir Bildung nicht nur neu denken und umsetzen, sondern die ganze Idee von Bildung in einen neuen gesellschaftlichen Kontext stellen.

Der souveräne Zugang zu den eigenen Daten: ein Grundrecht wie Zugang zu Wasser.

Menschen müssen die Souveränität über ihre Daten haben – als Grundrecht.

Was ist eigentlich eine „Date“?

Und warum ist das ein Problem?

Gibt es „Daten“ in der Einzahl überhaupt? Und wenn ja, was ist es dann? Gängig ist die Definition: „Daten sind Informationen, die in eine lesbare binäre digitale Form umgewandelt worden sind“. Und genau das ist ein Problem.

Denn mit dieser Definition gehört das Urheberrecht an Daten demjenigen, der die Informationen „lesbar“ gemacht hat – nicht aber demjenigen der sie im Alltag erzeugt hat. Also heute sehr wenigen großen Unternehmen. Wie es dazu kam ist aus unserem industriellen Denken heraus absolut nachvollziehbar, denn wir konnten uns die Vielfalt an Daten die in unserem Alltag entstehen überhaupt nicht vorstellen. 

In der Digitalität können über die Kombination einzelner Daten aber so genaue Rückschlüsse über einzelne Individuen erzeugt werden, dass ganze Identitäten, Geschäftsmodelle oder Produkte rekonstruierbar sind: Daten und Informationen werden damit faktisch „eins“. Das perfide dabei: die Übersicht über die Daten der Person hat nicht die Person selber, sondern Dritte, die lediglich die von dieser Person generierten Daten lesbar gemacht haben. Die Person (das Produkt, Unternehmen etc.) haben selber nicht den Zugriff auf diese Daten. Und noch perfider: das Unternehmen was die Informationen einzelner Personen etc. nutzt, kann damit Geld verdienen, die Person selber aber nicht.

Mit künstlicher Intelligenz (KI) ist das Problem auf die derzeitige Spitze getrieben: hier werden die lesbar gemachten Informationen (Daten) einzelner Individuen, Produkten, Regionen, Organisationen genutzt um damit – ohne das Wissen des eigentlichen Urhebers – Zusammenhänge darzustellen, Inhalte zu erstellen und sogar bezahlte Dienstleistungen zu erbringen – oder auch kognitiv individuell aufbereiteten Content auf einzelne Personen zurück zu spielen, was sie sehr schnell beeinflussbar macht.

Wenn wir die Digitalität wirklich sinnvoll umsetzen wollen, brauchen wir eine neue Definition des Urheberrechtes von Daten in dem sie Souveränität (wieder) auf den Menschen, das Unternehmen etc. übergeht.