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Die Zukunft denkt anders

Max Thinius – Futurologe, Bestsellerautor, Moderator, gilt als einer von Europas führenden Futurologen mit einem Fokus auf Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Handel.

Er redet und schreibt über Digitalisierung, Zukunft, gesellschaftliche Entwicklung, Handel, Politik, Bildung, Lebensqualität, kurzum eine vernetzende generalistische Sicht über alle Aspekte in unserer Gesellschaft, und wie sich darin unser Alltag verändern wird.

Damit wir die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen können, müssen wir anders denken lernen. Das wäre sonst so, als hätte man zu Beginn der Industrialisierung versucht Autos wie Pferdekutschen zu lenken. Geht auch nicht. Heute versuchen wir leider oft digitale Prozesse mit industriellem Denken zu steuern. Deshalb ist es wichtig zu verstehen: die Zukunft denkt anders. Und wie sie denkt, das kann man lernen.

Als Berater zeigt Max Menschen, Unternehmen und Regionen neu denken zu lernen. Damit die eigenen Zukunftspotentiale zu erkennen, Innovationen zu entwickeln und die eigene Ausrichtung auf die Zukunft voranzutreiben.

Er publiziert in vielen öffentlichen Medien und moderiert im Rahmen seiner Tätigkeit für verschiedene Verbände (bevh, Bitkom, BDI) das Zusammenspiel aus politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Interessengruppen. Darüber hinaus ist er Gast im “Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung” und erläutert die Umsetzung von Digitalisierung und gesellschaftlichen Zukunftsmodellen für eine langfristig prospektive Entwicklung.

Mit seinen Vorträgen und Publikationen beschreibt Max in unterhaltsamen Stories die Entwicklung der Gesellschaft und baut Szenarien, wie diese sich in den nächsten Jahren 2-15 Jahren entwickeln wird. Dabei entmystifiziert er viele der gängigen Vorurteile, klärt stattdessen über die tatsächlichen Chancen auf. Unsere Zukunft wird mit Sicherheit prospektiv sein – wir müssen allerdings unser Denken ändern und wissen, dass wir sie selbst beeinflussen können.

Max ist neben seiner eigentlichen Berufung ausgebildeter Schauspieler, Moderator, Comedian und hat 10 Jahre den Lehrstuhl für Konzeption und Innovation am IMK in Berlin und Wiesbaden geleitet.

Er hat sich 1988 von Anita Roddick (Gründerin des Body-Shop) begeistern lassen und gelernt, wie man oft mit kleinem Umdenken die Zukunft Vieler positiv verändern kann. Später hat er für Agenturen und Medienhäuser gearbeitet, immer mit dem Ziel „Zukunft zu machen“. Dabei hat er auch ein nachhaltiges Investmenthaus mit aufgebaut, die erste international nachhaltige Ratingagentur für Finanzprodukte mitentwickelt sowie ein Institut für Strategiebewertung – im Hinblick auf deren Zukunftsfähigkeit.

Für die Deutsche Post hatte Max acht Jahre das Mandat den Lebensmittel-Onlinehandel aufzubauen und revolutioniert als Verbandssprecher (bevh, bitkom) und Lobbyist den Lebensmittelmarkt. Er ist Co-Veranstalter der Next-Generation-Food – als Deutschlands Branchen-Think-Tank, hat gemeinsam mit Millennial Hendrik Haase (Food ist Pop) das erste Comedy-Sach Format zum Thema „Küche 4.0, wie wir in Zukunft leben“ auf die Bühne gebracht und in TheGentlePack (www.thegentlepack.com) geht er, gemeinsam mit dem Neffen von Kofi Annan, Ato Yankah jr., das Thema gesamtgesellschaftliche Lebensqualität aus Sicht der neuen Gentlemen und Gentlewomen 4.0 an.

Heute arbeiten Max und sein Team für verschiedene Unternehmen im DAX wie Mittelstand, Regionen, politische Parteien und Handels-Verbände.

Anfragen an Max als Sprecher oder Moderator

Bitte an die zentrale Email: anfragen@maxthinius.de

Oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf der SprachBox: +49 30 6130 90 41

Referenzen Max Thinius

Wirtschaft: Axel Springer, AllyouneedFresh, BioCompany, Burda, Chupa-Chups, Coca-Cola, Christ Juweliere, Diageo, Deutsche Post, Douglas Holding, Dow, Heineken, GASAG, Lufthansa, MAMA AG, Mercedes Benz, Merck Pharma, MLP, PWC, STEAG, Sparkassen, Togal-Werk-AG, Vattenfall, Voeslauer, Volkswagen.

Politik: Bitkom, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Deutscher Bauernverband, Forum nachhaltige Geldanlagen, BMWi, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung, UVWM – Unternehmensverband Westfalen Mitte, Konzernrepräsentanz der Deutschen Post, VFI – Verband der Fertigwarenimporteure.

Institutionen: Schule im Aufbruch, Rock it Biz – Stiftungsgesellschaft für Unternehmertum, Deutsche Umweltstiftung, Earthrise Foundation, IMK – Institut für Marketing und Kommunikation, Freie Universität Berlin, Universität St. Gallen, Die Tafel, Miami Ad School, Wirtschaftsförderung Brandenburg, Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Mitglied im Rat der Gesellschaft.

Stimmen zu Max Vorträgen

“Das war der beste, umfassendste und verständlichste Vortrag den ich zum Thema Zukunft je gehört habe.”

