Alle Artikel in: Themen

Wie lernen und arbeiten wir in Zukunft – mein Sohn und ich.

Jeder Menschen sollte das Recht einen eigenen Algorithmus haben! Wie könnten und müssten wir eigentlich lernen? Heute und in Zukunft! Und wie arbeiten? Was heißt NewWork und wie könnte sich unser Leben insgesamt verändern? Mein Sohn Emilio und ich haben, gemeinsam mit dem Bildungs-Podcast TabulaRasa, ein Experiment gemacht. (Links zum Podcast – ganz unten bitte) Wir haben über Bildung gesprochen. Aber Eben nicht nur aus der Perspektive von mir, sondern auch aus Perspektive meines Sohnes. Der mittendrin steckt. Zum Zeitpunkt des Podcastes war er 17 und in der 12. Klasse der Evangelischen Schule Berlin Zentrum ESZB in Berlin. Einst von der großartigen Bildungsrevolutionärin Margret Rasfeld aufgebaut, heute immer noch eine super Schule. Trotzdem hat Emilio eine klare Sicht auf das gesamte Schulsystem. Wer könnte mehr zur Bildung heute sagen, als ein Schüler Er spürt nämlich, wie viele andere Schüler, dass dieses System hinten und vorne nicht mehr stimmt. Dass da für etwas gelernt wird, was es heute in der Realität nicht mehr braucht. Dass da Lehrmethoden angewandt werden, die veraltet sind. Stoff und Kompetenzen vermittelt …

Mehr Hipster für die Zukunft!

Wenn wir heute über Digitalisierung reden, dann vor allen Dingen über Technik. Viel ist gerade von künstlicher Intelligenz die Rede. Davor war es Blockchain. Der 3D Drucker ist schon etwas länger durch. Dafür positionieren sich Algorithmen, die eigentlich überall im Digitalen vorkommen, gerade neu. Niemand redet über Hipster! Dabei sind gerade Hipster wie einst die Hippies die Treiber des Wandels. Ganz nonkonformistisch zeigen Sie uns wie es anders geht. Sie bringen uns in die Zukunft. Sie probieren aus, nehmen keine Rücksicht auf bestehende Strukturen. Egal ob mit Bart oder ohne – und ja, sie haben den Kaffee neu erfunden (Sie wissen schon, etwas saurer, aromareicher, handbrew und nicht ganz so heiß, dafür garantiert von nachhaltigen Plantagen). Und genau deshalb brauchen wie sie! Um digitale „Lösungen“ in unsere Gesellschaft zu bringen, die zu den neuen Strukturen passen, die durch Digitalisierung möglich werden. Denn die Hipster machen aus Technologie, Lösungen. Anwendungen, die wir Menschen brauchen (oder manchmal auch nicht), die aber in jedem Fall greifbar sind – sie sind die Hippies der Neuzeit, nur anders, digitaler, von …

Mit der Deutschen Bahn in die Zukunft

Ich gebe es gerne zu: ich fahre Bahn. Viel. Und gerne. Jetzt gerade zum Beispiel: kurz vor Hannover, mit einem wunderbaren Blick auf eine Allee zwischen Feldern. Da kann ich gut denken. Zur Zukunft, zu unserem Leben 4.0. Und immer wieder fällt mir auf, wie groß der Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit bei diesem Thema ist. Was wichtig ist: wir müssen reden über die Zukunft. Und zwar über die Möglichkeiten die darin stecken. Die Chancen. Die Perspektiven. Das sind weit mehr, als es Risiken gibt. Dennoch dominieren sie die Diskussion. Dabei ist die Vielfalt der positiven Möglichkeiten groß: im Alltag, Gesundheit, Älterwerden, Wirtschaft, Gerechtigkeit – wir können all diese großartigen Möglichkeiten aber nur nutzen, wenn wir uns damit beschäftigen. Sonst tun es andere. Und die servieren uns fertige Lösungen. Ob die uns dann passen oder nicht. Also lieber selber denken und positiv in die Zukunft schauen – und machen. Einfach machen. Ein paar kurze Inspirationen habe ich nicht nur „in“ der Bahn, sondern auch „für“ die Bahn gedacht. Positive, mit Perspektive – natürlich. Viel Spaß. …

Vom Hipster zum Gentleman/woman – die Zukunft wird gentle.

