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Zukunft ist positiver als wir denken – SWR1 Leute

Wenn wir die Zukunft gestalten wollen, müssen wir sie positiv denken. In Möglichkeiten, statt pessimistischen Wahrscheinlichkeiten. Und dann stellen wir auf einmal fest, dass der Einzelhandel, das Handwerk und eine neue Ethik in unserer Gesellschaft das #NextBigThing sind. Wir stellen fest, dass kleine und mittlere Städte und Regionen enorme Wachstumspotenziale haben und dass wir uns unabhängig machen können von heutigen industriellen Normen und statt dessen Geschäfts- und Lebensmodelle neu definieren können. Mit der Digitalität bekommen wie so viele neue Möglichkeiten unseren Alltag, wie auch unsere Gesellschaft und Wirtschaft zu gestalten. In Europa sind wir bekannt dafür, dass wir nicht die Meta-Technologien wie Elektrizität oder KI entwickeln, unterstützt durch unsere Vielfalt aber die ganzen in den Alltag integrierten Ableitungen davon. Wir sind in Deutschland und Europa also nicht hinten, nur an anderer Stelle im Innovationszyklus. Schwierig wirds nur, wenn wir das nicht sehen, sondern so sein wollen „wie andere“. Deshalb: lasst uns positiv mit den Möglichkeiten der Digitalität unsere Zukunft gestalten. Neben den Technologien auch die gesellschaftlichen Innovationen entwickeln und ein neues Role-Model für das Leben …

Was macht ein Futurologe anders als ein Zukunftsforscher?

… und warum ist das vielleicht auch ganz interessant für Ihre Art über Zukunft zu denken. Max Thinius – Futurologe und Zukunftsgestalter Max Thinius gilt als Europas führender Futurologe und Zukunftsgestalter. Neben seiner Arbeit als Berater für Unternehmen, Städte, Regionen und Menschen, hält er viele Vorträge, ist Moderator und Bestsellerautor. Viele Unternehmen, Regionen und Menschen stehen heute vor großen Zukunftsüberlegungen. Irgendwie passt alles nicht mehr zusammen. Gefühlt ändert sich gerade die ganze Welt. In der Tat ändern sich gerade rund 80% unseres Alltags im privaten wie wirtschaftlichen Umfeld. Diese Veränderungen bestimmen sämtliche Strukturen in der sich neu bildenden gesellschaftlichen Ordnung. Wir werden zukünftig anders leben, anders arbeiten, anders Wirtschaft gestalten. Futurologen machen Zukunft gestaltbar Während Zukunftsforscher sich auf Studien beziehen und Zahlen, Daten, Fakten interpretieren, schauen Futurologen vor allem im JETZT nach anwendbaren Möglichkeiten. Sie entwickeln also nicht Szenarien, die „vielleicht“ einmal eintreffen, sondern zeigen ganz konkret auf was wir heute verändern können, damit wir morgen in einer anderen Zukunft leben. Futurologen entwerfen positive Modelle und Szenarien für die Zukunft – allgemein, wie auch für …

SlowFuture – wie wir Zukunft schneller besser gestalten.

Wenn wir zuerst schauen welche Werte wir haben – können wir uns die Technologie aussuchen, die wir zu deren Umsetzung am besten gebrauchen können. Das ist der Kern der SlowFuture Bewegung. Und deutlich schneller als erst jedem Trend und jeder Technologie hinterher zu laufen – investieren wir doch gleich in das, und setzen um, was uns wichtig ist. Die SlowFuture-Bewegung kommt über die Werte, denn Werte sind beständiger als Technologien oder Trends. Und damit nutzt SlowFuture die neuen Möglichkeiten der Digitalität. Denn im Gegensatz zur Industrialisierung, sind wir in der Digitalität nicht mehr von einzelnen Technologien oder Trends abhängig. Im Gegenteil, wenn wir wissen was wir wollen, können wir uns aus einer Vielfalt an Technologien und Produkten diejenige aussuchen, die uns am Besten bei der Umsetzung helfen. Mehr Technologien heißt also nicht, dass wir sie alle beherrschen müssen, das war in der Industrialisierung so. Da gab es zentrale Technologien oder Trends denen man folgen musste. Das ist aufgrund der Struktur und möglichen Vielfalt in der Digitalität anders. Hier heißt es zunächst einmal: „mehr“ ist gut für …