Dr. Luling Lo / Uni Bremen, Lehrstuhl Logistik

“Er ist einer von Deutschlands bekanntesten Futurologen.”

BILD online

„Ziemlich coole Performance gestern – Merci!”

Ute Welty / Moderatorin, Journalistin

“Endlich mal ein fundierter und positiver Beitrag zum Thema Digitalisierung und Zukunft.”

Petra Ohlmeyer / Wesco

“Super Vortrag!”

Uwe Riechel / Regional Director Fashion Europe bei Hellmann Worldwide Logistics

“Das reicht von Begeisterung bis Euphorie!”

Dr. Michael Arretz / VFI – Verband der Fertigwarenimporteure

“Vielen Dank – Ihr Vortrag gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft.”

Hans Martin Pleiss / ABN AMRO

“Ihr Vortrag hat mir im positiven Sinne sehr viel zu denken gegeben.”

Jens Kaß / Geschäftsführer C. Mackprang jr. GmbH & CO. KG

“Das ist jedes Mal wieder beeindruckend zuzuhören!”

Julia Miosga / Bitkom

Foto by Hendrik Haase

Angst vor digitalem Geld?

Die meisten Menschen in Deutschland lieben Bargeld. 88% um genau zu sein zahlen lieber Bar als mit Karte. Erst ab Beträgen von 50€ wird die bargeldlose Zahlungsbereitschaft größer. Aber werden wir in Zukunft überhaupt noch sinnvoll mit Bargeld zahlen können? Oder braucht es sogar eine digitale Währung (umgangssprachlich Kryptowährung)?

Schweden hat sich zum Ziel gesetzt ab den 2030er Jahren kein Bargeld mehr zu akzeptieren. Digitales Geld ist das dann noch nicht, nur die bargeldlose Form der heutigen Währung. Echtes digitales Geld funktioniert ganz anders. Und hier haben die meisten Menschen heute noch Angst. Mindestens Sorge oder Unverständnis.

Dabei könnte digitale Währung neue Perspektiven für ein faires globales Miteinander bieten. Sie müsste übrigens noch nicht einmal nachverfolgbar sein, was ja die größte Sorge der Bargeldfans ist.

Die Frage einmal andersrum: KANN es überhaupt eine Zukunft für Wirtschaft und Gesellschaft ohne digitales Geld geben? Im Interview mit der Wirtschaftswerkstatt finden Sie ein paar Gedanken, die die verschiedenen Perspektiven und Chancen beleuchten.

Wer neue Ideen für die Zukunft sucht:

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Max Thinius gibt es auch über das berühmte London Speaker Bureau

Küche 4.0 – wie essen und leben wir in Zukunft?

Küche 4.0
Wie schmeckt unsere Zukunft?

Ein Food-Aktivist und ein Futurist reden über die Zukunft auf unserem Teller … und darüber hinaus. Das erste Comedy-Sach-Format zum Thema Zukunft auf der Bühne!

Wie essen wir morgen und was ist davon heute schon zu schmecken? In verdaubaren Häppchen sprechen Food-Aktivist Hendrik und Futurologe Max über die Esswelten der Zukunft zwischen Acker und Teller, Supermarkt und Restaurant, Blockchain und neuer Arbeitswelt. Wie und was  kaufen wir morgen ein? Wie laufen die Dinge? Stehen bald Roboter oder immer noch wir hinterm Herd? Liefern bald Drohnen oder die Bauern direkt den Einkauf nach Hause? Und wie wird unser Alltag sich insgesamt verändern. So viel Spaß hatten Sie mit der Zukunft noch nie!

Die Themen der Küche 4.0 sind geprägt vom Wandel in unseren Töpfen und Einkaufswägen, denn Essen wird nicht nur immer mehr zum Lifestyle sondern auch immer politischer, bunter und digitaler. Und unser Alltag drum herum passt sich an. Das war schon immer so in der Geschichte – aber noch nie so unterhaltsam!

Für zusätzliche Würze sorgen bei den Menüs immer mal wieder Gäste aus jungen Food-Startups, der Politik der Lebensmittelwirtschaft und aus unser aller Alltag.

Guten Appetit!

Show // 60-90min // 

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Foto by Hendrik Haase

Über mich (Max) gibt es auf dieser Seite, und ganz besonders HIER, ja schon viel zu lesen. Deshalb hier noch ein paar Worte zu meinem Partner in „Future-Kitchen“ Hendrik Haase – einer der wenigen Menschen die noch öfter einen Hut tragen als ich!

VITA Hendrik

Hendrik Haase *1984 ist Diplom Kommunikationsdesigner, Autor, Speaker, Entrepreneur und wird von vielen als Foodaktivist bezeichnet.

Er redet und schreibt über Lebens-Mittel, Esskultur und die Herkunft unserer täglichen Nahrung. Als Berater unterstützt er Institutionen, die Politik und Unternehmen auf ihrem Weg zu erfolgreicher Kommunikation und Innovation, wenn es um die Zukunft des Essens geht.

Er publiziert u.a. im Gestalten Verlag, Mairisch Verlag, Psychiatrie Verlag, Handwerk Magazin, enorm Magazin und anderen online Formaten.

Als Protagonist und Moderator tritt er in Formaten des öffentlich rechtlichen Rundfunks auf (Arte, ZDF, Funk).

Mit seinen Publikationen und Vorträgen an Universitäten, in der Wirtschaft und der Politik versucht er beständig neue Brücken zwischen Acker und Teller, Konsument und Produzent zu bauen.