Wir werden uns weiterentwickeln. Vom Hipster zum Gentleman und zur Gentlewoman. Sicherlich auch zu Gentledivers, aber die Diskussion machen wir hier mal nicht auf! Noch mehr zum Thema Gentleman: TheGentlePack Hipster haben die Welt verändert – Gentleman/woman werden sie neu strukturieren Hipster haben zum Ende der industriellen Ära eine wichtige Aufgabe: Durch ihre unkonventionellen Sichtweisen, experimentelle neue Strukturen in Arbeit und privatem Umfeld, sowie meist hohen Werte, haben sie den Übergang von der Industrialisierung in die Digitalisierung moderiert. Dazu gehört auch ein neues Denken. Denn die digitalen Strukturen sind andere als in der Industrialisierung. Die Industrialisierung basierte auf Effizienz, daher sind auch Metropolen und große Firmen und Produktionsprozesse entstanden. Die digitale Welt bietet vielmehr Trial-and-Error Möglichkeiten, da man mit einem kleinen Hebel oft sehr schnell etwas ausprobieren kann. Hierfür braucht es ein neues Denken und vor allem ein Aufbrechen alter Denkstrukturen. Da haben wir dem absoluten Nonkonformismus der Hipster viel zu Verdanken.  Nur wenn wir neu denken, werden wir die Zukunft neu gestalten. Sie haben uns gezeigt, wie es „anders“ geht. Insbesondere im Thema New-Work …

Digitalisierung einer Region: Olsberg, Brilon, Meschede

Was mich in Südwestfalen immer wieder begeistert, ist die Offenheit und Neugier mit der man sich dem Thema der Digitalisierung nähert – man schaut auf die Chancen und versucht gemeinsam die Risiken auszuschließen. Das ist großartig! Und richtig, ganz wichtig: Digitalisierung MIT DEN MENSCHEN. Hier versucht man alle mitzunehmen, es zu erklären und sucht nach Möglichkeiten, mag mitunter eigene Netzwerke bauen. Wirklich eine Beispielregion für Digitalisierung. Hier ein kurzer Beitrag von Prof. Dr. Ewald Mittelstädt – an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede ist er einer der innovativsten Lehrtätigen der Republik – für Entrepreneurship: Digitale Kompetenzlandschaft Olsberg & Region  Gestern haben die Städte Brilon und Olsberg nach Olsberg eingeladen, um gemeinsam mit dem Futurologen Max Thinius die Zukunft der Region zu schmieden. Die Digitalisierung bietet neue Chancen für Südwestfalen und aufgrund der hervorragenden Struktur wurde die Region zur digitalen Beispielregion für Europa gewählt. Da das Thema der Digitalisierung von hoher Bedeutung ist, reichen Beobachtungen nicht mehr aus. Unternehmen müssen sich selbst integrieren, denn nur wer mitmacht, kann auch mitprofitieren. Südwestfalen bietet viele Möglichkeiten, die nur darauf warten, vollständig …

Mobil in die Zukunft der Immobilien

Das Real Estate Innovation Summit 2018 von Feldhoff & Cie in Frankfurt zeigt wie mobil die Besten der Immobilienbranche bereits denken. Eigentlich ist das ja auch klar: Ein Immobilie ist eine Investition in die Zukunft – und das auf 20, 50, 80, 100 und mehr Jahre hinaus. Und nicht nur in die Immobilie, sondern auch in die Struktur unserer Gesellschaft, wie wir leben, arbeiten, uns gesund erhalten. Immobilien bilden quasi das Gerüst der Gesellschaft, in die hinein wir unsere Lebensqualität definieren. Auf diesem Summit in Frankfurt habe ich folgende Frage gestellt: Was sind die 1-3 brennenden Themen der Zukunft? Gut 50% der vorgeschlagenen Themen gehen in Richtung Nachhaltigkeit, sozialer Frieden und allgemeine Lebensqualität. Rund 25% stellen konkrete Themen wie Arbeit, Alltag und Bildung in den Fokus. Weitere 25% stellen konkrete Themen zur Entwicklung der Immobilienbranche auf. Was natürlich logisch ist. Aber auch hier zeigt sich ein sehr mobiles, aufgeschlossenes Denken, das an den Grundideen eine Zukunft im digitalen Zeitalter ausgerichtet ist. Die aufgeworfenen Themen sind in dem hier zu sehenden Video mit ein paar Erklärungen …

Unsere Lebensräume verändern sich durch Digitalisierung.