18 Lebensbereiche – 18 Chancen Zukunft zu verbessern.

Natürlich, wir haben noch viel mehr Optionen Zukunft zu gestalten – aber all die Möglichkeiten auf unsere 18 Lebensbereiche zu verteilen, schafft uns eine bessere Übersicht und wir sehen, wie die verschiedenen Bereiche zusammenhängen und sich ergänzen. Der „Was möchten Sie entdecken Vortrag“ oder: wie sieht die Zukunft aus Sicht Ihrer Branche oder Region aus, wenn Sie mal alle Möglichkeiten des Großen Ganzen in den Fokus nehmen? Das ist nämlich so ein Ding das wir in der Industrialisierung gelernt haben: der spezialisierte vertikale Blick in unsere Branche oder einen bestimmten Themenbereich. Dabei finden oft erst mehrere Bereiche gemeinsam eine Lösung. Das ist umso „wahrer“ je mehr wir uns in einem transformativen Prozess befinden. Mehr Generalismus für mehr integrierte Detail-Innovationen Wenn wir nur in einem Bereich oder nur in unserer Branche denken, kommen wir auf die Lösungen die wir mehr oder weniger kennen, denn wir kennen unsere Branche. Erkunden wir die neue Welt aber darüber hinaus, sehen wir unendlich viel mehr Möglichkeiten. Gerade in Zeiten der Transformation, in der sich viele Bereiche parallel neu aufstellen, ist …

Die Zukunft denkt anders.

Die Zukunft scheint uns zu überholen, immer mehr Technologie will uns immer mehr beherrschen. Gerade Unternehmen, aber auch in Regionen und im Privaten merken wir diesen Druck von Technologie. Wir leben also gefühlt in einer „Fast Future“ und drohen den Anschluss zu verlieren. Dazu kommen viele aktuelle Nachrichten die uns irritieren. Besonders in der Arbeit fühlen wir uns zunehmend wie ein „Homo Obsoletus“.  Die Zukunft denkt anders. Vielleicht ist das alles aber auch ein großes Missverständnis. Möglicher Weise denken wir über die falschen Probleme nach. Möglicher Weise müssen wir auch nicht jedem technologischen Trend folgen – denn die Zukunft denkt anders! Und das verändert alle Strukturen unsres Alltags, alle Branchen und Regionen. Es ist absehbar, dass wir in Kürze mehr digitale als industrielle Strukturen in unserem Alltag haben. Wir müssen also nicht die Probleme von heute lösen, sondern die von morgen. Und da kommt es darauf an, dass wir verstehen, was die Digitalität uns anderes bringt.  Digitalität wird ab heute in den nächsten 5-15 Jahren unseren gesamten Alltag umkrempeln. Innenstädte werden anders aussehen. Dörfer und …

Wir sind nicht hinten!

Sobald wir das Internet einschalten (aka früher: die Zeitung aufschlagen), kommt es uns entgegen: „Deutschland, Europa in der Digitalisierung abgehängt!“, „Vorsicht Deindustrialisierung in Deutschland – wichtige Industrieunternehmen wandern ab!“, „Wir sind das Schlusslicht!“ – die Zukunft scheint uns zu überholen: die USA, China … ja, „das“ sind Länder die Zukunft gestalten! Uns scheint nur die Rolle der „Region Obsoletus“ zu bleiben – in wenigen Jahren ohne Bedeutung. Wir scheinen noch im Ackerbau zu arbeiten, während die anderen digital enteilen. Vielleicht ist das alles aber auch ein großes Missverständnis. Vielleicht denken wir ja über die falschen Probleme nach oder vergleichen Äpfel mit Birnen. Eine Region wie Europa oder auch Deutschland hat in seiner strukturellen und gesellschaftlichen Vielfalt tatsächlich eine ganz andere Rolle als riesige Monoländer wie die oben genannten. Unser Problem könnte daran liegen, dass wir andererseits versuchen genau diese Länder zu kopieren. Das ist ein bisschen so, als würde man in der australischen Steppe einen Pinguin gegen ein Känguru antreten lassen. So arbeiten wir zwar – aber zu oft an den falschen Themen. Innovation versus Innovationszyklus …