Hendrik Haase ist Fellow des Kompetenzzentrums für Kultur und Kreativwirtschaft des Bundes, Gewinner des Leaders Club Awards 2017 und Alumni der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Zusammen mit engagierten Handwerksmetzgern und Köchen revolutioniert er seit 2015 das Metzgerhandwerk und betreibt mit einem bunten Team die gläserne Metzgerei Kumpel & Keule sowie die angeschlossene Speisewirtschaft in Berlin Kreuzberg.

Referenzen

Wirtschaft: KPMG, ECE, EDEKA, BVMW, Thüringer Zentrum für Unternehmertum, Wirtschaftsförderung Sachsen, Transgourmet, Mercedes Bank, Bio Company

Politik: Bundesanstalt für Ernährung, Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Botschaft Prag, Senatsverwaltung für Justiz & Verbraucherschutz Berlin

Forschung & Wissenschaft: Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Bauhaus Universität, Stockholm School of Economics, Hochschule Anhalt, FH Münster, HU Berlin, Justus-Liebig-Universität Gießen

Institutionen: Stiftung Preußischer Kulturbesitz/Altes Museum Berlin, Junges Staatstheater Berlin, Bühnen Halle, Kulturstiftung des Bundes, Slow Food Deutschland e.V.

Pressestimmen:

„Einer der derzeit wichtigsten Zukunfts-Foodisten.“
Zukunftsinstitut

„In den Augen der Lebensmittelindustrie sind Quereinsteiger wie Hendrik Haase die neuen Partisanen im Kampf um den Konsumenten.“
FAZ

„Es ist nicht leicht, eine Bezeichnung für das zu finden, was Hendrik Haase macht. Er selbst nennt sich kulinarischer Aktivist. Er ist 31, hat Kommunikationsdesign studiert und sich früh für Slow Food engagiert; auch weil ihn, den Jungen vom Dorf an der Nordsee, der noch mit Wurstkesseln und der „Ahle Wurscht“ seiner Selbstversorger-Oma aufwuchs, eine Frage sehr beschäftigt hat, als er nach Berlin kam: „Warum ist von dieser Welt, in der sich nachvollziehen ließ, wo unsere Lebensmittel herkommen, so wenig übrig geblieben?“

„Heute lebt Haase in Neukölln, ist aber Teilhaber an einem Landwirtschaftsprojekt. Er baut an, wurstet, organisiert Foodhappenings, bringt Leute zusammen, hält Vorträge, fotografiert, malt und ist Autor.“
Süddeutsche Zeitung

„Anstoßen, überraschen, irritieren — so lässt sich vielleicht am ehesten das Grundmotiv allen Wirkens des Food-Aktivisten beschreiben. Und das ist nicht wenig. Geht es ihm doch um nichts Geringeres als um die Rettung des „kulinarischen Weltkulturerbes“, wie er sagt.“
GLS Magazin

welcome@maxthinius.de

The future is gentle!

Warum Gentleman und Gentlewoman so wichtig sind für die Gestaltung unserer Zukunft.

Der Gentleman & die Gentlewoman von heute und ihre neuen Kompetenzen um die Zukunft der digitalen Ära in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu gestalten.

Ein 90 Minuten-Erlebnis nach dem Sie der Welt, der Zukunft, der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit anderen Augen, anderer Haltung und anderen Ideen begegnen.

Es ist die vielleicht unterhaltsamste Möglichkeit die Neuordnung der Welt zu verstehen: Ato & Max „The gentle Pack“ erklären, wie der digitale Kulturwandel nicht nur unseren Alltag, Arbeit, Wirtschaft und Politik verändert, sondern auch wie wir Menschen neu denken und neue Werte entwickeln müssen, um die Möglichkeiten der neuen Zeit im Sinne von uns und der Gesellschaft nutzen zu können. Der Gentleman steht dabei im Mittelpunkt – und ja, er geht einher mit der Gentlewoman. Sie werden es sein, die neue Perspektiven schaffen. Die Bildungssysteme, Gesetzgebung und gesellschaftliche Strukturen neu beschreiben und leben. Und jeder Mensch kann Gentleman oder Gentlewoman werden!

Gemeinsam mit Ato C. Yankah jr, Neffe eines der größten Gentleman aller Zeiten, dem ehemaligen UN-Generalsekretär, Kofi Annan. 



Ato & Max treten als „The gentle Pack“ für eine Welt ein, die von Exzellenz und globalen Werten getragen wird. Die Technologie nicht la pour la, sondern im Sinne der Menschheit nutzt. Und sie beschreiben ganz konkrete Szenarien der Zukunft und der Werte die in diesem neuen Zeitalter nötig sein werden. Jeder Zuhörer wird hinterher eine klare Perspektive für sein Leben oder das seines Unternehmens entwickeln können. Dass Ato und Max dabei ihren eigenen schwarz/weißen Humor einsetzen, hilft dem guten Gefühl und dem nachdrücklichen Verständnis – oder anders gefragt: an wieviele wissenschaftliche Vorträge können Sie sich erinnern? 

(90 Min unterhaltsame Show)

Anfragen an Max oder TheGentlePack

Bitte an die zentrale Email: anfragen@maxthinius.de

Oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf der SprachBox: +49 30 6130 90 41

welcome@maxthinius.de


Wegweiser 4.0 – So machst Du das Beste aus Deiner Zukunft.

Der Moderator Nico Gutjahr und der Futurologe Max Thinius reden über (und mit) Menschen. Und über die Zukunft. Und wie das zusammen kommt. Der erste Wegweiser der klar sagt, was kommt, wie es wird und wie man wirklich die Zukunft für sich gestalten kann. 