Vom Land in die Stadt oder aus der Stadt ins Dorf – wie unsere Gesellschaft durch Digitalisierung ihre Struktur verändert. Sie wird Digitalisierung genannt oder digitale Revolution. Von vielen auch Industrie 4.0, ein Begriff, den übrigens die Bundesregierung geprägt hat. Und so findet man inzwischen viele Begriffe in diese Richtung: Wirtschaft 4.0, Bildung 4.0 oder eben auch Dorf 4.0. Bietet denn die Digitalisierung die Möglichkeit für eine Renaissance der Dörfer? Seit Jahrzehnten lernen wir, dass es die Menschen vom Dorf in die Stadt zieht – alle Studien und Prognosen gingen noch bis vor wenigen Jahren davon aus: im urbanen Raum ist das Leben und die Arbeit – auch in der Zukunft. Dorf bedeutet Enge und schwindende Möglichkeiten, je länger man dort bleibt. So sind viele Dörfer heute verlassen, nur „die Alten“ sind noch dort. Die Städte platzen im Gegenzug aus allen Nähten. Kehrt sich mit der Digitalisierung der Trend „vom Dorf in die Stadt“ um? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, warum die Industrialisierung alle Menschen vom Dorf in die Stadt getrieben hat. Die …

Interview: Die Zukunft von Nachhaltigkeit und Vertrieb

Lesen Sie hier das ganze Interview aus der Direkt! 01 2018. (zum Vergrößern auf die Bilder klicken) Anfragen an Max als Sprecher oder Moderator Bitte an die zentrale Email: anfragen@maxthinius.de Oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf der SprachBox: +49 30 6130 90 41 Oder über meine Agentur: London Speaker Bureau, Frau Birgit Stock birgit@londonspeakerbureau.de  Telefon +49 721 920 982 24

Interview: Die Zukunft für die Landwirtschaft

Landwirtschaft, Lebensmittelhandel und Digitalisierung – hat das eine Zukunft? Als Futurologe werde ich oft gefragt: “Was wird sich für meine Branche durch die Digitalisierung in Zukunft ändern und hat meine Branche überhaupt eine Zukunft?” Die kurze Antwort lautet dann jedesmal “Alles wird sich ändern – und ja, sie hat eine Zukunft, sogar eine große.” Dass mich der Bereich Lebensmittel und vor allem Landwirtschaft dabei besonders interessiert, ist kein Zufall: geht es doch bei Lebensmitteln um etwas Existenzielles. Alles andere sind ehrlich gesagt Luxusartikel. Lebensmittel brauchen wir allerdings jeden Tag. Die Digitalisierung in diesem Bereich wird also ungleich stärkere Auswirkungen auf den Alltag von allen Menschen haben, als die Digitalisierung der Musik-Industrie oder des Mode-Handels. Liebe Landwirte, Sie stehen im Zentrum der Entwicklung unseres zukünftigen Alltags. Lebensmittel-Onlinehandel – ist das was für mich? Vielleicht haben Sie die Diskussion um den Lebensmittel-Onlinehandel mitbekommen. Alle reden irgendwie darüber. Die meisten reden ihn klein. Im Moment sieht das auch ganz so aus. Das liegt vor allem daran, dass die derzeit bekannten Online-Supermärkte mehr oder weniger Kopien des stationären Handels …

Die Zukunft braucht mehr Würde und Ethik.

Das aktuelle Dilemma: Vertrauen, Gemeinschaft versus Egomanie Es fehlt heute vielfach an Vertrauen, an Respekt, Würde – und Ethik. In der Gesellschaft, in der Wirtschaft, in Regionen (Politik) und vor allem im Miteinander. Viele Menschen arbeiten nur noch für einen materiellen Wert, für Effizienz. Und Unternehmen die einst Produkte mit einem Nutzen zur Weiterentwicklung der Gesellschaft produziert haben, stellen heute Produkte vor, die nur noch mit viel Marketing unters Volk zu bringen sind und oft nicht mehr der Gesellschaft, sondern nur noch dem eigenen Reichtum dienen. Auch Respekt für Arbeit fehlt oft. Denken wir nur an den Briefträger: früher eine Respektsperson, heute einzig getrieben von Effizienzstreben. Das macht nicht nur ihm persönlich keinen Spaß mehr, es schadet auch der gesamten Gesellschaft (und damit auch der Wirtschaft), denn das Miteinander verliert an Wert. Nicht falsch verstehen, wir wollen nicht abdriften in eine Sozialromantik, auch ist uns Effizienz wichtig. Aber Respekt vor jeder Arbeit, jedem Menschen, integrale Konzepte im trisektoralen Bereich (in der Vernetzung von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Regionen) sind wichtig für eine langfristig prospektive Entwicklung und …