Die digitale Gesellschaft: Folgen für Wirtschaft, Arbeit und Zusammenleben

Die Herausforderungen und Chancen einer digitalen_Gesellschaft – in einer optimistischen Sicht. Im Kern geht es darum: die Digitalisierung kommt dem „Menschlichen“ deutlich näher als die Industrialisierung – wenn wir sie richtig einsetzen. Und viele weitere spannende Inhalte. Welche neuen Möglichkeiten setzt Digitalisierung in unserer Gesellschaft frei? Durch welche Technologie und welche Strukturen? Das alles und noch viel mehr im großen Interview im Businesstalk am Ku-Damm, organisiert von der der CSA. Viel Spaß und gerne Eure Kommentare und Anregungen direkt unter dem Video oder hier im Chat. #futurologe #Zukunft #neudenken #Zukunftsforscher 

Liebe macht Sinn!

Wir reden über Empathie, Motivation, Begeisterung, Work-Live-Balance, Kollegialiät, Kollboration … wir finden viele Begriffe. Den wichtigsten trauen wir uns oft nicht zu sagen: Liebe. Liebe zu sich selbst, zu anderen, der Umwelt, Prozessen, Strukturen, Miteinander, Details … und Menschen. Etwas mit Liebe zu tun verändert das Ergebnis entscheidend, als wenn wir es nur im Sinne der Perfektion oder Kollegialität umsetzen. Wir alle sehnen uns danach, trauen uns aber selbst kaum darüber zu reden – viel zu selten im Alltag, im Beruf, oft sogar nicht einmal in Beziehungen.  Die Zukunft kommt nicht, sie wird gestaltet. Von uns selbst. Und jetzt stellen wir uns doch mal vor, wir würden sie mit Liebe gestalten. Einmal einatmen und mit Liebe darüber nachdenken! Was ein tolles Ergebnis schon in der Vorstellung – oder? Überlegen wir uns, wie Städte und Regionen aussehen, wenn wir sie mit Liebe gestalten. Wie unsere Nachbarschaft sich verändert, wenn wir sie mit Liebe entwickeln, wie unsere Umwelt, Mobilität, Finanzwirtschaft, Politik, Gesundheitswesen, Bildung … sich alle anders entwickeln würden, wenn wir es mit Liebe tun. Denn liebe …

Die Zukunft beginnt jetzt!

Wir alle haben Sehnsüchte! Sehnsüchte nach einer besseren Zukunft, einem besseren Leben. Und wir wünschen uns, dass diese Sehnsüchte sich erfüllen – eines Tages.  Uns ist oft nicht bewußt, wie nah wir an der Erfüllung dieser Sehnsüchte sind. Oft hindert uns daran unsere industrielle Sichtweise auf die Welt, in der wir uns selbst in große Systeme einbinden und uns von ihnen abhängig machen. Das digitale Zeitalter kann da Abhilfe schaffen, denn die Strukturen im Digitalen sind weniger zentral als polyzentral und können viel besser von uns perönlich und individuell gestaltet werden – wenn wir anders denken lernen. Hier ein Auszug aus dem aktuellen polis Magazin in dem es um Sehnsüchte aus verschiedenen Blickwinkeln geht. Es lohnt sich Sehnsüchte zu haben – und zu leben! Erschienen im polis Magazin für Urban Development, Ausgabe SEHNSÜCHTE 02/2022  #futurologe #zukunft #neudenken #sehnsucht #polis #urban #leben #event #zukunftsforscher #jetzt 

Die Rettung der Innenstädte.

Große Ketten haben keine Zukunft! Interview – aus der Lebensmittelzeitung: LZ 04-21, S. 34-35, Artikel: Große Ketten haben keine Zukunft Mehr zum Thema? Per Mail: anfragen@maxthinius.de Per Voice-Mail: +49 30 6130 90 41