Und die Beiden geben Antworten auf die brennendsten Fragen, die sonst niemand beantwortet: Wie wird unsere Gesellschaft morgen leben und was müssen wir wissen? Was passiert mit Arbeit, Leben, Liebe und unserem Alltag? Wie wird die Zukunft und Digitalisierung unser Denken verändern? Was müssen wir neu lernen? Schaffen wir das überhaupt? Oder wird das alles künstliche Intelligenz für uns schaffen? Uns was habe ich dann noch vom Leben?

Viel! Sehr viel! Das ist die kurze und positive Antwort. 

Einen genauen Wegweiser 4.0 geben Nico und Max mit klaren Szenarien der Zukunft in ihrem Vortrag. „Endlich mal Zwei die Klartext reden mit uns Menschen!“ Kein technisches Fach-Bla-Bla oder künstlich aufgeblasene Horrorszenarien. Sondern sagen was ist, was wird und was jeder von uns tun kann, um die vielen positiven Möglichkeiten der Zukunft für sich zu nutzten (und die möglichen kleinen Hindernisse zu umschiffen).

Motivation für die Zukunft – schon beim Zuhören!

Auf welche Kompetenzen muss ich mich konzentrieren, wie kann ich denken, damit „ich die Zukunft“ und „die Zukunft mich“ versteht. Ein paar einfache Tipps und die Zukunft kommt nicht einfach, sondern kann von jedem selbst mitgestaltet werden.

„Wir können in Zukunft mehr und selbstbestimmter das Leben genießen, egal in welchem Alter. Wir werden spannende neue Aufgaben haben, uns auf unsere Arbeit freuen und mit Menschen zusammen leben, mit denen wir den Alltag neu entdecken. Wir müssen nur wissen wie wir mit den Möglichkeiten der Zukunft umgehen – ein Wegweiser 4.0.“

Hier geht‘s lang!

Anfragen an Max & Nico und die Show:

Show // 60-70min // Anfragen via welcome@maxthinius.de

Foto by Nico Gutjahr

Über mich (Max) gibt es auf dieser Seite, und ganz besonders HIER, ja schon viel zu lesen. Deshalb hier noch ein paar Worte zu meinem wegweisenden Partner Nico Gutjahr – einer der wenigen Menschen die Menschen verstehen!

VITA Nico

Normale Kinder stellen bis zu 400 Fragen am Tag, doch Nicos Neugier hob den Schnitt auf 1000! Das Ziel des Moderators und Motivators: Menschen verstehen, voran bringen, die richtigen Fragen stellen, eine unglaubliche Positivität versprühen und eine klare Haltung haben! Aktuell sieht man das 3x die Woche in seiner erfolgreichen Webtalkshow. Über 200 gedrehte Folgen mit mehr als 1,5 Mio. Klicks auf YouTube sprechen eine klare Sprache. Zukunftsmacher und Prominente von Karoline Herfurth bis Gregor Gysi, Sebastian Fitzek zu Vera Int-Veen öffnen sich bei Nico Gutjahr. Alle Folgen gibt es auf www.webtalkshow.de 

Die Zukunft lebt anders!

Wohnst Du noch im Heute oder schon in der Zukunft? Wie wohnen wir in Zukunft, wie sind wir mobil, wie werden sich urbane und ländliche Strukturen entwickeln, ganze Regionen und die Gewohnheiten der Menschen darin? Ja, wie werden wir leben? Wie strukturiert sich unser Leben, unsere Bildung unser Alltag?

Co-Working ist zu einer Art Mode geworden. Man stellt sich darunter Räume vor, die man temporär mietet. Und klar einen Kicker und guten Kaffee gibts auch. Aber es ist eigentlich viel mehr. Hinter gutem Co-Working steht eine tief entwickelte Struktur. Und das nicht nur mit mannigfaltigen Büro-Dienstleistungen. Es gibt Co-Working-Spaces für bestimmte Branchen. Da siedeln sich zum Beispiel Food-Start-Ups in einem Space an … bis hin zur anwaltlichen Beratung und Vermittlung von Investoren, gehört inzwischen auch die Unterstützung im Company-Building mit dazu. Auf diese Weise entstehen vollkommen neue Konstrukte, die in ihrer Gesamtheit auf einmal größer sind als bestehende Marktgrößen. Und wir reden hier nicht nur vom sogenannten „Westen“. Asien, Afrika, Indien, hier entstehen riesige Strukturen auf dieser Basis – und das extrem schnell und perfekt angepasst an die jeweiligen Bedarfe von Konsumenten. Übrigens auch Orte, an denen sogenannte Krypto-Währungen längst kein Fremdwort mehr sind, denn sie sind in vielen Regionen der Welt stabiler oder sicherer als regionale konventionelle Währungen. Sogar die Vereinten Nationen zahlen damit Mikro-Farmer und holen sie so zurück in, nein, nicht unseres, sondern in ein neues globales Wirtschaftssystem das zunehmend neue Strukturen und Wege aufweist.

Aber wir kamen ja vom Co-Working. Was ist mit Co-Living? Ein Markt der an sich viel größer ist. Und dabei denken wir nicht nur an temporär vermietete Appartements wie es sie heute bereits gibt. Familien werden sich zukünftig nicht mehr die Neubau-Reihenhaussiedlung teilen, sondern Wohnflächen in urbanen oder suburbanen Regionen. Sie werden es genießen, dass ihre Kinder dort andere Kinder finden, dass es aber auch Ruhezonen gibt, dass jeder mal mit, mal ohne Kinder sein kann, dass Bildungsangebote teilweise in Co-Living-Spaces Einzug halten, dass ärztliche Versorgung vor Ort ist. Es bilden sich neue Infrastrukturen, die möglich sind, da durch digitale Technologie auch ein Arzt mit einem Smartphone mal eben die Haut fotografieren und durch künstliche Intelligenz checken kann welche Hautkrankheit hier vorliegen könnte. Natürlich werden auch alte Menschen von Co-Living profitieren – ganz nebenbei werden sie nicht mehr wie heute in die Rente und damit in die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit abgeschoben, sondern bleiben, auf ihre Möglichkeiten hin, ein wertvoller Teil der Gesellschaft. Es bildet sich durch diese neuen digitalen Strukturen und Möglichkeiten auch in breiten Bereichen eine neue gesellschaftliche Ethik.

Es entstehen auf diese Weise gigantische neue „Systeme“. Da ändern sich nicht einfach mal eben ein paar Lebensgewohnheiten. Kopenhagen ist da mit seiner weitgehend neuen urbanen Infrastruktur in Europa weit vorne. Über 60% des täglichen Verkehrs werden auf dem Fahrrad erledigt. Fahrradwege sind teils mit industrieller Abwärme beheizt damit sie auch bei schlechtem Wetter (dazu gehört auch die Spritzwasservermeidung bei Regen) befahren werden können. U-Bahnen fahren im 2 Minuten-Takt und das autonom und damit quasi vollkommen Verspätungsfrei … all das bewirkt, dass jegliche weitere Abläufe in unserem Alltag sich schneller verändern werden können! Aber selbst Kopenhagen ist nur der Anfang.

„80% unseres Alltags verändern sich – das sind 80% Chancen ihn besser zu machen.“

Eins der größten Problem stellt tatsächlich der urbane Wohnraum dar, denn dieser ist am langsamsten entwickelbar. Städte sind in über 100 Jahren für die industriellen Prozesse optimiert worden. Effiziente Strukturen für industrielle Abläufe. Menschen sollten nah an die Arbeitsstätten gebracht werden, Familien gründen. Dafür ist der Wohnraum entwickelt und im städtischen Raster angelegt. Das alles wird jetzt in Frage gestellt, denn die digitalen Prozesse brauchen diese Strukturen nicht mehr. Verkehrssysteme kann man noch umbauen, aber Immobilien? Auch hier geht Kopenhagen voran. Hat das Ziel sein Zentrum zu verlegen. Ein Stück weit nach rechts unten, Richtung Nordhafen. Hier entstehen neue Wohnkonzepte, teilweise bereits in Co-Living-Struktur, aber auch schon mit künstlicher Intelligenz, die beim Einzug die optimale Nachbarschaft vorschlägt und Menschen miteinander verbindet. Auf diese Weise entstehen neue soziale Strukturen in urbanen Räumen die zu mehr Miteinander, einer deutlich geringeren Kriminalitätsrate und mehr sozialer Interaktion und Ausgeglichenheit führen. Und zu einer unendlichen Vielzahl an neuen Geschäfts- und Sozialmodellen die daran anknüpfen.

Die Zukunft lebt anders! Wir können sie aber nicht in der Zukunft, sondern nur heute gestalten. Das heißt: nur das was wir heute tun, wird Auswirkungen auf die Zukunft haben und sie entsprechend positiv (so hoffe ich doch) beeinflussen. Wir dürfen also nicht auf die Zukunft warten, sondern müssen verstehen, dass unsere Zukunft jetzt in diesem Moment gestaltet wird. Von jedem von uns, von jeder Organisation, jedem Unternehmen, jeder politischen Institution und vielen mehr. Wir brauchen daher klare Szenarien wohin wir wollen. 

Holen Sie sich ihren Teil klarer Szenarien für die Zukunft Ihrer Organisation und fangen Sie an zu gestalten. Die Wachstumsmöglichkeiten sind unendlich.

Vortrags-Show ca. 60 Minuten

Wer seine Perspektiven für die Zukunft live erleben will:

anfragen@maxthinius.de

Oder auf die SprachBox +49 30 6130 90 42

(Auch als Ein-Tages Seminar buchbar mit vielen Übungen die eigene Zukunft selbst erfolgreich zu gestalten)

Max Thinius gibt es auch über das berühmte London Speaker Bureau

Max Thinius

Max Thinius – Futurologe, Bestsellerautor, Moderator, gilt als einer von Europas führenden Futurologen mit einem Fokus auf Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Handel.

Warum es mir wichtig war am neuen Buch von Friedrich & Weik mitzuschreiben!

Wir brauchen eine positive Sicht auf die Zukunft – dringend!

Wissen Sie was? Es stört mich, wenn wir in der Gegenwart heute alle Themen nur noch negativ besprechen. Wo sind unsere positiven Ziele hin? Als ich aufwuchs hatte man Ziele wie: die Gesellschaft positiv zu revolutionieren, die Ost-West-Spannungen zu reduzieren, die Wiedervereinigung herbeizuführen, gesellschaftliche Gleichberechtigung … heute richten wir unsere Aufmerksamkeit vornehmlich auf Krisen. Da ist die Flüchtlingskrise, da ist die Klimakrise, da ist die Wirtschaftskrise, da ist die Gesellschaftskrise, die populistische Krise. Nicht, dass das alles nicht da wäre, aber es wird sich nicht auf die positiven Lösungen fokussiert, sondern auf die Probleme.

Warum also reden wir nicht von einem gesellschaftlichen Entwicklungs- und Förderungsprogramm zur Entwicklung neuer Perspektiven (statt Flüchtlingskrise), warum nicht von Förderung der nachhaltigen Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur (statt Klimakrise), warum nicht von Chancen durch Digitalisierung statt Risiken zur Wirtschaftskrise). Wir könnten uns zur Abwechslung sogar mal positiv mit den Themen beschäftigen.

Je mehr Menschen sich positiv mit der Zukunft beschäftigen, desto positiver wird sie werden!

Menschen brauchen Perspektiven – positive! Sonst sehen sie keinen Sinn sich weiterzuentwickeln und auf neue Situationen einzulassen. Im Gegenteil: Menschen ohne Perspektive sind gefährlich! Sie denken nur an sich und raffen selbst in aggressiver Tonalität alles an sich.

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht positive Szenarien für die Zukunft zu entwickeln. Das sind beileibe keine schillernden Einhörner. Die Zukunft IST POSITIV. Und ganz ehrlich, dass können wir aus den Entwicklungen der letzten Jahrtausenden immer wieder sehen. Es gibt manchmal Einschnitte, aber dank digitaler Technologien können wir selbst diese heute recht verträglich halten.

Ich zeige Menschen, Unternehmen, Regionen, Organisationen wie sie allerdings anders denken lernen müssen. Die Digitalisierung funktioniert anders als die Industrialisierung. Sie sieht in einigen Teilen ähnlich aus, doch ist sie ganz anders. Es lassen sich neue Lebens- und Arbeitsmodelle damit entwickeln. Die bestehenden Strukturen stehen oft im Weg. Nehmen wir alleine den Euro: zu Beginn eine wohltuende Errungenschaft, inzwischen eher im Weg, da er Ungerechtigkeiten zwischen den Nationen forciert. Und die wehren sich. Mit digitaler Währung und neuen Formen der Geldmarktsteuerung über zum Beispiel Token (Teil von Kryptowährung) könnte man ideale Systeme schaffen. Aber wir müssen gar nicht so weit gehen. Das ist ein großer Schritt. Dennoch könnten wir heute, und das auf sehr verträgliche Weise, mit künstlicher Intelligenz, intelligente Steuerungsstrukturen schaffen, die unsere Gesellschaft in Europa und darüber hinaus recht zügig zu neuer Lebensqualität befördern könnte.

Im neuen Bestseller, „Der größte Crash aller Zeiten“ gemeinsam geschrieben mit Marc Friedrich und Matthias Weik.

Deshalb habe ich mich schnell für das Buch von Marc Friedrich & Matthias Weik „Der größte Crash aller Zeiten“ Als Gastautor Begeistern lassen. Und ich freue mich, dass wir nach nur 4 Tagen die in diesem SPIEGEL Bestsellerliste im Bereich Sachbuch mit Platz 1 erobert haben.

Die zwei Jungs zeigen sehr genau die Probleme der heutigen Welt auf, mit einem Fokus auf unsere direkte Umwelt, hier in Europa. Sie zeigen wo es knirscht und knackt und wo Systeme einfach überholt sind. Und: sie bieten Lösungen. Nicht nur für die eigene Vermögenssicherung, sondern auch für die gesellschaftliche Neuorganisation. Wichtige Lösungen, die jeder einmal gelesen haben sollte. Es lohnt sich darüber nachzudenken. Und genau dazu rufen die Zwei auch auf.

Mein Teil beschreibt sehr klar, wie wir auch „Maschinen“ zu einem Teil der Lösung machen können. Wir müssen aufhören industriell zu denken und immer noch anzunehmen, Maschinen existieren in der verlängerten Form der Dampfmaschine. Maschinen sind heute so viel mehr. Und das ist keine Bedrohung, sondern eine einzigartige Chance die Welt neu aufzustellen, eine neue Form von Lebensqualität zu definieren, neue Definitionen von Ethik zu erleben und gesellschaftlicher Gemeinsamkeit. Dabei dürfen wir uns ruhig daran gewöhnen, dass Politik, Finanzwelt und sonstige Elitenpositionen auch gut mal ohne Menschen auskommen. Werden sie aber dadurch überflüssig? Eher nicht. Aber wir Menschen können dann vielleicht mal wieder was Sinnvolles tun zur Abwechselung wenn wir konventionelles Machtdenken ablegen. „Maschinen an die Macht!“, ein Kapitel die Zukunft anders zu denken.

Überall wo es Bücher gibt!

Hier noch der Link zur Seite von Friedrich und Weik

Max live!

Max live sowie meine Szenarien und Lösungen für „Die größte Zukunft aller Zeiten!“ gibt es unter anfragen@maxthinius.de

Ein Tag in der Zukunft

Mal ganz konkret: wie sieht ein Tag in der Zukunft aus? In 7-15 Jahren. Vom Aufstehen, über den Tag, bis hinein ins Bett. Was erlebt ein Mensch? Welche Technologie wird er nutzen? Welche Kompetenzen wird er brauchen? Wie ändern sich gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen?

Konkreter kann man nicht in die Zukunft eintauchen: vor allem nicht so vergleichbar. Denn da alles an einem konkreten Tagesablauf strukturiert ist, kann man direkt alle neuen Erkenntnisse mit seinem eigenen Alltag vergleichen und Rückschlüsse ziehen.

Und damit das noch einfacher ist, kann man diesen Vortrag mit verschiedenen Schwerpunkten erleben. Allen liegt ein grundsätzliches Szenario der gesellschaftlichen Entwicklung zu Grunde.

Branchenschwerpunkte können sein:

Allgemeiner Alltag, Agrarwirtschaft, Automotive, Bildung, Finanzwirtschaft, Gesellschaft, Handel allgemein (online, offline), Immbilienwirtschaft, Konsumgüterindustrie, Lebensmittel, Ministerien, Mode/Fashion, NewWork, Politik, Regionen, Stadtentwicklung, Telekommunikation, Unternehmertum, Wirtschaft allgemein, und weitere sind möglich.

Vortrags-Show – 60 min

Anfragen an Max als Sprecher oder Moderator

Bitte an die zentrale Email: anfragen@maxthinius.de

Oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf der SprachBox: +49 30 6130 90 41

welcome@maxthinius.de

Maschinen an die Macht!

Für meine lieben Kollegen Friedrich & Weik habe ich als Gastautor ein wichtiges Kapitel in ihrem neuen Bestseller geschrieben. – und einen Vortrag daraus gemacht.

Da leben wir hier tausende von Jahren auf diesem Planeten und auf einmal kommen Maschinen, sagen sie haben künstliche Intelligenz und übernehmen die Macht! Ist das so? Oder sind Maschinen vielleicht sogar notwendig, damit wir Menschen weiterhin noch tausende von Jahren auf diesem Planeten leben können?

Können wir überhaupt ohne Maschinen? Die neue Komplexität der Welt. Können wir diese noch aufnehmen ohne Unterstützung? Wir nutzen wie selbstverständlich Algorithmen von Facebook, Amazon, Google und anderen. Aber niemand stellt sich die Frage: müssten wir nicht eigentlich ein Recht auf einen eigenen persönlichen Algorithmus haben? Einen Algorithmus der uns im Alltag berät? Der unsere Intention mindestens lesen und uns deshalb besser beraten kann, als ein Algorithmus der eigentlich nur verkaufen will?!

Sollten Politiker vielleicht durch Maschinen ersetzt werden? Vielleicht, weil sie die Komplexität von Gesetzestexten nicht mehr überblicken und in deren Ausgestaltung lieber eine künstliche Intelligenz Maschine befragen, die in Sekundenbruchteilen alle Gesetztestexte der Welt mit einem neu zu schaffenden Gesetzt abgleicht?! Die ohne Lobbyisten auskommt – und wenn, das im Algorithmus zu erkennen ist?

Die neuen Maschinen können deutlich mehr als die Dampfmaschinen der Vergangenheit. Sie ersetzen nicht nur unsere körperliche Arbeit und schaffen mehr Präzision, sie können uns auch die Kopfarbeit abnehmen. Das wird unseren Umgang mit ihnen gravierend ändern. Und die Struktur unserer Gesellschaft, Wirtschaft, ja auch Kunst, Kultur bis hin zu unserer Sicht auf Spirituelles.

Rund 80% unseres Alltags werden sich durch Digitalisierung verändern. Das sind 80% Chancen unsere Lebensqualität zu verbessern!

Max

Wie wir in unserer Gesellschaft mit diesen neuen Maschinen am besten umgehen, warum die Elite was dagegen hat und wie wir sie ins Boot holen und neue Perspektiven für Menschen, Städte, Dörfer schaffen und wie unser Alltag aussehen wird – das gibts entweder nachzulesen in diesem phantastischen Buch oder live auf der Bühne direkt von Max!

anfragen@maxthinius.de

Das Buch gibt es als E-Book überall, bei Amazon und direkt bei den Autoren unter: info@fw-vs.de – es kostet 20€

Wie lernen und arbeiten wir in Zukunft – mein Sohn und ich.

Jeder Menschen sollte das Recht einen eigenen Algorithmus haben!

Wie könnten und müssten wir eigentlich lernen? Heute und in Zukunft! Und wie arbeiten? Was heißt NewWork und wie könnte sich unser Leben insgesamt verändern? Mein Sohn Emilio und ich haben, gemeinsam mit dem Bildungs-Podcast TabulaRasa, ein Experiment gemacht. (Links zum Podcast – ganz unten bitte)

Wir haben über Bildung gesprochen. Aber Eben nicht nur aus der Perspektive von mir, sondern auch aus Perspektive meines Sohnes. Der mittendrin steckt. Zum Zeitpunkt des Podcastes war er 17 und in der 12. Klasse der Evangelischen Schule Berlin Zentrum ESZB in Berlin. Einst von der großartigen Bildungsrevolutionärin Margret Rasfeld aufgebaut, heute immer noch eine super Schule. Trotzdem hat Emilio eine klare Sicht auf das gesamte Schulsystem.

Wer könnte mehr zur Bildung heute sagen, als ein Schüler

Er spürt nämlich, wie viele andere Schüler, dass dieses System hinten und vorne nicht mehr stimmt. Dass da für etwas gelernt wird, was es heute in der Realität nicht mehr braucht. Dass da Lehrmethoden angewandt werden, die veraltet sind. Stoff und Kompetenzen vermittelt werden, die auf den Bedürfnissen des industriellen Zeitalters aufbauen, aber nicht, gar nichts und überhaupt nichts mit den Anforderungen einer digitalen Gesellschaft zu tun haben.

Dazu kommt, und das ist dann mein Teil, dass sich neben den heute schon erkennbaren Veränderungen in der Gesellschaft – und einem Schulsystem das schon weit daneben liegt – noch Vieles im Bereich Technologie, gesellschaftlichen Werten und benötigten Kompetenzen ändern wird. Und dann wird das Schulsystem von heute kaum noch Sinn stiften.

Kinder werden heute weit unter ihrer Begabung in der Schule „gehalten“.

Kinder werden heute schon in der Schule „gefangen“. Sie lernen nicht am Leben, sondern, abgesehen von einigen Grundkompetenzen, einen solch unglaublichen Quatsch, den sie noch dazu nie wieder in ihrem Leben brauchen. Jetzt in der Oberstufe wird das bei Emilio besonders deutlich: da geht es überhaupt nicht mehr um das „Erlernen“ von Kompetenzen oder Inhalten und deren Verzweigung im Kopf. Da geht es vor allen Dingen darum, dass das Abitur mit einer guten Note geschafft wird. Und deshalb werden vor allen Dingen Übungen abgehalten, die Prüfungsrelevant sind. Aber auch nur das! Es werden also Kinder gedrillt, hier Stoff im Kopf zu haben, den sie einmal im Leben, nämlich zum Abitur abrufen können müssen, um dann eine gute Note zu bekommen. Um mit dieser guten Note …

Brauchen wir zukünftig noch ein Abitur?

Ganz ehrlich: wer bitte braucht noch ein Abitur? Und wofür? In Zukunft werden wir vielleicht gar keinen Abschluss von der Schule mehr kennen wie heute, da wir ohnehin ein Leben lang lernen. Wir werden zukünftig in Projekten arbeiten, in einem Arbeitnehmermarkt (es wird mehr Arbeit geben als Arbeitnehmer) und uns zwischen den Projekten, in Abstimmung mit dem Arbeitgeber weiterqualifizieren, für das nächste Projekt. Denn das Wissen und die Anwendung von Wissen werden sich verändern.

Früher haben wir Wissen gesammelt und Erfahrung. Heute ist viel wichtiger grundlegende Kompetenzen zur Anwendung von Wissen zu haben. Wissen und Erfahrung gibt es durch Maschinen viel besser. Das ist vielfach heute schon so, in den nächsten Jahren wird sich das vielfach potenzieren. Und wir doktern dann immer noch auf Humboldts grundlegenden Ideen für ein Bildungssystem herum?

Es geht nicht nur um das Bildungssystem – das ganze Gesellschaftssystem muss angepasst werden.

Ja, wir müssen mehr ändern als das Schulsystem. Auch das universitäre, aber vor allem auch lebenslange Ausbildungssystem. Wir müssen uns immer wieder fit machen. Wir werden dazu technologische Unterstützung in vollkommen neuer Form haben. Das müssen wir zulassen. Wir müssen erkennen, wo Maschinen einen wertvollen Beitrag zu unserem Alltag leisten können und wo wir sie, im Sinne gesellschaftlicher Ethik, besser heraus lassen. Wir brauchen einfach andere Kompetenzen und eine andere Bildungslandschaft.

Jeder Mensch sollte das Recht auf seinen eigenen, persönlichen Algorithmus haben!

Genauso wie wir eigene Algorithmen brauchen! Algorithmen die uns selber gehören. Nicht den großen Plattformen. Stellen Sie sich mal vor, Ihnen gehört ein persönlicher Algorithmus der Sie von Geburt an begleitet und beraten kann … weil er Sie kennt. Sie gehen damit auf eine Shoppingplattform. Heute haben Sie einen Algorithmus des Anbieters, der ihnen in jedem Fall etwas verkaufen will, morgen dann hoffentlich ihren eigenen Algorithmus, der ihnen sagt: „Hey Max, ganz ehrlich, Du bist unausgeschlafen und willst Dich nur glücklich kaufen – lass es besser!“ Wir würden ehrliche Antworten bekommen. Das wäre doch mal was.

Nur mit einem eigenen Algorithmus haben wir die Macht uns gegen die globalen Plattformalgorithmen zur Wehr zu setzen. Denn wir brauchen sie heute um die Übersicht zu halten. Wie viel mehr wäre uns geholfen, selber die Übersicht zu halten! Mit unseren eigenen Vorstellungen.

Vor allem aber könnten wir mit einem eigenen Algorithmus auch individuelle Bildungsinhalte erfahren. Wir brauchen nicht mehr, wie in der Industrialisierung, eine weitgehend gleiche Bildung, damit möglichst viele Menschen auf gleiche Art und Weise das industrielle Rad am Laufen erhalten. Wir brauchen heute möglichst individuelle Ausprägungen von Begabung und die vielfältigen und immer wieder neuen Aufgabenstellungen, die im digitalen Gefüge auf uns zukommen, gemeinsam mit anderen, in immer wieder neuen Konstellationen, zu lösen.

TabulaRasa – der Podcast!

Wir müssen nicht nur Bildung umdenken – sondern unser ganzes Leben. Und genau davon handelt der Podcast den Emilio und ich mit TabulaRasa aufgenommen haben. Erst ich – dann Emilio. Erst die grundlegende Basis, dann was heute schon nicht mehr stimmt.

Großen Dank an Jenni und Felix von TabulaRasa für die tolle Umsetzung!

Den Podcast finden Sie ganz einfach im Netz wenn Sie nach „TabulaRasa Max und Emilio Thinius“ suchen oder über einen der folgenden Links

Direkten Kontakt zu Max gibt es via welcome@maxthinius.de